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Polizeihelme zu Blumentöpfen

Kundgebung in Frankfurt
Publiziert am: 07.06.11 - Medienformen: Medienform Text

Grafik: Hanf Journal

Frankfurt. Wegen einer angekündigten „Intifada-Demo“ kurzfristig verlegt, zog zunächst ein bunter „Legalize It“- Demonstrationszug vom Opernplatz in den „Lesegarten“. Dort erwarteten bereits Hanf-AktivistInnen der Grünen Hilfe und der Hanf-Initiative an Infoständen die DemonstrantInnen. Als Sprecherin der Hanf-Initiative Frankfurt eröffnete Ingrid Wunn die Global Marijuana March-Kundgebung, an der über 50 HanffreundInnen teilnahmen. In ihrem Redebeitrag setzte sich Ingrid Wunn insbesondere für das legale Abgabemodell „Cannabis Social Clubs“ ein und berichtete von entsprechenden „Konsumenten-Selbsthilfe-Vereinigungen“ in Spanien und Belgien.

In vielfältigen Redebeiträgen wurden Auswirkungen der Cannabis-Prohibition angeklagt und die Wiederfreigabe gefordert. Annette Ludwig (Die Linke. Frankfurt) kritisierte die willkürliche Unterscheidung von illegalisierten und legalen Drogen. Günther Weiglein aus Würzburg kritisierte überhöhte Cannabis-Preise in der Apotheke und berichtete von seinem Widerspruchsverfahren gegen das Bundesamt für Arzneimittel, das den Anbau-Antrag für medizinischen Eigenbedarf abgelehnt hat. Volker Mosler (Die Linke. Frankfurt) schilderte Zusammenhänge des illegalisierten Drogenhandels mit illegalem Waffenhandel. „Hanfprincessin Shamaya“ aus Berlin erläuterte emotional vielfältige Nutzungsmöglichkeiten des Hanf. Jo Biermanski (Grüne Hilfe) kritisierte den Missbrauch der Sicherungsverwahrung auch gegen Drogen-/Hanfhändler und verlas eine Erklärung des Sprechers der linken Basisgruppe in der JVA Schwalmstadt, Hans-Walter Hirth. Tilo Clemeur aus Duisburg berichtete, dass er seit 4 Jahren sein Anfallsleiden mit Dronabilnol (isoliertes THC) therapiere, beklagte überhöhte Preise der Pharma-Industrie und die fehlende Übernahme der Kosten durch die Krankenkasse. Für J.E.S. Frankfurt erklärte Christan Holl die solidarische Unterstützung im Kampf für die Cannabis-Legalisierung.

Musikalisch umrahmt wurden die Redebeiträge vom Liedermacher Selassikai aus Siegburg mit erfrischenden Songs wie „Cannabis ist Medizin“, „Ich verweigere die Aussage“…
Eine gelungene Manifestation für die Legalisierung: Klein, aber fein!
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