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Computerspielemuseum Berlin

Ein Museum für Berlin, ein Museum für den Homo Ludens Digitalis!
Publiziert am: 02.02.11 - Medienformen: Medienform Text

Autor: mze
Logo CSM

Am 21.01.2011 öffnet das erste Computerspielemuseum der Welt endlich erneut seine Pforten im Herzen Berlins. Unter dem Titel “Computerspiele. Evolution eines Mediums“ wird auf 670 Quadratmetern die neue Dauerausstellung, die für einen fachgerechten Bildungsauftrag sorgen soll, seit Mitte 2010 im alten „Cafè Warschau“ in der Karl Marx Allee 93a fest installiert.
Schon vor 13 Jahren wurde in der Rungestraße der Grundstein einer notwendigen Sammlungs- und Bewahrungsinstitution für Games gelegt, lange bevor in der Allgemeinheit das Medium Videospiel als Kulturgut anerkannt wurde.
Mittlerweile haben sich in einer der weltweit bedeutendsten Sammlungen über 22.000 Videospiele sowie fast alle jemals erhältlichen Gamingmaschinen angefunden, die auf die kommenden Besucher warten und teilweise ausprobiert werden wollen. Natürlich werden zu dem Thema auch die Beiwerke wie Fachmagazine, Videos und Bücher gesammelt und gezeigt, denn das Thema Videospiel ist so facettenreich wie seine Nutzer.
Obwohl seit dem Jahr 2000 keine festen Räumlichkeiten für das Museum zur Verfügung standen, hatten sich die Organisatoren nicht auf die faule Zockerhaut gelegt, sondern haben für über 30 verschiedene Projekte und Ausstellungen weltweit mit- oder komplett die Verantwortung übernommen.
Die Urgesteine und Väter des Gaming wissen dabei über die Bedeutung Europas größter Sammlung und dem Erbe, das sie mit ihren Erfindungen hinterlassen haben. So sind Ralph Bear, Erfinder der Brown Box deren Entwicklung zu Pong führte, und Nolan Bushnell, Gründer der glorreichen Atari Corporation, häufige Gäste und Schirmherren des Berliner Museums.
Beim „Förderverein für Jugend und Sozialarbeit e.V.“ beheimatet, wurde das Computerspielemuseum 2002 als „Preisträger des Kinderkulturpreises“ ausgewählt, was sogar den letzten Zweifler von der kulturellen Wichtigkeit dieses Projektes überzeugen sollte.
Das Computerspielemuseum möchte nämlich dafür sorgen, dass sich jeder mit den letzten vier Jahrzehnten dieses fantastischen neuen Mediums kritisch auseinandersetzen kann. Dass die Hintergründe eines der spannendsten Kulturgüter unserer Zeit näher beleuchtet und dass Zusammenhänge, der künstlerischen wie technischen Entwicklung, erkennbar gemacht werden können. Um diesem Ziel näher zu kommen, hat man glücklicherweise im letzten Jahr vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit die Ankündigung vernommen, dass eine neue fest installierte Ausstellung Berlin bereichern wird.
Dazu wurde das Interieur des Standortes aufwendig gepixelt und umkonstruiert, um ab dem 21.01.2011 ein weiteres Highlight in der deutschen Hauptstadt bieten zu können.
Für einen regulären Eintrittspreis von 8€, ermässigt 5€, darf sich jeder Interessierte einmal auf die realen Pfade der virtuellen Welten begeben und versuchen nachzuvollziehen wie dieses Medium, Hobby und Lebensgefühl unseren Alltag seit mehr als vierzig Jahren bereichert und sich dabei als einer der am schnellsten wachsenden Wirtschaftszweige entpuppte.

Wir sehen uns: Im Computerspielemuseum Berlin!

Computerspielemuseum
Karl-Marx-Allee 93a, 10243 Berlin
Telefon Besucherservice: +49-30-60988577
Mail: computerspiele@xhibit.de
www.computerspielemuseum.de

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