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Geschnitten, nicht getrimmt...

Henks Problem mit zu feinen Schnittresten
Publiziert am: 01.09.10 - Medienformen: Medienform Text

Autor: KIMO
Nachdem er seine Pflanzen jahrelang per Hand beschnitten hatte, wollte sich unser niederländischer Growreporter Henk Paschulke die Arbeit ein wenig erleichtern und hat sich eine Erntemaschine für Kleingärtner, den Tumble Trimmer, zugelegt. Das Ergebnis war dann auch zufriedenstellend, laut Henk soll die Weedtrommel aus Stahl gute Arbeit verrichten und die Buds nicht über Maß in Mitleidenschaft ziehen.
Nach getaner Arbeit hat er die extrem feinen Schnittreste des Trimmers wie sonst auch getrocknet, um aus ihnen leckeres Hasch zu machen. So wie er es in Ausgabe 04/2010 beschrieben hat: Ohne Siebe, mit seinem speziellen Tool, dem XTR 100 aus Kalifornien.
Nachdem er die Schnittreste wie immer in den XTR geworfen und eingeweicht hatte, wurde er schon ein wenig skeptisch, weil sich beim Einweichen keine Trichome abgesetzt hatten, was sonst immer der Fall war. Als er dann mit Rühren angefangen hat, kam immer noch kaum etwas im Auffangschlauch an. Das bißchen, was sich dort sammelte, sah nicht besonders rein aus, es war von Anfang an dunkelgrün.
Nach nur zehn Minuten kam nichts mehr. Also hat unser niederländischer Freund mal in den Eimer gefasst und gemerkt, dass schon nach ein paar Minuten fast alle Blattreste abgesunken waren und das grobe Vorsieb verstopft hatten. Das konnte er zwar durch manuelles Rühren wieder beheben, aber so werden halt auch Pflanzenteile mit durchgesiebt.
Das Ergebnis war gelinde gesagt bescheiden, nach dem Ablassen konnte Henk schon sehen, dass das Haschisch von keiner besonders guten Qualität war, obwohl er alles wie sonst auch gemacht hatte.
Auch die Quantität ließ sehr zu wünschen übrig, aus fast 200 Gramm Resten hat Henk nur knappe 10 Gramm Haschisch von unterdurchschnittlicher Qualität gewinnen können, was einer Ausbeute von nur 5 Prozent entspricht. Wir erinnern uns: Beim letzten Durchgang mit von Hand geschnittenen Resten kamen 17 Gramm feinstes Haschisch bei einem Input von knapp 100 Gramm Schnittresten heraus, also 17 Prozent. Da Henk bei beiden Malen sehr potente Schnittreste benutzt hatte, muss der extreme Unterschied also an der Beschaffenheit des Ausgangsmaterials liegen:
Die meisten Erntemaschinen, darunter auch der Tumble Trimmer, verarbeiten die Knippreste fast zu Staub, wodurch sie nach dem Einweichen im Eiswasser absinken. Kurz gesagt: Die Herstellung von sieblosem Eishasch funktioniert nicht, wenn die Schnittreste zu fein sind und deshalb schon beim Vor-Einweichen absinken. Henk meinte, er hätte wohl besser einen Kuchen draus gebacken ;-).
Beim nächsten Mal wird er ausprobieren, ob es sich wenigstens lohnt, so fein geschredderte Reste trocken auszusieben. Wir sind gespannt.


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