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Fast wie draußen- Der Leser hat das Wort
Zugegeben, wir haben schon viele Growberichte erhalten, die sich ein wenig vom „Normgrow“ unterschieden haben. Was da aber vergangene Woche im Mailfach war, sah schon irgendwie sehr ungewöhlich aus: Drei Meter hohe Graspflanzen unter Kunstlicht, auf den ersten Blick haben die Redaktionsmitglieder gedacht, es handle sich um einen Indoor-Versuch mit Faserhanf. Allerdings waren da nicht nur die Fotos angehängt, sondern auch dieser kurze Brief, der die ungewöhlichen Schnappschüsse ein wenig näher erläutert:
Publiziert am: 01.05.10 - Medienformen: Medienform Text


„Eigentlich wollte ich vergangenes Jahr ein paar Pflänzchen zu Hause vorziehen und nach draußen stellen. So hab‘ ich sie schön vorwachsen lassen und als es dann endlich so weit war, hatte der Förster im Frühjahr just an einer Stelle einen neuen Hochstand errichtet, von der aus man meine sonnige Ecke genau einsehen konnte. Also hab ich mir gedacht: „bleibste halt drinnen und blühst die da aus.“ Das Problem hierbei war, dass die Mädels bereits fast 12 Wochen alt und somit weit über einen Meter hoch waren. Also habe ich mir ein paar Riesentöpfe gebastelt und sie in meinen ehemaligen Proberaum gestellt, weil da die Decke über drei Meter hoch ist. Trotzdem musste ich beide zur Blüteende runterbiegen. Die Sorte kenne ich nicht, ich habe beide Samen aus einem sehr leckerem Homegrown mit intensivem Haze-Aroma gezogen. Beleuchtet habe ich sie mit einer 400 Watt und einer 600 Watt Lampe, insgesamt standen sie fast sechs Monate unter Licht. Natürlich habe ich so eine relativ hohe Stromrechnung, aber dafür ist der Ertrag bei drei Metern Höhe ein wenig besser als bei kleinen Pflanzen. Das Aroma hat mich stark an Outdoorgras erinnert, das war ja eigentlich Sinn und Zwecks dieses halb-freiwilligen Versuchs.



3,20 Meter indoor


Um das Nebenlicht auszunutzen habe ich immer kleinere Mädels aus meinen gesammelten Samenbeständen dazwischen gestellt und ausblühen lassen. So hatte ich kontinuierlich ein wenig zu rauchen, ohne all zu großen Aufwand zu betreiben. Mit dem Dünger bin ich sehr sparsam, weil ich draußen immer nur natürlich gedüngt habe. Aber das stinkt ja so im Haus und ganz ohne geht halt auch nicht. Klar weiß ich, dass die Methode nicht so effektiv ist wie ein professioneller SOG oder Scrogg- Durchgang, aber das ist ja gar nicht Sinn und Zweck. Ich sehe das nicht als Arbeit, sondern als entspannende Alternative zur Gartenarbeit, wenn man gerade keinen Garten hat. Und beim Hobby denkt man nicht unbedingt ans Geld. Ich würde mich freuen, wenn Ihr das hier abdruckt.
Viele Grüße,
Eure Klondrone“
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