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Buddy haut den Lukas

Micro Harvester die Dritte
Publiziert am: 10.01.11 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Interview: mze
Fotos: Bud Spencer

Schon wieder ist Erntezeit bei Bud Spencer. Und das schon nach nur acht Wochen. Wie hat er das gemacht. Um diese Frage zu klären, besuchen wir Ol´Buddy in seiner Villa am Wannsee, um ihn mit unseren Fragen Löcher in den dicken Bauch zu fragen. Zufälligerweise treffen wir auf dem Weg zu Bud´s Domizil seinen alten Kumpel Terence cHill, mit dem wir ein Stück zusammen um die Wette laufen, auf dass uns Bud mit einer Sportzigarette in seinem winterlichen Wintergarten alsbald empfangen möge.
Glücklich unsere Prädiktion wahr werden zu sehen, begrüßen wir unseren Growbian herzlich und beginnen nach einigen tiefen Zügen aus der Spaßtröte und darauf folgendem kurzem Akklimatisieren mit unserem Interview.

Ha Jo: Yoho Buddy, altes Haus, dich so schnell wiederzusehen, hätten wir uns nicht erträumt.
Bud Spencer: He Ha Ho, Ha Jo! Yo, Terence alter cHiller!

Ha Jo: Haha, du scheinst ja guter Dinge zu sein, gibt es da besondere Gründe?
Bud Spencer: Yo, merkt man mir das direkt an? Ich hatte das Glück direkt nach der Zitronenernte vom letzten Mal, mit Kurzblühern versorgt zu werden, die ich direkt in die zwölf Stunden Phase schicken konnte, ohne sie erst im Wachstumslicht anwurzeln lassen zu müssen.
Könnt ihr euch vorstellen, dass man sich freut, wenn dann alles tutti läuft.

Ha Jo: Oh, das klingt ja mal interessant, was für eine Sorte hattest du denn, dass sie sich diesen Umständen klaglos angepasst hat?
Bud Spencer: Wieder mal Jack Flash Stecklinge, die in meinen Kreisen doch als das zu favorisierende Kraut angesehen wird, da es neben der kurzen Blütezeit eine recht starke und sehr ertragreiche Ernte verspricht.



Ha Jo: Wie viele Mädels hast du denn dieses Mal in deinen kleinen Micro Harvester gestellt und welches Medium hast du verwendet?
Bud Spencer: Auch wieder sechs, wie beim letzen Grow mit den Super Lemon Haze Pflanzen, und auch wieder auf Erde. Da hab ich meine Lektion aber durch den Lausbefall des letzten Durchganges gelernt und bin daher auf Nummer Sicher bei der Wahl der Qualität gegangen.
Terra Plus Erde von Canna wurde mir von einem freundlichen Fachhändler empfohlen und ich bereue die paar Euro und den längeren Weg zum Geschäft kein bisschen, da ich von jeglichen parasitären Erscheinungen verschont geblieben bin.

Ha Jo: Gab es sonstige Mangelerscheinungen aufgrund der übersprungenen Wachstumsphase?
Bud Spencer: Keine nennenswerten. Nur ein klein bisschen rot verfärbte Stiele bei den Blattansätzen, was auf Schwefel und Stickstoffmangel hinwies.
Ich habe ja anfangs mit Hesi Wurzelkomplex und etwas Bloombasic von Atami gedüngt und den pH-Wert mit Ascorbinsäure auf circa 6,8 gebracht. Später gab’s anstatt des Wurzelkomplexes Bio Bizz Bio Bloom Blütedünger. Dabei habe ich den EC-Wert langsam von 1,2 auf 1,8 erhöht, da ich mir bei den Pufferfähigkeiten der Erde etwas unsicher war und es nicht übertreiben wollte.

Ha Jo: PK13/14 wäre wohl die Lösung für dein Problem gewesen, warum hast du nicht darauf zurückgegriffen?
Bud Spencer: Ich wollte es mit der Chemischen Keule erstens nicht übertreiben und zweitens entwickelten sich die Pflanzen auch so zusehends prächtig. Obwohl die 14 Tage Wachstum übersprungen wurden, erreichten die Guten fast die gleiche Größe wie ihre vorhergegangenen Schwestern. Nur die Blüte war wesentlich früher zu erkennen und machte direkt einen hervorragenden Eindruck. Vor allem, als ich nach zwei Wochen die unteren Seitentriebe abschnitt, wuchsen die Buds zu weiß bepuderten THC-Bomben an. Dazu habe ich in einigen Foren gelesen, dass die roten Blätter auch Stress bedingt auftreten und nicht unbedingt ein schlechtes Zeichen sein müssen, da die Bräute im Vermählungsstress auch potenter werden.
Es ist jedenfalls immer wieder erstaunlich zu sehen, in welch kurzen Zeiträumen die Pflanze ihr Potenzial offenbart. Größe, Potenz und Schönheit sind täglich immer wieder aufs Neue zu entdecken.



Ha Jo: Du scheinst ja schwer begeistert.
Bud Spencer: Yo, dies war der bisher chilligste Grow. Ich hatte nicht die geringsten Probleme und konnte meinen Ertrag um einige Gramm steigern, so dass ich nun über der 130er Marke bei einer 250 Watt Lampe liege. Das Anmixen und Gießen alle drei Tage war keine Anstrengung und der einzige Zeit fressende Faktor während des gesamten Grows. Da man sich mit der Zeit auch gerne an den höheren Stromverbrauch gewöhnt, schlummert es sich den Winter über doppelt so gut mit dem beruhigenden Lüfterrauschen im Hintergrund.

Ha Jo: Klingt ja wirklich recht easy. Gibt es denn etwas, was du aus diesem Anbau gelernt hast und unseren Lesern speziell empfehlen möchtest?
Bud Spencer: Klar, ich kann jedem nur das Überspringen der Wachstumsphase empfehlen, falls man Stecklinge bekommt, die schon ordentlich angewurzelt sind. Damit spart man nicht nur eine Menge Kohle wegen der ausfallenden 18 stündigen Belichtung sondern auch zwei Wochen an Zeit und kann früher ernten. Außerdem versuche ich stark kriminell den guten Terence cHill zu überzeugen mit ins Boot zu kommen, aber das alte Weichei traut sich nicht, weil er noch bei Mutti wohnt ... höööhööö.

Ha Jo: Der erste Hinweis ist echt interessant. Den zweiten musst du für dich selbst entscheiden. Wir müssen unsere Leser leider immer darauf hinweisen, dass der Anbau von Cannabis in Deutschland noch verboten ist. Dennoch ein frohes Fest, und danke Buddy für dein friedliches Interview. Laß dich nicht erwischen.
Bud Spencer: Klaro, gern geschehen, wird schon und bis bald.





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