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Warum zum Hanftag? - "Verstecken ist nicht mehr"

Am 8. Mai 2010 haben alle Cannabisfreunde und Menschen, denen bewusst ist, wie viel Schaden durch die Prohibition von Hanf entstanden ist, die Chance sich Gehör zu verschaffen.
Publiziert am: 12.04.10 - Medienformen: Medienform Text

Der zweite Hanftag ermöglicht allen, die sich in Berlin befinden, den Bewohnern und den Medien ein weiteres Mal zu zeigen, dass die Ungerechtigkeiten diabolische Auswirkung auf unser aller Umgebung haben und dass der Hanf in diesem Jahrtausend wieder die Rolle einnehmen muss, die er verdient. Als Rohstoff, Medizin sowie als Lebens- und Genussmittel. Wer sich an einem solchen Tag versteckt, unterstützt damit unbewusst die Lobby der Hanfprohibitionisten und eine umweltschädliche Industrie, die seit Jahren erfolgreich ihre Version der Verbotsbegründung mit falschen Aussagen predigt.
„Verstecken ist nicht mehr“ rufen wir daher über alle Kanäle, um euch wachzurütteln, denn ihr habt es nicht nötig, weiterhin im Zwielicht zu stehen.
Der Hanftag ist eine friedliche Veranstaltung, bei der es darum geht Gesicht zu zeigen. Wir wollen nicht länger in einer Schublade verschwinden, die unsere Stimmen durch lächerliche Beschuldigungen, Missachtung der Natur sowie der menschlicher Würde dämpfen soll.
Es ist Zeit, sich zu zeigen und allen Zweiflern zu zeigen, dass ein Kiffer, ein Hanfpatient, ein Hanfbauer oder ein professioneller Händler nicht mehr aus der Gesellschaft weg zu denken ist und er nicht dem schlechten Ruf gerecht wird, der ihm durch das Interesse an der Hanfpflanze nachgesagt wird. Hanf ist ein nachwachsender Rohstoff, der 1000 verschiedene Anwendungsmöglichkeiten findet.
Hanf ist Medizin, die das Leid vieler Menschen mindert ohne dabei durch ähnliche Nebenwirkungen wie synthetische Medikamente und überflüssige Tierversuche Leid zu verursachen. Hanf ist ein highterer Begleiter in allen Schichten der Gesellschaft. Man erkennt einen Kiffer nicht an auffälligem Verhalten, durch überschätztes Selbstvertrauen oder einen unzurechnungsfähigen Zustand.
Hanf ist ein Handelsgut, das viele professionell produzierte Nebenprodukte trotz seines Verbotes auf den Markt brachte, die im Gegensatz zur strafrechtlichen Verfolgung Steuern generieren. Ein Bedarf, der jetzt als Nischenprodukt schon tausende legaler Arbeitsplätze schaffen konnte.
Dass all diese sich in den unterschiedlichsten Lebenssituationen befindlichen Individuen halbkriminelle Drogenabhängige sein sollen, ist eine unhaltbare Beschuldigung mit weitreichenden Folgeschäden, die eine Freigabe unter staatlicher Obhut und wirksamen Jugendschutz nie bewerkstelligen könnte.

Denn Jugendschutz ist unter den jetzigen Umständen nicht vorhanden. Eine Gewährleistung der Qualität und Reinheit der angebotenen Ware ist unter den jetzigen Umständen nicht vorhanden. Staatliche Einnahmen durch Besteuerung des Handels sind unter den jetzigen Umständen nicht vorhanden.

Die derzeitigen Umstände fördern eindeutig nur die Misere der derzeitigen Situation: Schwarzmarkt, Kriminalität, Dunkelziffern und Missbrauch. Dazu gesellt sich ein kostenverschlingendes Rechtssysytem, das so tut als gäbe es wenig Wichtigeres, als die Pflanze Hanf vom Erdboden zu verdammen.
Wen kümmern Umweltsünder und Gewaltverbrecher, wenn die echte Gefahr in den eigenen vier Wänden sitzt und heimlich einen kifft? Wen stört es, wenn Jugendliche zu früh an den falschen Orten unbeobachtet mit unbekannten Substanzen experimentieren und sich aufgrund des Verbotes nicht trauen, über ihre Erlebnisse zu reden? Wen erreichen die Botschaften der nach Abstinenz schreienden Prohibitionisten und welche Lobby wird damit insgeheim gestärkt?
Verstecken ist nicht mehr ist daher unsere Forderung an euch, so wie unsere Forderung nach Freigabe an den Gesetzgeber klingt, damit die mit Vorurteilen belastete Stimmung endlich kippt. Zeigt euch am 08.05. um 14.30 Uhr vor dem Brandenburger Tor, um eure Meinung durch die Straßen Berlins zu tragen und damit der Hanftag den Tenor treffen kann, der uns alle weiter vorranbringt.
Ökologisch, ökonomisch und sicher.
Der 8. Mai 2010 soll dafür sorgen, dass die gescheiterte Verbotspolitik endlich beendet wird.
Der Hanftag wird daher zeigen wie friedlich, freundlich und gut gelaunt ein Cannabiskonsument für seine Rechte demonstrieren kann. Wir wollen uns nicht länger verstecken müssen und bei Sonntagsausflügen die Angst vor drohender Rechtsstrafe im Hinterkopf spuken haben.
Wir möchten nicht länger vorsichtig ein Doppelleben führen müssen, um dem Gesetzgeber zu entsprechen und von der Allgemeinheit weiterhin so akzeptiert zu werden wie man ist. Nett.
Die anschliessende Hanftag Afterparty im Yaam, wo auch der vierjährige Geburtstag von Reggae in Berlin gefeiert wird, wird einen kleinen Teil dieses Zustandes schon einmal anklingen lassen und einen die Sorgen der Prohibition dann mindestens einen Abend lang vergessen helfen.
Mit Unterstützung diverser DJ´s und Soundsystemen wird der Abend eine feierliche Veranstaltung, die auch durch wohlklingende Liveacts aufzufallen weiss. Volkanikman, Goldi, Gunjah Deluxe und Vido Delashe sind derzeit schon als verbale Beatmaschinen eingeplant und werden das wunderbare Yaam zum Kochen bringen. Ein weiterer Grund also das Haus zu verlassen und sich auf die Frühlingsstimmung in Berlin einzulassen.
Wir erwarten euch zahlreich auf dem zweiten Hanftag in Berlin, pünklich zur Kundgebung um 14:30 Uhr vor dem Brandenburger Tor.
www.hanftag.de


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