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Einfach Outdoor

Auch in der Slowakei grünt es immer illegaler, denn die Gesetzeslage dort ist ähnlich archaisch wie in so manchem deutschen Kleinstaat. Trotzdem gibt es auch von dort immer mehr Menschen, die einfach outdoor ein paar Pflänzchen hinstellen und ohne großen Aufwand so ihren Jahresvorrat ernten. Ein Leser aus der Slowakei hat der Konoptikum-Redaktion einen kleinen Bericht über sein alljährliches „Frühjahrserwachen“ zukommen lassen
Publiziert am: 09.03.09 - Medienformen: Medienform Text

Autor: anonym/ Übersetzung: ZuZana
Meine „Donnerblumen“ pflanze ich zuerst zuhause am Fenster oder auf dem Balkon vor. Da es keinen Anlass zu zögern gibt, stecke ich die Samen schon Anfang Februar in den Kasten, damit die Blumen im März schon stark genug sind, in neuen Bedingungen zu überleben. Die Samen setze ich direkt in die Erde mit der Spitze nach unten, aber die Richtung ist meiner Meinung nach nicht so wichtig. Ich benutze verschiedenste Sorten, wenn ich beim Rauchen guter Waren einen verirrten Samen finde, behalte ich ihn und setze ihn aus. Ich gieße den Kasten und überziehe ihn mit Folie, damit es feucht bleibt und die Samen schneller aufkeimen können. Ich benutze möglichst dunkle Erde mit hohem Gehalt an Humus und gebe Kalkstein zu, wegen des pH-Wertes: Die Erde darf nicht zu sauer, aber auch nicht zu alkalisch sein.
Anfangs gieße ich die Blumen mit ganz kleinen Mengen Wasser und möglichst wenig, damit die Wurzeln sich schön verbreiten. Ich gieße, wenn die Oberfläche der Blumenerde trocken ist. Die Pflanzen sollten nicht in einem stark beheiztem Zimmer stehen, jedoch auch nicht in völliger Kälte, sonst könnte der Übergang ins Freie für sie ein großer Schock sein. So etwa nach einem Monat sollten die Blumen groß genug und fähig sein, draußen zu überleben .
Wenn das Wetter ein bisschen stabil wird, mache ich mich mit ihnen auf den Weg ins Grüne. In den Boden pflanze ich sie in Töpfen um, damit Schädlinge es schwerer haben oder gar nicht erst kommen . Wenn die Pflanzen größer werden, dünge ich sie mit getrocknetem Hühnerkot. Entweder streue ich ihn um die Pflanzen herum, so dass mit Hilfe von Regen der Dünger ins Erdreich gespült wird .

Oder ich nehme einfach Regenwasser, das aber vorher auf mindestens 25 Grad erwärmt werden sollte, in dem ich den Hühnerkot auflöse. In kaltem Wasser löst sich der „Bio“ Zusatz schlecht auf. Für schnelleres Wachstum der Tops binde ich die Pflanzen mit Hilfe einer Angelschnur zurecht, so eine Art Supercrop (siehe Artikel Seite 12), damit die einzelnen Tops mehr Sonnenschein bekommen. So wachsen sie nicht nur schneller, sie sind auch kräftiger. Um die Pflanzen kümmere ich mich je nach der Mondphase. Wenn der Mond zunimmt, dünge ich, wenn er abnimmt, beschneide ich die unteren, schlecht mit Licht versorgten Triebe.
Wenn die Blümchen reif sind, hole ich sie aus dem Topf samt Wurzeln hervor und hänge sie für mehrere Tage an einer völlig dunklen Stelle kopfunter auf, damit alle Energie in die Buds herabfließen kann.
Allen Konoptikum- und Hanf Journal Lesern wünsche ich gute Zuchterfolge!

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