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DVD-Specials - Februar 2011

Publiziert am: 02.02.11 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Roly
>> DVD-Musik / Doku

Paul Kalkbrenner: 2010 – A Live Documentary
pk music

Vor „Berlin Calling“ schon kein Unbekannter in Techno-Szenekreisen und als Produzent ebenfalls erfolgreich, aber dank des preisgekrönten Streifens von Hannes Stöhr und nicht zuletzt auch dank des tollen Soundtracks (mehr als 140.000 Einheiten) wurde der DJ zu einem internationalen Star. Die Clubs verwandelten sich in Arenen, und schliesslich erreichte seine Europa-Tournee 2010 eine stolze sechsstellige Besucherzahl. Nach der fiktiven Geschichte des DJ Ickarus aus „Berlin Calling“ wurde nun seine Tour auf DVD dokumentiert und bietet einen Einblick in das wahre Leben des Musikers Paul Kalkbrenner. Über 15 Konzerte wurden auf höchst technischem Niveau gefilmt. Der erste Teil der „Live Documentary“ zeigt zehn voll ausgespielte Live-Mitschnitte seiner Songs während der Europatournee in wechselnden Locations mit beeindruckenden und zugleich erschreckenden Menschenmassen, Lichtshows und Flughäfen. Aufwändige Kamerafahrten, Schnitte und Kamerafilter bewältigten die oftmals nicht ganz leichte Aufgabe, das „Lebendige“ seiner Auftritte einzufangen. Neben dem allseits beliebten „Altes Kamuffel“ als Intro aus Berlin und „Square 1“ direkt aus Lyon wissen auch zwei seiner besten Remixe zu begeistern: Moby’s „Wait For Me“ in Paris und „Wir werden sehen“ von 2Raumwohnung in Nizza. Zum grossen Finale gibt’s mit dem Megahit „Sky And Sand“ einen furiosen Rundumschlag aus allen Locations, in dem die Leidenschaft seiner Musik voll zur Entfaltung kommt. In einem weiteren dokumentarischen Teil zeigt die DVD Kalkbrenner backstage und on the road, abgerundet durch Interviews mit ihm, seinem Bruder Fritz, seiner Freundin Simina und einer Vielzahl anderer Weggefährten. Reise- und Auftrittsequenzen, glückliche Fans und tiefe Augenringe vermitteln einen Eindruck des hektischen Touralltags. Die Dokumentation entstand unter Regie von Max Penzel und der Dramaturgie von Hannes Stöhr, für die Visuals zeichnet sich die Berliner Pfadfinderei verantwortlich. Ein Muss für die zahlreichen Fans Kalkbrenners, und auch für alle anderen ein interessanter und musikalisch hochwertiger Einblick in dieses Phänomen. Ein sehr gut geschnittenes Bild und ein astreiner Sound holen die ganze elektronische Wucht ins Wohnzimmer. 128 authentische Minuten mit viel kalkgebranntem Rave’n’Roll.
www.myspace.com/paulkalkbrenner
www.paulkalkbrenner.net




>> DVD-Thriller
Lösegeld - Wie viel ist dein Leben wert
universum film

der einflussreiche Industrielle Stanislas Graff (Yvan Attal) ist erfolgsverwöhnt und immer in Bewegung. Wir sehen ihn beim Unterschreiben wichtiger Papiere, beim Business-Lunch im gepflegten Ambiente, bei Telefonaten mit wichtigen Funktionsträgern Frankreichs, mit der Geliebten im luxuriösen Liebesnest, dann im Kreis der Familie und schliesslich am nächtlichen Pokertisch. Am nächsten Morgen nach dem Frühstück will er gerade zur Arbeit fahren, als er von einer Bande entschlossener Krimineller auf offener Straße entführt und an einen unbekannten Ort verschleppt wird. Die Kidnapper verlangen ein Lösegeld von 50 Millionen Euro. Um ihre Absichten klar zu machen, schicken sie direkt einen Finger des Entführten mit. Es beginnt ein erbittertes Tauziehen zwischen Entführern, Polizei, Konzernvorständen und Graffs Familie, in dessen Verlauf manch Indiskretion an die Öffentlichkeit gerät. Denn die Medien decken nicht nur verbotene Pokerspiele, sondern auch Seitensprünge und langjährige Affären auf. Und aufgrund seiner Spielsucht ist Graffs Vermögen scheinbar niedriger als die geforderte Summe. Während er um sein Leben fürchten muss, werden in seinem privaten und beruflichen Umfeld Kämpfe ausgefochten, wie man mit der Situation umzugehen habe. Hierauf legt Regisseur Lucas Belvaux in seinem Film „Lösegeld“ (Vorlage ist „Die Entführung“ von Edouard-Jean Empain, 1978) auch den Fokus, denn während die Täter fast vollständig hinter ihren Masken verborgen bleiben, fallen diese bei den Betroffenen reihenweise. Dennoch lässt er vieles im Unklaren, um gewisse Überraschungsmomente auf beiden Seiten zu erhalten und den Zuschauer weiter an die Geschichte zu binden. Besonders mutig ist sicherlich auch die Erzählweite des Films, denn nachdem die Entführung beendet ist, zeigt Belvaux auch die Geschichte danach. Diese behandelt nach der Gefangenschaft, die vielleicht sogar etwas zu lange geschildert wird, den eigentlich wesentlich interessanteren Aspekt. Denn es folgt eine weitere Form der Gefangenschaft, da sich der übrig gebliebene Reichtum in einer grausamen letzten Finte als Illusion herausstellt – „Calypso“. Der komplexe Entführungsthriller mit dramatischen Einflüssen wurde im Jahr 2010 für vier César Awards nominiert, unter anderem als bester Film. Weniger actiongeladen, umso anspruchsvoller.

www.universumfilm.de


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