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DHV-Kampagne: Cannabiskonsumenten werden staatlich verfolgt

Pressemitteilung vom Deutschen Hanfverband (DHV)
Publiziert am: 14.09.10 - Medienformen: Medienform Text

Der Deutsche Hanf Verband startet eine Kampagne, um die staatliche Verfolgung von Cannabiskonsumenten publik zu machen und eine öffentliche Diskussion über Sinn und Unsinn der Kriminialisierung normaler Bürger anzuregen.
Der DHV wird dabei finanziell vom OPEN SOCIETY INSTITUTE unterstützt; die PR-Kampagne gestaltet die Werbeagentur Berlin.



Viele Politiker und Medienvertreter glauben immer noch, Cannabiskonsumenten seien entkriminalisiert. Sogar einige Konsumenten glauben, man könne in Deutschland relativ problemlos kiffen - bis zum bösen Erwachen.

Der DHV wird konkrete Fälle dokumentieren, bei denen Konsumenten unverhältnismäßig hart bestraft wurden oder den Führerschein verloren haben, ohne berauscht gefahren zu sein. Die Werbeagentur Berlin filmt Menschen, die einfach skurrile Geschichten und Erlebnisse mit der Staatsmacht zu erzählen haben, die von Polizisten wie Schwerverbrecher behandelt, unsinnig überwacht, kontrolliert und belästigt wurden. Sie alle sind Opfer im staatlichen Kampf gegen den Hanf.

Den Anfang macht der Fall von Toni Leon , dem der Führerschein entzogen wurde, weil er nüchtern, aber mit unwirksamen Restmengen des Cannabis-Wirkstoffs THC im Blut Auto gefahren ist.

Die vor allem in Bayern übliche Praxis, wegen ein paar Gramm Cannabis gleich Fotos und Fingerabdrücke von den Betroffenen zu machen und Hausdurchsuchungen zu veranstalten, wird der DHV rechtlich überprüfen.

Die Verfolgung von Cannabiskonsumenten ist schmerzliche und teilweise bizarre Realität in Deutschland, allem Gerede um die Einstellung von Strafverfahren bei "geringen Mengen" Cannabis zum Trotz. Das will der DHV klar machen und zur Diskussion stellen.

Dazu dient die DHV-PR-Kampagne "Schluss mit Krimi. Cannabis normal." Es gibt über 3 Millionen aktuelle Cannabiskonsumenten in Deutschland, über 12 Millionen haben Cannabis zumindest probiert. Cannabis ist keine exotische Randerscheinung, sondern für einen großen Teil der Bevölkerung normal. Diese Leute sind keine Verbrecher und sollten auch nicht so behandelt werden.

Nach einer repräsentativen EMNID-Umfrage, die der DHV in Auftrag gegeben hat, spricht sich eine Mehrheit der Deutschen für eine liberalere Cannabispolitik aus. Vor allem mit der derzeitigen Verfolgung von Cannabiskonsumenten sind die Befragten nicht einverstanden.

Die Zeit ist reif für einen entspannteren Umgang mit Hanf. Schluss mit Krimi!
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