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GRO‘gschichten

Der Leser hat das Wort
Publiziert am: 05.11.10 - Medienformen: Medienform Text

«Ich hatte letztes Jahr zum ersten Mal mit dem Eigenanbau begonnen und dachte mir, um nicht gleich eine Menge Geld kaputt zu machen, falls etwas schieflaufen würde, kaufe ich zehn normale Samen.
Bedacht auf wenig Aufwand aber vor allem um wenig Aufmerksamkeit zu erregen, kaufte ich in einem Baumarkt Kunststofftröge als Pflanzenbehälter, um Zement zu mischen, und sechs Stück 40 Liter Säcke a 1€. Die Samen habe ich auf meine Fensterbank vorgezogen und alle sind aufgegangen. Es waren normale Samen, keine feminisierten, die mich mit Porto insgesamt 18€ gekostet haben. Die nun gut durchwurzelte Setzlinge setzte ich à drei Stück in einen Trog, eine hatte den Luxus, einen 15 Liter Eimer für sich selbst zu haben. Alle Pflanzen wuchsen gut an und wurden grösser als erwartet. In einem Dreier-Trog war eine männliche Pflanze drin, die ich abgeschnitten habe, bevor sie geblüht hat. Somit besaß ich neun weibliche Pflanzen und freute mich auf die Ernte. Aber ich glaube, Pflanzen reden doch miteinander, denn die anderen zwei weiblichen Pflanzen, bei denen ich das Männchen rausgeschnitten habe, wurden von Tag zu Tag immer mickriger und starben ab. Aus Mitleid, Kummer oder Trauer um ihren Nachbar, wer weiß??
Nun waren also nur noch sieben übrig geblieben, wobei ich sagen muss, zum Glück, denn im kleinen Gewächshaus wurde es von Tag zu Tag immer enger. Gegossen habe ich mit Regenwasser und gedüngt wurde mit getrocknetem Hühnermist, den ich im Gartencenter gekauft habe. Habe ich aber nur am Anfang gemacht. Danach habe ich mit üblichem Dünger im Gießwasser gedüngt.

Nach der Maniküre und dem Trocknen habe ich eine Ernte von 650 Gramm gehabt und dachte mir, nicht schlecht für den Miniaufwand und Kosten. Das, was nicht für den Eigenbedarf gedacht war, hab ich unter Freunden verkauft und meiner Familie und mir einen schönen Kurzurlaub gegönnt. Ich weiß, dass jedes Produkt auf dem Markt seine Berechtigung hat, aber wie man sieht, habe ich ohne Technik, Messgeräte und speziellen Dünger, wie ich glaube, ein gutes Ergebnis erzielt. Dieses Jahr habe ich nur vier Samen eingesetzt leider gingen aber nur drei davon auf. Den Samen habe ich von meinem Freund, der Reggae Musiker ist, geschenkt bekommen. Was für eine Sorte es ist? Keine Ahnung, ich weiß nur, dass es drei Frauen geworden sind und sie fangen an Blüten zu bilden. Außerdem duften sie schon ohne Blüten schon ganz leicht und vor allem herrlich. Die drei wurden genauso gezogen wie die vom letzten Jahr, nur mit einer Ausnahme, sie stehen im Garten versteckt, da ich auf das Gewächshaus nicht mehr zurückgreifen kann.

Naja, noch zwei Monate und dann werde ich sehen, was meine drei Mädels hervorgezaubert haben.»
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