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Steh auf, wenn du ein Kiffer bist!

grossstadtsurvivor
Publiziert am: 03.05.10 - Medienformen: Medienform Text

Es gibt nicht viele lohnenswerte Gelegenheiten, als Kiffer die heimische Couch zu verlassen. Aber wenn es darum geht, in der Zukunft noch komfortabler und entspannter zu kiffen, kann die Playstation durchaus mal einen Tag ausbleiben. Sie verkraftet das sicher! Der 8.5. 2010 würde sich anbieten, um tatsächlich mal das Haus zu verlassen, denn da heißt es: Präsenz zeigen für die Legalisierung. Millionen Kiffer weltweit bringen an diesem Tag ein schweres Opfer, lassen ihre Bong ganz allein zuhause stehen und machen sich auf den langen und beschwerlichen Weg ans Tageslicht.

Draussen
ist schlimmer als gedacht


Doch Vorsicht! Nicht nur zu schnelles Aufstehen, auch unbedachtes Hausverlassen kann gefährliche Nebenwirkungen entfalten. Das Tages- und Nachtlicht lässt sich nicht so einfach ein- und ausschalten wie das Licht im Kühlschrank. Und auch der Regen ist etwas schwerer einzustellen als die Dusche. Darum raten wir dir, immer einen Generator mitzuschleppen, an dem du dein Kühlschranklicht und eine portable Brause mit Warmwasser anschliesst. Sollte es draußen mal zu regnen beginnen, kannst du wenigstens noch die Temperatur bestimmen. Doch nicht nur solch unerwartete Ereignisse wie Regen und Sonne können euch „draussen“ an den Rand des Wahnsinns treiben! Was ist, wenn ihr nüchtern werdet? Sichere Folge: Tod! (Der so genannte Nicht-Drogen-Tod) Und damit das nicht passiert, immer schön den Bonghelm und ein Stabfeuerzeug mitführen. Nicht dass wir wieder was vom Tod durch Nüchternheit lesen müssen! Der Spiegel wartet ja nur auf seine nächste reißerische Story!
Ach ja und es ist immer gut, in fremden Gefilden, also „draussen“, seine Großmutter als Anstandswauwau für die moralische Integrität mitzunehmen. Besonders praktisch in der Ausführung mit Augenklappe, für Momente mangelnder Selbstbeherrschung.
Draussen sein ist wirklich nichts für regelmäßig! Daher sollte es wohl dosiert genossen werden. Anlässe wie der Hanftag, der MMM (beide am 8.5.) oder die Hanfparade (7.8.) stellen solche Ausnahmen dar. Das Problem des kollektiven Stadtrundganges, auch Demo genannt, ist die Tatsache, dass er meistens nicht da entlanggeht, wo man eigentlich hinmüsste. Man muss nicht sofort mit dem Leiter vom Ordnungsamt ins Bett gehen, wenn die Demoroute nicht passt, es geht auch einfacher. In diesem Fall setzt man sich an die Spitze des Zuges, stimmt Kriegsgeheul an, stürmt auf die Polizeikette zu und hofft, dass jemand ausweicht. Alternativ legt man sich auf einer Kreuzung einfach vor den ersten Wagen. Ambitioniertere versuchen es mit Sprengfallen oder Stapeln aus brennenden Autos. Kommt man der Staatsgewalt etwas entgegen, lässt sich die Demo am leichtesten umleiten: Mit einer Möhre an einer Angel, lässt sich der vorderste Polizist prima dirigieren, mit ein wenig Geschick lässt er sich sogar zureiten. Die Demoroute zu ändern ist allerdings nur erlaubt, mit einer der folgenden Ausreden:
„Ich muss mal aufs Klo“ / „Meine Mama hat angerufen, ich soll nach Hause kommen“ / „Da vorne wohnt die Erika“ / „Da drüben gibts Süßigkeiten“ / „Mein Dealer wohnt aber hier rechts“.

Und nach dem ausserplanmäßigen Halt geht ihr rum und sammelt Geld für ...



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