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Hanf legalisieren!

Aber warum eigentlich?
Publiziert am: 09.03.10 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Denis Magnani
Flugblattaktion des Deutschen Hanf Verbandes
Cannabis hat in der Gesellschaft einen schlechten Ruf. Das liegt zum einen an den teils haarsträubenden Berichten der Boulevardpresse und zum anderen an den aufgrund der Prohibition fehlenden, realistischen Informationsmöglichkeiten über das Thema. Zwar gibt es natürlich diverse sogenannte Beratungsstellen, diese werden jedoch kaum andere Ratschläge als völlige Abstinenz von so genannten illegalen Drogen geben.
Der DHV informiert regelmäßig Besucher von Head- & Growshops, Leser von Hanfzeitungen und interessierte Internet-Nutzer. An diejenigen, deren Meinung zu Cannabis von Vorurteilen geprägt ist und die eher klassische Medien konsumieren, kommt der DHV mangels großem Werbebudgets und wegen der Ignoranz der Medien eher nicht so gut heran.
Deshalb bietet der DHV in diesem Rahmen allen Interessierten unter euch die Möglichkeit, ihn ehrenamtlich zu unterstützen, indem ihr das DHV-Flugblatt mit dem Thema: „Hanf legalisieren! Aber warum eigentlich?“ zum Selbstkostenpreis bestellt und damit die Briefkästen Deutschlands mästet oder die Flugblätter ganz klassisch in Einkaufszonen verteilt.
Dadurch soll erreicht werden, dass mit den gängigen Vorurteilen gegenüber Cannabis in der Gesellschaft endlich aufgeräumt wird. Es soll der völlig szenefremde Ottonormalbürger erreicht und zum Nachdenken angeregt werden. Vielleicht wird die Gesellschaft dann endlich davon überzeugt, dass die absolut unverhältnismäßige Verfolgung von über 4 Millionen Hanfkonsumenten in Deutschland endlich ein Ende haben muss.
Die Vorteile einer Legalisierung liegen auf der Hand: Dem Schwarzmarkt wäre der Boden entzogen und Konsumenten mit problematischem Konsummuster hätten die Möglichkeit auf schnellere und sinnvollere Hilfsangebote. Die Milliarden an Steuergeldern, die jährlich in die Verfolgung von Hanffreunden investiert werden, könnten deutlich sinnvoller angelegt werden. Ebenso wäre es den Konsumenten möglich, sich über den Wirkstoffgehalt zu informieren und sie wären vor allem gegen die teils höchst gesundheitsgefährdenden Streckmittel und Verunreinigungen in der Rauchware sicher.
Was diesbezüglich dank Prohibition in Deutschland momentan los ist, konntet ihr ja bereits in unserer letzten Ausgabe 02/10 mit Schrecken nachlesen.
Außerdem beschäftigt sich das Flugblatt mit der Frage, ob das Verbot unsere Kinder schützt. In den Augen des DHV ist der sinnvollste Schutz immer noch eine Erziehung zur Drogenmündigkeit, damit jeder Konsument bewusst und selbstbestimmt mit Cannabis umzugehen erlernt. Während Jugendliche über ihre Erfahrungen mit legalen Drogen wie Nikotin oder Alkohol mehr oder weniger offen reden können, ist dies bei Cannabis nicht möglich, da sie immer Angst vor Strafverfolgung haben müssen und deshalb ihren Konsum und damit verbundene eventuelle Probleme für sich behalten.
Weiterhin wird sich mit den Fragen auseinandergesetzt, ob ein Verbot von Cannabis medizinisch zu rechtfertigen ist und was es mit dem heutigen, angeblich genmanipulierten Indoor-Cannabis tatsächlich auf sich hat.
Falls ihr also interessiert seid, Aufklärungsarbeit ehrenamtlich für den DHV zu leisten und ihn in ganz Deutschland bekannt zu machen, dann bestellt zum Selbstkostenpreis die Flugblätter bei denis@hanfverband.de.

Auf der DHV-Website findet ihr das Flugblatt unter:
http://hanfverband.de/download/themen/dhv_flugblatt_cannabislegalisierung.pdf



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