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Kanadas leiser Abschied von liberalen Grundsätzen

Repressives Gesetz ignoriert Realität
Publiziert am: 15.06.09 - Medienformen: Medienform Text

Kanada war und ist, so wie die Schweiz der 1990er Jahre, ein Hanf-Mekka. Besonders an der Ostküste hat sich eine Kultur ähnlich der in Kalifornien etabliert. In British Columbia ist der Besitz und Anbau von Gras im Prinzip geduldet, so lange man es nur im kleineren Rahmen für den eigen Bedarf züchtet. Damit soll jetzt, ein paar Monate vor Eröffnung der olympischen Winterspiele, offensichtlich Schluss sein.
Die konservativ-liberale Regierungsmehrheit unter Steven Harper verabschiedete vergangene Woche die "Bill C-15". Dieses Gesetz besagt, dass jede/r, die/der mehr als fünf Cannabispflanzen besitzt, mindestens sechs Monate ins Gefängnis geht. Ab 500 Pflanzen sind dann zwei Jahre Knast das Minimum. Auch der Besitz kleinerer Mengen Drogen wird ab in Kraft treten des Geseztes mindestens mit einem zwangsverordneten, staatlichen Drogenprogramm oder mit Gefängnis bestraft.
Die USA fangen gerade an, ihre Menschen verachtente Cannabispolitik zumindest in Teilen zu überdenken und zu revidieren, während die kanadische Regierung den fehlgeschlagenen Weg von G.W. Bush und seinen Vorgängern einschlägt. Ohne Not, ohne Druck der USA. Das verstehe, mit Ausnahme des IOC, wer will.
Lediglich "Medical Pot" bleibt für die Besitzer einer Lizenz legal, weil es hierzu schon so viele Gerichtsurteile gibt, dass dieses Gesetz nicht rückgängig zu machen ist.



Ottawa plant seinen eigen Drogenkrieg
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