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Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer
Kascha ist per e-Mail über kascha@hanfjournal.de zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht, nur blöde Antworten.
Publiziert am: 03.08.10 - Medienformen: Medienform Text


Jonny (o. Alter) aus Herford möchte wissen:
„Hallöchen Kascha,
ich habe mal gehört dass, wenn man den Grinder in kochendes Wasser ziehen lässt, und das dann später trinkt, dass man dann auch high werden kann. Stimmt das? Löst sich das THC?“

Kascha antwortet:
„Hi Jonny,
prinzipiell ist in deinem Grinder immer eine kleine Menge THC angeklebt, denn die klebrige Schicht die sich in den Zwischenräumen bildet ist größtenteils Harz von den Blüten, das tatsächlich THC enthält. Allerdings löst sich dieses THC nicht beziehungsweise nur sehr schlecht in Wasser, der Trick wird also so nicht funktionieren. Damit sich der Wirkstoff löst, braucht man eine fett- oder alkoholhaltige Flüssigkeit: Schnaps, Öl, Vollmilch oder zerlassene Butter sind ein paar gängige Varianten. Man könnte einen solchen Grinder also z.B. in ein Glas Vodka oder Rum legen, dieses abdecken und über Nacht oder länger stehen lassen, den Grinder wieder heraus nehmen und sich dann einen Cocktail damit mixen. Ich denke aber, dass der Alkoholeffekt dabei einiges vom THC-Effekt überlagern dürfte. Den Grinder in warme Butter einzulegen halte ich für eine ziemliche Sauerei, da er sicher nicht ganz einfach zu reinigen ist hinterher. Mit einem Plastikgrinder muss man zudem vorsichtig sein dass er nicht schmilzt. Das gleiche gilt für Milch: Mit Grindern die geklebte Stellen haben, oder die im Topf anschmelzen könnten, würde ich das gar nicht erst probieren. Wie groß die Wirkung am Ende ist hängt wohl größtenteils davon ab, wie viel Harz bzw. THC tatsächlich an deinem Grinder geklebt hat – und wie viel sich daraus mit den verschiedenen Techniken hat lösen lassen.“



Kevin (22) aus Wiesbaden fragt:
„Hallo Kascha,
ich habe auf dem Balkon eine Pflanze stehen. Die ist mittlerweile so 1,5 Meter hoch, fängt aber langsam an, merkwürdig auszusehen. Die Pflanzen, die ich sonst so hatte, sind meist eher gerade nach oben gewachsen und haben an den Stellen, wo die Blätter aus dem Stiel kommen, etwa um diese Zeit angefangen, kleine Blütenblätter und Blüten zu bekommen. Jetzt sieht das anders aus, da wachsen kleine Zweige mit noch mehr Blättern, und die kleinen Fäden, an denen ich gesehen habe, wo die Blüten wachsen fehlen, auch. Meinst du ich habe da ein Männchen erwischt? Kann ich damit irgend etwas noch machen?“

Kascha antwortet:
Hi Kevin,
nach allem was du erzählst vermute ich auch, dass das ein Männchen ist. Du kannst ja mit Bildern von männlichen Pflanzen aus dem Internet vergleichen, ob es wirklich ein Männchen ist oder nur eine andere Sorte als du gewohnt bist. Die zweite schlechte Nachricht ist: Mit männlichen Pflanzen kann der Durchschnittskiffer leider gar nichts anfangen. Man kann sie zwar rauchen, aber sie enthalten nicht den Wirkstoff – es bringt also nichts. Man kann aus den Blättern einen Tee kochen, der ist gesund, aber nicht berauschend. Wenn man auch weibliche Pflanzen hat und möchte, dass eine davon Samen trägt, kann man sie mit Hilfe der männlichen Pflanze und einem Pinsel bestäuben, sollte dabei aber aufpassen, dass man nicht aus versehen die anderen Pflanzen mitbestäubt. Es ist sinnvoll, „Zucht“- und „Erntepflanzen“ in verschiedenen, von einander getrennten Räumen wachsen zu lassen. Ansonsten würde ich dir empfehlen, die Pflanze zu entfernen, denn sie kann auch unbeabsichtigt andere Weibchen in der Gegend befruchten was üblicherweise ja nicht gewünscht ist.“



Steff (26) aus Berlin fragt:
„Hi Kascha,
jetzt wo es so warm ist, wird mein Gras immer sehr schnell trocken: Ich kaufe mir 3 Gramm, lasse sie 2 Tage liegen und habe nur noch 2 Gramm, ohne etwas davon geraucht zu haben und das ist dann nur noch Pulver, wenn ich es anfasse. Kann ich dagegen irgend etwas machen, eine Scheibe Apfel mit rein legen oder so? Das trockene Zeug rauche ich nicht so gerne, ich finde das schmeckt dann auch anders und ich brauch mehr Tabak.“

Kascha antwortet:
„Hi Steff,
das Problem haben bei dem trockenen und heißen Wetter sicher viele Kiffer. Auch Tabakraucher haben wahrscheinlich nach 2 Tagen in ihrem Beutel nur noch Staub. Ein ganz einfacher Trick hilft da vielen: Wenn man das Gras frisch gekauft und gut verpackt in den Kühlschrank legt, trocknet es eigentlich über längere Zeit nicht aus. Wenn du findest, dass es frisch aus dem Kühlschrank zu feucht ist, um vernünftig damit zu bauen (es sei denn du benutzt einen Grinder), kannst du es einfach vorher eine halbe Stunde offen liegen lassen. Größere Mengen kann man auch einfrieren, und sich z.B. immer Portionen für eine Woche auftauen die man im Kühlschrank aufbewahrt.
Wenn man viel unterwegs ist und nicht wegen jedem Joint an den Kühlschrank gehen kann, ist es eventuell sinnvoll, sich das Gras in einzelne kleine Tütchen zu verpacken, aus denen man je nur einen oder zwei Joints baut. Viel Feuchtigkeit entweicht durch das häufige Öffnen und Schließen der Tütchen, so kann man sich auch kleinere Mengen über ein oder zwei Tage frisch halten, indem man das, vorher luftentleerte, Tütchen sorgfältig geschlossen hält. Ansonsten ist es sinnvoll, nicht mehr mit sich herum zu tragen als man an dem Tag verbrauchen möchte, da das Gras, was man wieder mit nach Hause nimmt, sicher am Ende des Tages einiges an Feuchtigkeit verloren hat.




Kascha
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