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Polizeistatistik statt Drogen- und Suchtbericht

Die Drogenbeauftragte macht es sich leicht
Publiziert am: 28.03.11 - Medienformen: Medienform Text

Arbeitsteilung à la Dyckmans: Drogenpolitik light spart Geld und Zeit

Die Zusammenstellung eines jährlichen Drogen- und Suchtberichts macht viel Arbeit. Auf diesen Bericht, der die Dokumentation eines Arbeitsjahres der Drogenbeauftragten darstellt und den alle Vorgänger/innen von Mechthild Dyckmans einmal im Jahr veröffentlichten, hatte sich Frau Dyckmans vergangenes Jahr schon verzichtet.

Sozusagen statt eines Drogen- und Suchtberichts für 2010 gab es vergange Woche eine gemeinsame Presseerklärung von BKA und der Drogenbeauftragten: Der Pressemitteilung zufolge sei die Zahl der Drogentoten gesunken, der Konsum jedoch weiter auf hohem Niveau stabil.

Ungewöhnlich an diesem Vorgang ist nicht die Veröffentlichung des Bundeskriminalamts, denn die polizeiliche Krimnialstatistik wird regelmäßig zu diesem Zeitpunkt vom BKA veröffentlicht. Zu denken gibt, dass die Bundesdrogenbeauftragte die Presseerklärung, die in der Vergangenheit allein vom BKA veröffentlicht wurde, 2011 als Verfasserin mitzeichnet.

Nach der Verneblungstaktik rund um den Drogen-und Suchtrat ist auch die gemeinsame Presserklärung zusammen mit der obersten Strafverfolgungsbehörde ein Indiz dafür, dass Vertreter der drei Säulen Prävention, Therapie, Überlebenshilfe weniger Einfluss haben als das in den vergangenen Jahren der Fall war. Vertreter der vierten und allmächtigen Säule "Repression" hingegen geben gemeinsame Presserklärungen mit der Behörde ab.
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