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Mr. Nice

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Publiziert am: 07.06.11 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Flo
Völlig unerwartet traf mich die Nachricht am 02.05.11, dass die Verfilmung des Romans Mr. Nice Pressevorführung hatte. Ich schnappte mir also meine sieben Sachen und bewegte mich in die Kantstr. 12a nahe des Bahnhofs Zoologischer Garten. Dort angekommen, wurde ich auch freundlich empfangen. Nachdem ich mich in die Presseliste eintrug, noch eine Kippe rauchte und mich riesig auf meine erste Pressevorführung freute, ging auch schon das Licht aus und der Vorhang auf.

Nach kurzer Vorgeschichte in Schwarz-Weiß, wechselt die Szene nach etwa zwanzig Minuten und der Film läuft in Farbe weiter und die wilden Studentenzeiten mit jeder Menge Sex, Drugs and Rock ´n Roll werden verbildlicht. Nach einer wilden Nacht unter dem Einfluss von Lysergsäurediethylamid und anderen bewusstseinserweiternden Mitteln in der Wohnung von Howard (gespielt von Rhys Ifans) gerät er in die erste brenzliche Lage mit der Staatsgewalt. Nochmal mit einem blauen Auge davon gekommen, lässt er das Grasrauchen erst einmal sein und konzentriert sich voll und ganz auf sein Studium als Lehrer.

Als er und seine damalige Frau erfolgreich abschließen und erste Jobs ergattern, wird ihm sein Alltag jedoch zu langweilig. Auf einer Party lernt er dann Judy (gespielt von Chloe Sevigny), seine Partnerin und baldige Ehefrau, kennen. Erste Geschäftskontakte werden geknüpft und die Story nimmt ihren Lauf.
Als ein befreundeter Geschäftspartner mit einer Ladung schwarzem Afghanen an der deutsch- schweizerischen Grenze erwischt wird, hat Howard nun die Aufgabe, das restliche Dope, welches versteckt in einem Wiesbadener Parkhaus lagert, nach England zu überführen.
















Angekommen in England, vertieft er seine Beziehung zu Judy und die internationalen Kontakte nehmen zu. Speziell die Kontakte zur Irish Red Army mit Jim McCann (gespielt von David Thewlis) und zum M-I 6 Agenten Mac (Christian McKay) sollen für seine späteren Geschäfte von großem Vorteil sein.
Die Beziehungen nehmen zu, besonders vertieft er diese zu den Erzeugerländern Pakistan und Afghanistan. Sein Ansprechpartner Malik (gespielt von Omid Djalili) und er handeln immer bessere Preise aus und somit steigt der Profit. Um die Ware pünktlich zu liefern, werden auch mal ein paar Flugzeugstarts manipuliert und Zollbeamte geschmiert.

Auch der amerikanische Markt wird immer interessanter. Zusammen mit der Bruderschaft der ewigen Liebe und dem Equipment einer imaginären Rockband schmuggeln sie Unmengen von Haschisch in die USA. Eines Tages jedoch fliegt die ganze Sache auf und die DEA ist ihm auf der Spur. Doch ein Anruf beim M-I 6 und eine Kaution verhelfen ihm zur Freiheit.
Um die Kaution nicht aufs Spiel zu setzen, inszeniert er eine Entführung und taucht unter. Die nächsten sechs Jahre machen ihn unglaublich reich, aber er hat seinen Status als meistgesuchter Krimineller nicht verloren und so kommt es, wie es kommen sollte: nämlich zur Verhaftung und Anklage. Mit seiner Story, die Drogen mit Hilfe des M-I 6 und dem mexikanischen Geheimdienst geschmuggelt zu haben, wird er frei gesprochen.

Die DEA jedoch schläft nicht und heftet sich an die Fersen von Howard und können ihn noch einmal den Handel mit Drogen nachweisen. Marks wird an die USA ausgeliefert und zu 25 Jahren Haft verurteilt, aber nach 7 Jahren wegen guter Führung wieder nach England abgeschoben. Ein wahres Happy End.
Diese autobiografische Verfilmung ist wirklich sehr gelungen, speziell die Hauptrolle wird durch Rhys Ifans, auch aufgrund seiner großen Ähnlichkeit zum Original, sehr authentisch dargestellt. Der walisische und irische Akzent mag teilweise sehr unverständlich sein für einige Teile der Bevölkerung, ist aber nach kurzer Gewöhnung akzeptabel und der deutsche Untertitel verhilft zum weiteren Verständnis.

Bleibt mir nur zu sagen: geht ab dem 23.06.2011 ins Kino und erfreut euch an der Story nach wahrer Begebenheit.
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