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Kalifornische Indoorkultur braucht eine Energiewende

Publiziert am: 29.04.11 - Medienformen: Medienform Text

Stecker ziehen

Die Kalifornier sind vernarrt ihr liebstes Unkraut ein natürliches Produkt zu nennen. Die kommerzielle Marihuanakultivierung jedoch, meist betrieben mit 1000 Watt Natriumdampflampen, welche das Sonnenlicht simulieren sollen, zieht einen hohen Energieverbrauch mit sich und somit auch eine Umweltbelastung. In den Nordkommunen Kaliforniens, speziell in Mendocino County, liegt der Stromverbrauch 41 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Das ist auch ein Grund dafür, dass Indoorgras wesentlich teurer ist als Marihuana, welches draußen gezogen wurde. Ein einziger Joint gefüllt mit Indoorgras repräsentiert zwei Pfund Kohlendioxid, welches in die Atmosphäre gelangt, was in etwa genauso viel ist, als wenn man für 30 Stunden eine 100 Watt Lampe brennen ließe. Die gesamte kalifornische Indoorernte wird auf 2000 Tonnen pro Jahr geschätzt, was in etwa 3 Millarden US-Dollar an Stromkosten mit sich zieht. Für ein Kilogramm gelangen etwa 2000 Kg Kohlendioxid in die Atmosphäre, was aufgrund der sonnigen Lage Kaliforniens nicht ganz nachvollziehbar ist.
Kalifornien gilt als landwirtschaftliches Paradies, in dem viele exotische Früchte gedeihen, unter anderem auch Hanf. Zu Beginn der Marihuanakultur in Kalifornien in den 1970ern wurde ausschließlich draußen angepflanzt.
Ein Grund für die große Nachfrage nach Indoorgras ist, dass es für potenter gehalten wird, was auch heftigst von der hydroponischen Industrie promotet wird. „Das ist eine aus der Luft gegriffene Behauptung“ sagte Dave Lampach, Präsident und Mitbegründer der Steep Hill Lab, einer Einrichtung für medizinisches Marihuana. „Es gibt keine definitiven Unterschiede zwischen Indoor- und Outdoor-Gras, lediglich die Gene bestimmen wie stark eine Marihuanasorte ist.“

Quelle: www.drugpolicycentral.com
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