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Das Hanf Journal ist Pate für’s Hanflabyrinth Berlin
Eröffnung am 27.06.2009
Publiziert am: 01.07.09 - Medienformen: Medienform Text


Als ob es nicht schon schwierig genug gewesen wäre, alle bürokratischen und vorurteilsbehafteten Hindernisse auf dem Weg zu einem Hanflabyrinth im Berliner Stadtgebiet aus dem Weg zu räumen, hat das Wetter den Betreibern zusätzlich noch einen Streich gespielt. Die anhaltend feucht-kalte Witterung in Berlin hat den Hanf nicht so hoch wachsen lassen, wie sich der Bauer das vorgestellt hatte. Deshalb musste die Eröffnung, zu der neben der Rocksängerin und bekennenden Hanfliebhaberin Nina Hagen, Benedikt Lux (Bündnis90/Grüne) und Rolf Ebbinghaus, Direktor des Hanf Museums, erwartet werden, um eine Woche verschoben werden. Die geladenen Gäste werden symbolisch eine Hanfpflanze einpflanzen, um dann gemeinsam das Band zum Labyrinth zu durchtrennen und das Labyrinth somit offiziell für die Besucher zu eröffnen. Auf den verworrenen Irrpfaden im Südzipfel Berlins kann jede/r ab dem 27.06.2009 das oftmals längst verloren gegangene Wissen über die vielfältigen Einsatzbereiche der Kulturpflanze Hanf an zahlreichen Info-Punkten und Schauobjekten wieder entdecken, erweitern oder auch nur auffrischen.
Nach der Eröffnung wird das Labyrinth ab 15.00 Uhr der Öffentlichkeit übergeben, begleitet von einem bunten Rahmenprogramm mit Kids-Area, Yoga-Wiese, Soccer-Corner, Hanf-Snacks und Drinks sowie einer Hanf-Tombola, zu dem alle BerlinerInnen herzlich eingeladen sind.

Pionierprojekt Hanflabyrinth auf dem Gelände der traditionsreichen Späth‘schen Baumschulen

Am 19. April hat ein Team freiwilliger Helfer unter der Leitung des verantwortlichen Landwirts auf 40.000 m² einer Brachfläche des Traditionbetriebs „Späth‘schen Baumschulen“ Hanf der zugelassenen EU-Sorte „Fedora 17“ ausgesäat. Der erfahrene Hanfbauer aus Brandenburg, der neben diesem Feld auch noch mehrere Hanffelder im Umland bewirtschaftet, liefert das Endprodukt an die Hanf-Faser-Fabrik in
Prenzlau / Uckermark. Dort wird es dann zu Hanffasern und Hanf-Dämmstoffen weiter verarbeitet.
Da Hanfanbau im Berliner Stadtgebiet nichts Alltägliches ist, haben sich die Berliner Betreiber in Kooperation mit dem Hanf Museum Berlin und dem Hanf Journal dazu entschlossen, dem Hanffeld durch die Einrichtung eines Labyrinths mit Infopunkten und Schautafeln einen zusätzlichen Event- und Informationscharakter zu verleihen. Die Veranstalter wollen mit ihrem Konzept besonders junge Familien und Schulklassen ansprechen, um der fast vergessenen Kulturpflanze Hanf wieder den Stellenwert einzuräumen, den sie in Zeiten von Klimaerwärmung, Wirtschaftskrise und „New Green Deal“ verdient hat. Das riesige Potential der Hanfpflanze liegt aufgrund der Illegalisierung und der damit verbundenen Beschränkungen bei Anbau und Vertrieb immer noch weitestgehend brach.

Anfahrt
Das Hanflabyrinth-Berlin befindet sich in der Späthstrasse 111 -120 in 12437 Berlin-Treptow.
Verbindung: S-Bahn Linie 8 Richtung Grünau bis Baumschulenweg.
Bus Linie 170 Richtung Rathaus Steglitz (Haltestelle: Späthstrasse-Ligusterweg).
Parkmöglichkeiten für PKW befinden sich in ausreichender Anzahl vor Ort.
Das Hanflabyrinth ist ab dem 27.6.2009 täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet und kostet 5 €, ermäßigt 3 € (für Schüler, Studenten, Rentner etc.).
Alle Informationen sind auch unter www.hanflabyrinth-berlin.de abrufbar.


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