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Bud Spencer boxt sich durch

Der Große mit seinen aussergewöhnlichen Kleinen
Publiziert am: 04.01.12 - Medienformen: Medienform Text

Autor: mze
Fotos: Citral / Bud Spencer © Hanf Journal
Unser Kumpel Buddy hat sich mal wieder in der Hanf Journal Redaktion gemeldet und uns zu einem Plausch im Sonnenschein geladen. Natürlich lassen wir uns solch eine Einladung nicht zweimal geben und rückten dem gemütlichen Dickhäuter ein paar Tage später etwas näher auf die Pelle. Mit Wurscht und Brause vergnügten wir uns dann auf Bud´s Anwesen einige fröhliche Stunden und brachten in Erfahrung, wie es derzeit um seine aktuellen Gärtnerkünste steht.

Ganz glücklich war der bärtige Wanstträger nicht unbedingt, denn schon wieder einmal hat ihm Mutter Natur ein Schnippchen geschlagen.
Doch beginnen wir von vorn.

Nachdem Bud Spencer seinen letzten erfolgreichen Grow mit vier Jack Flash Stecklingen unter einer 250 Watt Natriumdampflampe eingefahren hatte, besorgte er sich erneut vier gut durchgewurzelte Stecklinge, einer unbekannten Kreuzung, eines ihm bekannten Züchters, die ihm vielversprechend vorgestellt wurden. Leider kam die Ansage, dass diese Unbekannten stark Indica lastige Citral Sorten sein könnten, zu spät, denn Buddy hatte wie gewohnt auf die eigentlich nötige Woche Wachstumslicht verzichtet und die neuen Biester direkt in die Blüte geschickt, da er mit den Jacky´s so immer super schnell gute Ergebnisse verzeichnen konnte.


Eine erst unbekannte Indica

Die neuen Indica´s jedoch hätten sicherlich eine Woche Wachstumszeit benötigt, um die ihm vertrauten Größenverhältnisse zu erreichen. Da den Indys dieses vergönnt war, begannen sie zwar sehr gutes Wurzelwerk und gesunde Blätter zu entwickeln, blieben aber bei einer ungefähren Größe von 30cm Höhe stehen und begannen mit der Blütenproduktion. Da Bud auch das erste Mal vom Erdsubstrat Abstand nahm und sich auf einen Cocostar Kokos Mix einließ, könnte die gesamte Wachstumsphase der Pflanzen auch dadurch etwas beeinflusst worden sein, so dass das erlernte Konzept von Herrn Spencer insgesamt etwas aus dem Gleichgewicht geworfen wurde. Beim Düngen gab sich Bud zwar besonders viel Mühe, da im Kokos schon weit weniger Nährstoffe als in Erde vorhanden sind, die Wachstumsproblematik konnte er damit jedoch in keinster Weise beeinflussen.

Es gab zur Fütterung der Pflanzen wieder den bewährten Brainy Tools Dünger, der in seiner Dreier-Kombination für die Blütephase genutzt wurde. In Woche fünf gab es PK13/14 zur Steigerung der Potenz und Knospengröße, welche dann auch Schneeweiß auf den Miniaturhänflingen im Bonsaiformat zu enormen Ballermännern heranwuchsen. Trotz der eigentlich winzigen Größe kam dabei so, zwar sehr viel weniger als eigentlich gedacht, aber dennoch eine ordentliche Grammzahl extrem knallenden Weeds heraus. Geschmacklich in die fruchtige Bubble Gum Richtung gehend, wurde der weniger geglückte Growingversuch Bud Spencer´s wenigstens interessanter und konnte, dank extremer Überwucherung der saftigen, äußerst festen Knospen mit THC haltigen Trichomen, die verschlungenen Stromkosten wenigstens wieder einigermaßen abfangen.


Snow White

Doch Bud ist ja nicht auf den Kopf gefallen - auch wenn er regelmäßig auf diesen geschlagen wird - und hat sich den entstandenen Volumenüberschuss in seiner Growkammer sogleich zunutze gemacht. Als abzusehen war, dass sich die unbekannten Damen nicht weiter strecken und eine geringere Ernte zur Verfügung stellen werden, schaute sich der Betreiber des Grows nach weiteren Stecklingen um. Er bekam vier verschiedene Sorten zur Auswahl und griff direkt zu. So fanden sich eine Jack Flash, eine Super Lemon Haze, eine Snow White und eine Kreuzung verschiedener Gentiken bei Buddy ein und mussten sich, mit viel Tetris verdächtigem Puzzeln, den nun entstandenen, geringen Platz im Schränkchen Teilen. Da der Schrank schon seit vier Wochen im Betrieb war, erhoffte sich Bud so eine weitere Ernte im Folgemonat nach der Ersten.

Da er sich mit den vielen, verschiedenen Sorten und seinem kleinen, extravaganten Vorgehen bewusst war sowieso keine optimalen Bedinungen schaffen zu können, experimentierte er gleich ein bisschen weiter. Zwei der Pflanzen bekamen einen weiteren Liter Platz im Kübel und schlugen in fünf Liter Töpfen Wurzeln. Eine musste sich mit dem gewöhnlichen vier Liter Volumen abgeben und eine weitere bekam eine besondere Anwachsstelle in einem vier Liter Topf geboten. Während die ersten drei nämlich wieder in Kokos gesteckt wurden, durfte sich die vierte, der Jack Flash Steckling, in Grow Stones einbetten, auf die Buddy durch die Auslandsspionage eines gewissen Fachjournals aufmerksam wurde und sich flux aus den USA importierte.

Diese Steine ähneln vom Prinzip her typischen, hydroponischen Medien, sollen aber mehr Wasser speichern und durch kleinste Löcher in der Struktur für eine besonders starke Aufspaltung des Wurzelwerkes in feinste Stränge sorgen. Da Bud bisher keine Erfahrungen mit dieser Art der Bewässerung hatte, wurde der Steckling trotz besonderer Pflege sehr anfällig für Nährstoffmangel und zeigte sich meist von seiner gelben Seite. Immer direkt nach dem Gießen, Buddy nutzt noch kein automatisches Bewässerungssystem, konnte man sehen wie es der Jack Flash wieder besser ging, nach drei Tagen, der regulären Fütterungszeit, wies sie jedoch wieder starke Schwächeerscheinungen im Blattwerk auf. Die anderen drei Zugänge entwickelten sich ihren Umständen und Genen entsprechend.


Citral

Die stark Sativa lastige Super Lemon Haze Züchtung spross in die Höhe und ließ die anderen weit hinter sich. Die Snow White kam auf mittlere Höhe, aber dafür in angenehmer Breite. Die unbekannte Kreuzung tat es ihren Citral Vorgängern gleich und stagnierte bei 30cm und die Jack Flash Pflanze auf den Grow Stones tat es ihr gleich, wobei man ihr zugutehalten muss mit zwei Hauptstielen versehen zu sein, so dass ein vermindertes Wachstum vorhersehbar war. Diese geringe Größe jedoch lässt sich vorerst jedoch nur durch das extrem geförderte Wurzelwachstum erklären, dass die Energie der Pflanze wohl nach unten gerichtet konzentrierte.

Vom EC-Wert-Düngeschema hatte Bud sich in allen Fällen auf das bewährte - zwei Schritte pro Gießvorgang – Angefangen mit einem EC-Wer von 0,6 - eingeschossen und fuhr damit wie immer gut, auch wenn sich individuelle Bewässerung bei den Pflanzen sicherlich positiv auf ihre Produktion ausgewirkt hätte. Den PH-Wert hielt er konstant bei 6,0.
Da der Grow jedoch als Experiment zu verstehen ist, wollte Bud die unterschiedlichen Auswirkungen bei gleichen Nährstoffbedingungen zur Kenntnis nehmen. Beim nächsten Grow, nimmt er sich wieder die Zeit der einheitlichen Pflanzenwahl etwas Wachstumslicht zu gönnen und alle auf dem gleichen Medium anzubauen. Dazu wird es für Bud Zeit alle Töpfe auf fünf oder sogar sechs Liter zu vergrößern, in der Vermutung, dass diese Volumenvergrößerung im Wurzelbereich für eine Produktionssteigerung unter gleichbleibenden Lichtverhältnissen von 250 Watt sorgen wird.


Super Lemon Haze

Eigentlich müsste es dies, da auf einem größeren Erdreich mehr Mineralien aufgenommen werden können, die der Pflanze im Boden zur Verfügung stehen. Ebenso muss Bud sich nach knapp zwei Jahren des kontinuierlichen Anpflanzens leider auch mal nach einer neuen Lüfter-Filter Kombination umsehen und seine angetagten Leuchtmittel erneuern. Mal sehen, was dem Dicken zur Pflege seiner aussergewöhnlichen Kleinen noch alles einfallen wird, damit er seine Fehler auf ein Minimum reduziert. Nach diesem experimentellen Doppelgrow und einer Generalüberholung der Anlage sollte Bud jedoch nichts mehr aufhalten können, um sich dauerhaft selbst mit Marihuana zu versorgen. Die erzeugte Mangelware war jedenfalls, oder vielleicht auch Aufgrund der starken Konzentration auf kleinem Platz, ein ganz besonders exquisites Räucherwerk, an das wir uns gerne und lange erinnern werden. Wir sind gespannt, was in vier Wochen geerntet wird und wie sich die unterschiedlichen Merkmale und Bedingungen letztendlich auf den Ertrag der Pflanzen auswirken werden. Hoffentlich hält uns Buddy auf dem Laufenden, auch für welche Methoden er sich in Zukunft entscheiden wird, und gibt sein Wissen weiterhin zu gut gelaunt an uns weiter.

Aus Fehlern lernt man schließlich, besonders wenn sie so wohltuend, lecker und knapp bemessen sind.

Äh, hier nicht nachmachen gelle! Nur zu Informationszwecken geschrieben und nur zu Informationszwecken gedruckt. Cannabisanbau ist Strafbar und zerstört eure Zukunft!
Nur Holländer, Tschechen und andere Kriminelle dürfen sich überlegen ob sie ein geduldetes Hobby nach diesem Vorbild betreiben wollen, das ihnen bei Bekanntwerden einen noch schlechteren Ruf und härtere Strafen als Robbenfängern beschert.
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