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Louis de Funès Collection 1 und 2
kinowelt home entertainment
Publiziert am: 01.09.10 - Medienformen: Medienform Text

Neben Loriot, Heinz Erhardt und Didi hat mich in meiner Kindheit und Jugend kaum ein anderer so sehr zum Lachen gebracht wie der französische Komiker, der seit den 60er Jahren einen Kassenschlager nach dem anderen drehte. Nun veröffentlicht Kinowelt in zwei DVD-Boxen eine exquisite Sammlung legendärer Louis de Funès-Filme und zwei DVD-Premieren.
In der ersten 3er-DVD-Box gibt’s den Klassiker „Die große Sause“ (1966), in dem der beschränkte Malermeister Bouvet sowie der exzentrische Stardirigent der Pariser Oper Lefort im Jahre 1942 versuchen als Helfer wider Willen, drei abgestürzte Engländer vor dem Zugriff der deutschen Besatzer zu retten. Ausserdem können sich die Zuschauer auf zwei DVD-Premieren freuen, die 1963 produziert wurden: Louis im Episodenfilm „Fünf Glückspilze“ (mit einer Million im Koffer amüsant paranoid) sowie in seiner Paraderolle als cholerischer Patriarch in „Quietsch ... Quietsch ... Wer bohrt denn da nach Öl?“ (als Bonus auch in der Farbfassung). Hierin spielt er den gierig-jähzornigen Börsenhai Monestier. Seine Frau hat sich eine nutzlose Erdölkonzession für den venezuelanischen Dschungel aufschwatzen lassen, der schnöselige Lackaffe Antoine macht sich an seine Tochter ran und sein Sohn schlägt mit einer Samba-Tänzerin auf. Aber Monestier hat einen Plan.


Auch die zweite 3er-DVD-Box versammelt drei Highlights: In „Louis, das Schlitzohr“ (1965) wird Italienurlauber Marèchal bei einer Karambolage mit dem Auto des Industriellen Saroyan die Ente entschärft. Grosszügig bietet dieser ihm als Ersatz einen Cadillac an. Marèchal soll den Wagen nach Bordeaux überführen, nicht ahnend, dass das Auto vor Schmuggelware an allen Nähten spannt. „Louis, der Geizkragen“ (1980) ist eine Adaption von Molières „Der Geizige“, bei der de Funès selbst Regie führte. Im Frankreich des 17.Jahrhunderts ist Harpagon der personifizierte Geiz. Während er seine Tochter Mitgift sparend mit dem betagten Anselme vermählen möchte und dem Sohn eine alte, aber betuchte Witwe auserkoren hat, giert er selbst nach der hübschen Nachbarstochter. Seine Kinder sind gar nicht begeistert. Und: Der grossartige Verwechslungs-Super-Gau „Die Abenteuer des Rabbi Jacob“ (1973), in dem der rassistische Fabrikant Buntspecht zusammen mit dem arabischen Revolutionär Slimane durch einen bizarren Zufall von einem Killertrupp verfolgt wird. Um zu entkommen, verkleiden sie sich als Rabbiner. Prompt werden sie mit zwei echten Rabbinern verwechselt – Fettnäpfchenparcours voraus!
Der Komiker mit der kürzesten Zündschnur und den hysterischsten Gesichtsentgleisungen wird hauptsächlich vom kongenialen de-Funès-Sprecher Gerd Martienzen synchronisiert, doch es gibt auch zusätzliche Zweitsynchronisationen mit Anton Reimer, Peter Schiff und Michael Pan. Wer über zehn Stunden lang lachen will, ist hier richtig.

www.kinowelt.de


Roly
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