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Ohne DEA geht es besser

Bolivien widerlegt US-Strategie mit Zahlen
Publiziert am: 15.09.11 - Medienformen: Medienform Text

Bolivien: Weniger Koks ohne die DEA
Der ehemalige Koka-Bauer und jetzige bolivianische Präsident Evo Morales hatte vor zwei Jahren die DEA des Landes verwiesen, da die US-Drogenbehörde sich immer wieder in die inneren Angelegenheiten Boliviens eingemischt habe.
Morales verfolgt eine andere Strategie als die US-Drogenkrieger, den kommerziellen Kokaanbau einzudämmen: Die Regierung erkennt die Bedeutung der Pflanze für die indigen Bevölkerung an, indem die Verwendungszwecke wie Arzneimittel, Teesorten und traditionelle sowie kulturelle Anwendungen nicht mehr verfolgt, sondern gefördert werden. Die Regierung kriminalisiert die Bauern nicht mehr und versucht, lediglich den Anbau dort einzudämmen, wo Koka im großen Stil für Export- oder Weiterverarbeitungszwecke angebaut wird. Außerdem hatte Bolivien angekündigt, aus der "Single Convention", dem internationalen Vertragswerk von 1961 zur Einschränkung der Verfügbarkeit einiger Drogen, auszusteigen.

Diese Strategie geht anscheinend auf. Obwohl die UNO das Anliegen Boliviens, das Kauen von Koka-Blättern aus der Single-Convention herauszunehmen, auch mit den Stimmen Deutschlands abgelehnt hatte, lobt sie die Strategie von Präsident Morales ausdrücklich: "Das sind ermutigende Neuigkeiten. Die Anbaumenge ist unter die der 1990er Jahre gefallen und es sieht aus, als setze sich diese Entwicklung fort", so der UNODC-Beauftragte für Bolivien Cesar Guedes.

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