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Buddy the 5th

Der Dicke ist nicht zu bremsen
Publiziert am: 01.09.11 - Medienformen: Medienform Text

Autor: von unserer Korrespondentin Lt. Uhasha
Jack Flash / 8. Blütewoche - Foto: Bud Spencer (c) 2011

Schon wieder Erntezeit bei Bud Spencer. Wir scheuten also keine Kosten und Mühen und besuchten unseren dickbäuchigen Freund in seinem villenhaften Anwesen inmitten der hügligen Anhöhen seines Geheimversteckes, um uns erneut ein Bild seiner Züchterkünste machen zu können. Buddy empfing uns daher sehr gut gelaunt und gastgeberisch mit Braten und Bier, an einem sonnigen Tag, der nach Verspeisen des Schweinsleders, zu einem launigen Plausch im Garten einlud.

Da die letzte Ernte schon eingefahren wurde und die neusten Damen in den Pflanzenkübeln noch keine ernstzunehmenden Maße entwickelt hatten, belegte Buddy sein Tun der letzten acht Wochen mit zahlreichen Erklärungen und digitalen Fotos, die er mit seiner neuen High-Definition-IMAX Kamera geschossen hatten. In 3D - Nee nee, Blödsinn.

Die Erträge und das Potenzial des letzten Grows ließen ol´Bud sich dazu entschliessen, die bewährte Methode erst einmal beizubehalten und auszuprobieren, inwieweit sich diese noch verbessern ließe. Er verwendete als Basis daher erneut Canna Terra Professional Erd Substrat, welches schon ein wenig mit Perlite versetzt ist. Ebenso bediente er sich zu Beginn des Wachstums der Stecklinge, in den finalen vier Liter Töpfen, beim Gießen des wurzelwachstumantreibenden Hesi Wurzelkomplexes, mit dem er schon seit dem ersten Grow positive Erfahrungen gemacht hatte.

Nach einer Woche begann er das Düngeschema auf die Blütephase anzupassen. Das Licht der 250 Watt Natriumdampfleuchte lief von Anfang an genau zwölf Stunden, denn die Mädels haben erfahrungsgemäß trotzdem immer genügend Elan sich ins rechte Rampenlicht zu rücken und entsprechende Größen zu erlangen.
So klappte es auch dieses Mal, dass es Bud mit langen Ladies in seiner Kammer zu tun bekam.

Die Cannabispflanzen, Sorte Jack Flash, wuchsen sogar wieder so hoch, dass Mr.Spencer recht früh damit beginnen musste die Tops mit Plastiknetzen zu bändigen und zu biegen, damit sie nicht zu nah ans Leuchtmittel und die Cool Tube gerieten. - Das Praktische an der gebändigten Höhe des Hanfes ist dabei aber, dass sich die entstehenden Buds, trotz horizontal wachsenden Stammes, vertikal aufrichten, so eine ganze Menge mehr Licht bekommen und dadurch viele, knusprige Maintops erblühen lassen. - Um die Pflanzen, neben genügend Licht, auch mit genügend Nährstoffen zu versorgen, bekamen sie wieder das schon im letzten Grow verwendete Brainy Tools Düngeschema aufgedrückt, das mit drei verschiedenen Blütedüngern leicht verständlich anzuwenden ist. Während in den ersten vier Wochen Bloom Boost Phase 1 und der XXL-Booster angewandt wird, nutzt man ab Woche fünf bis sieben Bloom Boost Phase 2 und weiterhin den XXL-Booster, bis man in der letzten Woche mit dem Spülen beginnt. Bud Spencer, Mann der Tat, begann die Düngung bei einem pH-Wert von 6,6, den er konstant beibehielt und einem EC-Wert von 0,6, den er im Laufe der Zeit bei jedem Gießvorgang circa um 0,1, auf 2,2 erhöhte. In Woche Fünf gab es eine Woche lang homöopathische Mengen pk13/14 der Firma Canna, dass die Kraftstoffnachfragen der nährstoffgeilen Cannabisblüten befriedigen sollte.























Da der Sommer bis dato nicht allzu heiß war, konnte die Temperatur während der Beleuchtung in der Growkammer fast konstant auf 30° Celsius gehalten werden, was Jack ´s Blitzbräuten nur zu Gute kam. Wohl auch durch das schlechte Wetter benachteiligt, ließen sich dazu keinerlei Schädlinge entdecken, auch nicht ausserhalb der Anzuchtkammer.
Dafür ließen sich schon in der zweiten Woche die Entwicklung der ersten Blütenstände erkennen, die im Laufe der Zeit zu mächtigen Knospen heranwuchsen.

Ab Woche Acht schoß Buddy Fotoaufnahmen auf Makro-Einstellung vom kommenden Räucherwerk, um sich an seinem Computer die Trichome unter Vergrößerung anzuschauen und deren Zeitpunkt bernsteinfarbener Verfärbung nicht zu verpassen. Als dies zu sehen war, ließ Bud eine weitere Nacht vergehen und begann sich am frühen Morgen, während der Indoordämmerung, an die Ernte zu machen.

Um die zu entfernenden, harzigen Blätter der Gewächse nicht zu verschwenden, legte er sich beim Maniküren der Knospen ein ausgebreitetes Hanf Journal auf den Boden, um auf diesem das herunterfallende Blattmaterial zu sammeln. Entgegen vieler anderer Grower zupft Bud die Blätter aber lieber mit den speckigen Fingern aus den Pflanzen und lässt die kleinen Übersteher auch manchmal unberührt. Dennoch hatte er folgend einen größeren Haufen weiterverarbeitungsfähiger Hanfblätter, während die größeren Sonnensegel vom Hauptstiel des Gewächses seinem Stubentiger zum Fraß vorgeworfen wurden.

Die gesammelten, harzigen Blätter wurden zum Trocknen breitgefächert aufbewahrt, anschließend eingefroren und gesammelt, da die Mengen Blattwerk noch nicht für die Ice-Hash Herstellung ausreichten. Dies sollte nach dem nächsten Grow hoffentlich zu ändern sein.
Die fertig gerupften Stengel wurden samt saftigen Blütenständen in der Growkammer mit dem Kopf nach unten aufgehängt und bei laufendem Lüfter einer 72 stündigen Frischluftkur bei Nacht ausgesetzt. Darauffolgend trennte Bud die stark angetrockneten Blüten vom Rest der Pflanzenstiele und packte sie luftdicht in seine Aufbewahrungsbox, die täglich einmal gelüftet wurde. Schon nach zwei Wochen waren die duftenden Knospen geschmackvoll rauchbereit, auch wenn Genießer dem Grünzeug sicherlich noch längere Zeit zwecks Geschmacksreifung lassen würden.

Da Bud Spencer bekanntermaßen aber mehr Vielfrass als Gourmet ist und man Erntedank auch frühzeitig feiern darf, solang der Ertrag und die Wirkung zufrieden stimmen, konnten wir Bud nur zu seinen konsequent anwachsenden Gärtnerqualitäten beglückwünschen und ihm für die Zukunft weiterhin das Beste wünschen. Mit saftigen 140 Gramm feinsten Marihuana Knospen im Beutel, dürfte Bud aber einer recht entspannten entgegen schauen, solang er weiterhin friedlich und heimlich seinem illegalen Hobby nachgeht.
Laß dich also nicht erwischen, Dicker! Wenn das so weitergeht, sehen wir uns in zwei Monaten wieder. Bauste - Hauste!


Dieser Artikel soll nicht zum Nachahmen animieren, sondern dient reinen Informationszwecken.
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