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Doktor-Hanfs Patienten Ecke 8

Cannabistherapie bleibt kostenintensiv
Publiziert am: 03.02.10 - Medienformen: Medienform Text

Wir hoffen, ihr hattet einen guten Start ins neue Jahr und wir alle können mit Zuversicht nun dort unsere Arbeit weiterführen, wo sie im letzten Jahr endete.
Mittlerweile ist es ungefähr 30 Patienten gelungen, eine Erlaubnis zur ärztlich begleiteten Selbsttherapie mit Cannabis zu medizinischen Zwecken zu erlangen.
Das ist erfreulich, aber dennoch immer noch zu wenig. Die Dunkelziffer der tatsächlichen Patienten, die sich mit Cannabis selbst und nicht begleitend und somit in einer hier in Deutschland noch strafbaren Form therapieren, ist immer noch zu hoch. Bei einer so geringen Anzahl der derzeitig geführten Erlaubnisinhaber begründet das Bundesinstitut für Arznei und Medizinprodukte die weitere Versorgung mit Cannabis aus den Niederlanden und die weitere Versorgung durch diese Möglichkeit so, dass sie sagen, der Bedarf unserer Erlaubnisinhaber sei derzeit noch so gering, dass die medizinische Versorgung durch Cannabis der Firma Bedrocan gesichert sei. Das große Problem, das dadurch entsteht, sind die hohen Kosten, die es unseren hier in Deutschland ansässigen Patienten kaum erlaubt, die tatsächliche Menge der verordneten Dosis hier aus der Apotheke zu beziehen.
Mehrfach sind aus diesem Grunde heraus Anträge so wie auch Anfragen an das BfArM gestellt worden, die eine Lösung des Problems finden sollen. Wir und auch viele andere Aktivisten arbeiten mit Hochdruck daran, eine umsetzbare Lösung zu finden, die uns die Hoffnung lässt daran zu glauben, dass es entweder in den nächsten Monaten eine Kostenübernahme durch die Krankenkassen gibt, oder zu mindestens ein finanzierbares Konzept, das eine adäquate gesicherte und bezahlbare Therapie für unsere Patienten hier in Deutschland zum Ziel hat. Der erste Schritt zu dieser Umsetzung ist nach wie vor die Anzahl der Masse an Erlaubnisinhabern nach § 3 BtMG Abs.2. Erst durch die Nachfrage und Masse an Patienten, die ebenso drohen an der finanzierbaren Umsetzung der Therapie zu scheitern, ist es möglich, eine Änderung zugunsten dieser zu erlangen.
Wie ihr seht, entsteht bereits seit Monaten in den Vereinigten Staaten ein großer Umbruch, dort ist der vereinfachte Zugang für Patienten bereits in vollem Gange und auch die israelische Regierung ermöglicht es ihren Patienten weitgehend kostenfrei von Cannabis zu profitieren.
Auch hier in Deutschland wird nunmehr von der derzeitigen Bundesregierung, insbesondere vom Bundesgesundheitsministerium, das Thema berücksichtigt.
So heißt es im Dezember 2009, „die rein medizinische Anwendung von Cannabis wird im Interesse der Kranken geprüft“.

In diesem Sinne,

Wege entstehen, indem man sie geht.

euer Doktor Hanf,
www.doktor-hanf.de
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