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Auch die Engel rauchen Zitronen

Bud Spencer schlägt zurück
Publiziert am: 04.11.10 - Medienformen: Medienform Text

Autor: mze
Fotos: Bud Spencer Aller Anfang ist schwer....

Nachdem Bud Spencer sich schon einmal mit seinem Micro Harvester und vier Jack Flash Pflanzen selbst versorgt hatte, sehnte sich der angehende Hobbybauer nach etwas frischem Wind in seiner Growkammer.
Mit neuen PH- und EC-Messgeräten von Milwaukee sowie einer vollen Packung der Schweizer Jungle Boost Produkte ausgestattet, machte sich Bud auf die Suche nach einigen hübschen Damen, die er für die nächsten Monate bei sich aufnehmen könne. Er wurde fündig und erhielt vier kleine Super Lemon Haze Stecklinge sowie eine Zufallskreuzung, die auf den Namen „Grüne Hessin“ hörte. Dazu hatte Bud einen alten Samen zum Keimen gebracht und ihn der Obhut seiner neuen Schrankbewohner überlassen. Da er bei den Super Lemon Haze Pflanzen wusste etwas mehr Zeit einplanen zu müssen, machte er sich bei letzterer Unbekannten keine große Sorgen wegen einer zu kurzen Blütephase.

Wie schon im ersten Durchgang setzte er alle Stecklinge zum Ansetzen zehn Tage der Wachstumslampe bei einer Beleuchtungsdauer von 18 Stunden aus. Dem gewählten Erdboden wurde während des Gießens etwas Hesi Wurzelkomplex sowie 2ml Grow Booster und 1ml Jungle Grow pro Liter beigefügt, was den Pflanzen zu kräftigen Wurzeln und gesunder Größe verhelfen sollte. Ebenso hatte Bud auch ein wenig Jungle Grow Outdoor Mix der Erde beigemischt, die er dieses Mal aus Zeitmangel bloß beim Super-Markt um die Ecke erworben hatte.
Nach zehn Tagen Wachstumsphase, in denen die Pflanzen schon ordentlich zugelegt hatten, stellte Bud die Beleuchtungsstimmung auf Blüte um. Er wechselte dazu die Lampe und verringerte die Beleuchtungsdauer auf zwölf Stunden täglich. Ebenso wurde das Düngeschema geändert.
Anstatt des Grow Boosters wurde nun Jungle Bloom und Jungle Boost dem Pflanzenwasser zusätzlich zur Jungle Grow Mixtur beigefügt. Im Ablauf der Wochen stieg der Bedarf der Millilitermengen von Zwei auf Vier, wobei das EC-Messgerät immer griffbereit im Holster stecken sollte, um die Werte der Digitalanzeige abzuchecken.

Die unbekannte Hanfpflanze entwickelte sich dank Fürsorge wie ihre professionell gezüchteten Schwestern wunderbar und brachte riesige Indica-Sonnensegel zum Vorschein. Das Geschlecht war jedoch recht spät erkennbar und so machte sich Bud eine Weile lang Sorgen, ob es sich bei dieser Schönheit tatsächlich um eine weibliche Variante der Pflanzengattung Hanf handelte. Nachdem diese Ungewissheit geklärt war, fand Bud dann aber doch noch einen anderen Grund, sich um seine Untermieter Sorgen machen zu müssen. Während der sechsten Blütewoche entdeckte er eine Ansammlung kleiner, gelblicher Wesen, die sich an den größeren, höher gelegenen Blättern auffanden. Blattlausfamilien hatten sich auf einigen, glücklicherweise wenigen, Blättern ein Zuhause eingerichtet. Wie bei Ernie im Blumenkasten eben. Wahrscheinlich der Dank für den Einkauf der Blumenerde im nahe gelegenen Supermarkt, welcher die Schädlinge anscheinend direkt in der Packung mitliefert.


Gruppenfoto

Da die Pflanzen ansonsten aber keine Mangelerscheinungen zeigten und bei sechs Individuen auf diesem engem Micro-Raum eh zu wenig Licht verfügbar war, schlug Bud die befallenen Blätter einfach ab um eine weitere Verbreitung zu vermeiden und etwas Licht ins Dunkle zu bringen.
In den restlichen drei Wochen der Blütephase war nichts mehr von anwesenden Schädlingen bemerkbar.
Daher bekam die „grüne Hessin“ ab Woche Sieben nur noch pures Wasser, die Super Lemon Haze sowie die geheimnisvolle Unbekannte wurden ab Woche Acht auf Wasser-ohne-Brot-Diät gesetzt.


Lemon Haze


Geerntet wurde die Hessin dann auch eine Woche früher, also in Woche Neun, was dem schon fast verhungernden Bud Spencer eine vorzeitige Rückkehr ins Mittelklassegewicht ermöglichte.
Circa 25 Gramm sauberes und wohlriechendes Gras hatte sich an der Westdeutschen Hausfrau innerhalb der letzten Wochen gesammelt, die leider etwas übermütig und vorschnell dem Besitzer zum Opfer fielen. Dennoch war sie schmackhaft, wohlriechend, jedoch nicht besonders kraftvoll.
Dafür hatten die verbliebenen Anwesenden nun mehr Licht und Freiraum zur Verfügung, was in der letzten Blütewoche sicherlich kein Grund zum Jammern darstellen sollte. Im Gegenteil, die letzten ungestörten Blütetage erhöhten das Volumen der vorhandenen Knospen erneut auf ein zusehends anständiges Niveau. Am Blütetag 70 dann, also eine ganze Weile nach dem Ansetzen der grünen Schönheiten, wurden auch die übrig gebliebenen Damen aus dem simulierten Sonnenlicht entfernt und hinterrücks, im eben noch hell erleuchteten Micro Harvester, nun in tiefer Finsternis zum Trocknen aufgehängt.

Dem leckeren Super Lemon Haze verhalfen die Überreste der Hessin, sowie Buds eiserner Wille zu einer acht langen Tage anhaltenden Trockenkur, um den darauf folgenden Fermentierungsprozeß einzuleiten.
Die unbekannte Sorte hatte sich als nicht besonders schmackhaft herausgestellt und wird mit ihren blumenkohlisierten Seitentrieben für eine geplante Haschischproduktion bereitgehalten. Ebenso bekommen kleinere Blätter aller Pflanzen, die sich in Knospennähe befanden eine Chance sich der Haschischproduktion anzuschließen, wofür sie gesammelt, getrocknet und anschließend eingefroren werden.



Die Hessin

Der Grasertrag aus dieser Ernte entspricht ungefähr dem ersten Versuch Bud Spencer´s sich selbst zu versorgen. Ungefähr 130 Gramm getrocknetes Marihuana hatte er nach seiner zwölfwöchigen Heimgartenarbeit zur freien Verfügung. Aber allein schon die circa 80 Gramm Super Lemon Haze haben den gesamten Grow mehr als lohnenswert gemacht. Die zweifache High Times Cannabis Cup Gewinnerin hat ihren Ruf nicht ohne Grund. Geschmack, Geruch und Wirkung suchen Ihresgleichen auf weiter Flur. Wenn man sich überlegt, wie viel ein Gramm dieser Powerfrau in holländischen Coffeeshops kostet, kann man sich ausrechnen, dass ein Grow@Home alternativlos die beste Wahl zu sein scheint ... zumindest solange euch nicht Greenhouse Seeds gehört.



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