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Kleckern statt klotzen

Guerilla Taktik zur Risikominimierung
Publiziert am: 02.02.12 - Medienformen: Medienform Text

Autor: KIMO
Fotos: Hanf Journal

Viele unerfahrene Heimgärtner träumen davon, ihr Hobby zum Beruf zu machen und so das ganz schnelle Geld zu machen. Sie träumen von riesigen Lagerhallen mit unzähligen Lampen, großen Säcken voller Buds, schnellen Autos und Luxusreisen. Das Problem bei der Sache: Auch der Grasanbau ist Arbeit. Besonders im Profi-Bereich bedarf es einer Menge Vorplanung, ganz zu schweigen von der intensiven Pflege, die so ein Projekt benötigt.

Macht man auch nur einen kleinen Fehler, fliegt der Grow auf und man selbst erst einmal für ein paar Jahre in den Zwangsurlaub. Das ganze investierte Geld ist weg, zudem ist meist eine immens hohe Geldstrafe fällig. Wer im Kleinen erfolgreich heim(lich) gärtnert, ist nicht automatisch ein guter kommerzieller Grower, denn hierbei gelten andere Gesetze: Aufgrund der anhaltenden Prohibition und Repression werden Profi-Grower behandelt wie Kinderschänder oder Waffenschieber und so haben sich einige, die sich von einer Lampe langsam „hochgearbeitet“ haben, in einem Szenario wiedergefunden, das so gar nicht geplant war. Spätestens mit dem SEK-Einsatz aufgrund von sechs Lampen kommt dann auch die Einsicht, sich in eine Liga begeben zu haben, in der eigentlich andere den Ton angeben. Nämlich solche, die selbst nicht davor zurückschrecken, dem Gras zur Gewinnmaximierung giftige Substanzen beizumischen und auch sonst Mafia-artige Strukturen aufweisen.

Was aber tun, wenn das Hobby so viel Spaß macht, dass man einfach die Freunde mitversorgen möchte? Wenn der Führerschein und somit Job weg sind und kein neuer in Sicht ist oder die Ausbildung der Tochter zu kostenintensiv wird? Es gibt viele Gründe, ein wenig mehr Gras anzubauen, als man für sich selbst braucht, und wem nicht genug einfallen, muss nur die Serie „Weeds“ im öffentlich-rechtlichen Fernsehen anschauen. Die naheliegende Lösung, der Mega-Growroom, birgt allerdings auch die schon erwähnten Gefahren.
Vergangenes Jahr habe ich einen Hanfbauern kennengelernt, der eine ganz andere Art gefunden hat, sich ein beachtliches Zubrot zu verdienen, ohne gleich eine Fabrikhalle mit Weed vollzustellen oder seine Wohnung in eine konspirative Großgärtnerei zu verwandeln.




Dezentrale Produktion

Lutz* wohnt in einer mittelgroßen Stadt und lebte eine Zeit lang mehr schlecht als recht, weil er nach kurzer Arbeitslosigkeit einen Job in einer Zeitarbeitsfirma annehmen musste, wo es für die gleiche Arbeit glatte 25 Prozent weniger Geld gab als bei seinem alten Arbeitgeber.
Den kurzen Zeitraum seiner kurzen Erwerbslosigkeit hatte er damals genutzt, sich ein schönes Set-Up mit einer 400 Watt Blühkammer und einem Mini-Raum für eine Mutterpflanze und Steckklinge aufzubauen, wodurch er und seine Freundin immer ausreichend Weed für sich hatten. Denn als Arbeitsloser kann man sich nicht einfach mal einen Fuffi Gras holen, so wie Lutz es bisher immer gemacht hatte. Das klappte auch wie geplant, und wenn nicht gerade Sylvester war, blieb auch meist noch ein wenig des eigenen Grases zum Weggeben an Freunde übrig, so dass die Stromkosten in Höhe von ungefähr 35€/Monat für eine Lampe gedeckt waren. Dann hatten die beiden die Idee, ihren Freund Jan*, der ständig weder Weed noch Geld besaß und aufgrund dieses Zustands schnorrender Dauergast war, in Sachen Homegrowing zu unterstützen:

Lutz ist dann zu Jan in die Wohnung und nachdem ein kurzes Aufmaß in dessen Abstellkammer durchgeführt worden war, ging es zum nächstgelegenen Growshop. Die Entscheidung fiel auf ein 600 Watt Komplettset mit allerfeinsten Komponenten, die Kosten von knapp 1000 Euro sowie alle anderen Unkosten, die durch die erste Ernte entstanden waren, wurden von Lutz übernommen. Als Gegenleistung sollten dann nach der Ernte Grasblüten im Wert des ausgelegten Geldes zurück gegeben werden, außerdem hatte sich Jan bereit erklärt, Lutz für die Starthilfe ein Jahr lang einen vorher festgelegten Teil der Ernte zu einem guten Tageskurs abzugeben. Danach sollten sich die botanischen Wege der beiden wieder trennen.
Gut geplant und unauffällig realisiert wurde das Projekt zum vollen Erfolg, mehr sogar: Lutz hat sein Geschäftsmodell über die Jahre ausgebaut: Mittlerweile hat sein halber Bekanntenkreis eine kleine oder mittelgroße Growkammer @home, bei denen er auf die eine oder andere Weise mitgewirkt hat.


Wie man an der Mutterkammer sieht, züchtest du aus Stecklingen?

Genau, die bereite ich schon drei Wochen vor der Ernte vor. So haben sie eine gute Woche Zeit zu bewurzeln und können dann nochmal zwei Wochen wachsen. Wenn ich dann ernte, habe ich auf diese Art und Weise schon genügend Pflanzen, die ich direkt in Blütekammer stellen kann, ohne dort die Beleuchtungszeit auf 18 Stunden ändern zu müssen. Natürlich kann ich die Mutter in der Vegi-Kammer während meiner Blühphase noch ein bis zweimal beschneiden. Insgesamt kommen fast 80 Stecklinge pro Monat rum, also mehr als ich brauche. Die stecke ich dann in meine anderen Projekte.


Die da wären?

Ich habe dir ja schon erzählt, dass ich fast aus Versehen darauf gekommen bin, einen Teil meines Lebensunterhalts mit Weedanbau zu verdienen. Nachdem Jan auch Selbstversorger war, haben mich gleich drei Freunde gefragt, ob ich das Gleiche nicht mit ihnen machen wolle. Also habe ich nacheinander noch drei Set-Ups besorgt, zweimal ein 600 Watt Homebox Komplettset sowie eine kleine, selbst gebaute 2x 400 Watt Blühkammer. Zu den gleichen Konditionen wie bei Jan.


Hat das auch so gut geklappt?

Definitiv ja. Ich passe schon auf, wo und mit wem ich so ein Projekt starte. Wichtig ist vor allen Dingen, dass meine Grow-Partner unauffällig leben. Mit Leuten, die aufgrund ihres Aussehens oder ihrer Lebensgewohnheiten ständig Gefahr laufen, mit den Nachbarn oder der Polizei anzuecken, growe ich nicht. Auch ist es wichtig, von vorneherein klarzustellen, dass Gier fehl am Platze ist. Den Ball flach halten, nie mehr als zwei Lampen und wenn nötig auch mal Pause machen, das sind meine Bedingungen für eine Kooperation unter Freunden.


Hilfst du nur finanziell oder auch mit Know-How?

Natürlich auch mit Know-How, und, wenn ich welche übrig habe, mit Stecklingen. Meist besorge ich den Kollegen gleich ein Buch und eine DVD, die sie vor dem Aufbau ansehen müssen. Den technischen Aufbau und das Ansetzen der Jungpflanzen machen wir dann zusammen und besonders in den ersten drei Wochen komme ich öfter mal rum, um zu schauen.
Ich versuche auch von Anfang an einzuschätzen, welche Art Indoorgarten am besten zu der jeweiligen Person passt. Die meisten, denen ich Starhilfe gebe, sind ja Anfänger.


Da rätst du ihnen wohl meist zu Erde als Medium?

Ja und nein. Ich versuche erst mal auszuchecken, ob die betreffende Person überhaupt einen Draht zum Indooranbau aufbauen will und kann oder ob es nur aus Lust am Kiffen geschieht. Habe ich das Gefühl, dass ein gewisses Talent und die notwendige Leidenschaft vorhanden ist, gehe ich ganz anders heran als bei denjenigen, die einfach und mit wenig Aufwand gut rauchbares Gras ernten wollen. Letzteren schlage ich Erde, einen einfachen Dünger mit wenig Zusätzen vor.

Merke ich, dass schon in der Planungsphase ein reges Interesse an allen Details besteht und das Ziel mit Enthusiasmus verfolgt wird, versuche ich, meinen „Grow-Schüler“ von Anfang an ein umfassendes Basiswissen zu verschaffen. Da kann es schon mal vorkommen, dass ich einem Neuling gleich ein komplettes Hydro-System mit allem Drum und Dran hinstelle. Aber das passiert selten, denn die meisten haben schon genug zu tun, um beim ersten Mal EC- und pH-Wert sowie alle notwendigen Parameter in den Griff zu bekommen.

Den meisten, denen ich eine Zukunft als Grower zutraue, bekommen ein Coco-Set-Up. Das verzeiht Fehler, kann immense Erträge erzielen und verschafft dem wirklich ambitionierten Indoorgärtner die Grundlage, später einmal komplexe Hydro-Systeme zu betreiben.
In den vergangenen Jahren habe ich schon die verschiedensten Typen zum Growen gebracht und bin der Meinung: Jeder Topf findet auch hier seinen Deckel, es muss nur von Anfang an klar sein, was man finanziell und zeitmäßig investieren möchte.

Leute, die ohne viel Aufwand growen wollen und mit einer kompletten Hydro-Ausstattung den Growshop verlassen, werden den Shopbetreiber und das neue Hobby alsbald verfluchen und das Equipment nach der ersten Missernte frustriert weiterverkaufen oder einmotten. Anders herum gibt es Anfänger, die vor dem ersten Besuch im Shop schon drei Bücher gewälzt haben, von Hause aus ein grünes Däumchen haben und mit dem üblichen Einsteiger-Kasten unterfordert wären.

Diese Talente gilt es zu erkennen und zu fördern, indem man ihnen gleich in der ersten Box eine Menge Spielzeug wie Messgeräte, Thermo-Dimmer oder eine Bewässerungsanlage mit einplant. Ich mache eigentlich den Job, den ein Growshoper machen würde, wenn Hanf legal wäre. Aufbau und Beratung sind den Growshops ja strengstens untersagt. Das ist die Marktlücke, die ich eher zufällig entdeckt habe.


Ist das alles nicht sehr zeitaufwendig?

Die eigentliche Arbeit machen ja die Leute selbst. Aber ich bin schon zwei bis drei Abende außer Haus, und wenn gerade mal ein neuer Aufbau ansteht, sind es schon mal vier. Ich habe auch von Anfang an darauf geachtet, dass es nicht zu viel wird. Meine Grenze liegt bei drei „Kollegen“ gleichzeitig. Wobei einer vom anderen nichts weiß, das ist klar. Natürlich wäre eine große Anlage viel effektiver, aber auch zeitaufwendiger und gefährlicher. Alleine könnte ich sie auch nicht betreiben, wäre also auch da abhängig von anderen. Und ein Partner, der ein oder zwei Lampen in der eigenen Wohnung betreibt, ist umso mehr darauf bedacht, nicht aufzufallen.



Ist schon mal was schief gelaufen?

Klar, in jeder Hinsicht. Ein Kollege von mir hat unerwarteten Besuch bekommen, weil der Typ, der vorher da gemeldet war, Mist gebaut und sich nicht umgemeldet hatte. Aber der Stress hat sich in Grenzen gehalten, war ja „nur“ eine Lampe mit 15 Pflanzen. Der Betroffene hatte selbstverständlich schon vorher eine Blanko-Vollmacht beim Anwalt liegen. Habe ich auch und würde ich jeder/m empfehlen, die/der Hanfzucht betreibt.

Auch andere Dinge können schief laufen, besonders wenn man nicht immer selbst alles in der Hand hat. Ein Ausfall der Zeitschaltuhr, eine zu spät eingeleitete Blüte und damit verbundene Platzprobleme in der Kammer oder ganz einfache Über-und Unterdüngung stehen ebenso regelmäßig auf der Tagesordnung wie kurzfristige Zwangs-ab- oder -um-bauten aufgrund von Renovierungs- oder Instandsetzungsarbeiten der Haubesitzern oder Vermieter.


Wie viele „Schüler“ hattest du in den letzten Jahren?

Ich würde sagen zwischen 15 und 20. Im Bekanntenkreis sind die Übergänge da manchmal fließend. Einigen helfe ich auch nur mit Know-How oder Steckis. Dafür zeigen die sich nach der Ernte ein wenig erkenntlich.


Zurück zu deiner eigenen Box. Wie hast du die Mutti gemacht? Aus Samen oder hast du dir einfach einen kräftigen Steckling besorgt?

Selbstverständlich aus Samen. Bei Mutterpflanzen traue ich eigentlich nur mir selbst. Zum Blühen sind Stecklinge in Ordnung, aber um eine stabile Mutter zu züchten, möchte ich die bestmögliche Genetik gerne selbst selektieren. Dazu besorge ich mir 20-30 Samen der gewünschten Sorte und lasse sie keimen. Sobald die Sämlinge vier oder fünf Internodien haben, schneide ich jeweils einen Steckling von ihnen und nenne ihn nach seiner Mutter. Zur Zeit habe ich eine AK47 Mutter und 16 blühende Pflanzen in zwei getrennten Kammern.


Wie lange dauert so eine Selektion einer Mutterpflanze?

Fast eine Ernte plus nochmal vier Wochen Vorbereitungen. Also zwischen 12 und 15 Wochen. Dann muss sie aber auch noch mindestens vier bis sechs Wochen wachsen und beschnitten werden, bevor man regelmäßig und ausreichend Stecklinge von ihr schneiden kann. Ich schneide die jungen Muttis immer so, dass die Pflanze ungefähr 20 Zentimeter über dem Boden zweimal verzweigt. Ich versuche nicht nur eine Kelchform, sondern die Form einer Sektschale zu erreichen, damit ich möglichst viele Stecklinge auf kleinstmöglichen Raum schneiden kann.


Wie lange kann man eine Mutterpflanze deiner Meinung nach nutzen / behalten?

Wenn man sie nicht stresst, im Prinzip unendlich lange. Stress wie übermäßiger Schädlingsbefall, regelmäßiges Sprühen von Insektiziden, Schwankungen in der Beleuchtungszeit oder ständige Fehler bei der Nährstoffversorgung können eine Mutterpflanze jedoch so nachhaltig schädigen, dass auch die Nachkommen Defekte aufweisen. Ich habe ja selbst aus Platzgründen immer nur eine Mutterpflanze, liebe aber trotzdem die Vielfalt.

Deshalb nehme ich mir alle zwei Jahre die Zeit, mit Hilfe meiner Kollegen eine neue Sorte zu selektieren, gerade ist wie gesagt BubbleGum dran. Außerdem versuchen innerhalb der Clique eine Sortenvielfalt zu wahren, so dass sich jede/r mit einer vegetativen Kammer an einer anderen Sorte versucht.


Damit es für die Kollegen reicht?

Erstens das und zweitens habe ich auch für mich selbst gerne 40 Stecklinge zur Auswahl, wenn ich 20 Pflanzen blühen lassen will. Im Laufe der Jahre habe ich gemerkt, dass ein gleichmäßiges Wuchsbild für den optimalen Ertrag von immenser Bedeutung ist. Denn einzelne Ausreißer nach oben bedeuten, dass der Lampenabstand für die anderen Pflanzen zu groß wird, Ausreißer nach unten, also so genannte Mickerlinge, kosten sowieso eine Menge Ertrag.

Deshalb habe ich gerne mehr zur Auswahl, als ich schlussendlich stelle. Ich lasse also lieber mal einen meiner fetten Stecklinge für jemanden übrig, der mehr Platz als ich und große Töpfe hat. Ich achte eher darauf, dass die Mädels, die zusammen blühen sollen, von Anfang an möglichst gleich groß sind und dabei einen gut ausgebildeten Wurzelballen haben.

Wie hältst du es mit dem Dünger?

Ich persönlich nutze für meine Coco-Grows einen drei-Komponenten Dünger, General Hydroponics, und noch ein paar Wurzel-, Wuchs- und Blühzusätze. Ein drei-Komponenten-Dünger erfordert ein wenig Erfahrung und Einfühlungsvermögen, kann aber dafür in jeder Phase und auch auf jedem Medium genutzt werden.
Wenn ich bei einem Partner merke, dass es möglichst einfach gehen sollte, gebe ich ihr/ihm einen einfachen ein- oder zwei-Komponenten-Dünger sowie ein Düngeschema vom Hersteller und lasse sie/ihn nur den pH-Wert mit einem einfachen pH-Meter oder nur mit Lackmuspapier kontrollieren. Wem selbst das zu viel ist, bekommt vorgedüngte Blüherde und eine Tonne mit Wasser.

Um eine optimale Nährstoffversorgung zu gewährleisten, nutze ich selber zusätzlich eine Osmoseanlage, weil wir hier sehr kalkhaltiges Wasser haben und mein Ausgangs EC-Wert hier bei über 1,0mS liegt. Das geht ohne Osmoseanlage auf Quali-und Quantität, ich habe es am eigenen Leib bei den ersten beiden Ernten vor Jahren erfahren.
Mit Osmoseanlage kann ich Werte bis zu einem EC-Wert von 2,7 mS düngen, die Pflanze fordern es sogar förmlich. Und vor der Ernte spüle ich natürlich ein paar Tage mit klarem Wasser.

Trocknest du nach der Ernte in der Box?

Um Himmelswillen, nein. Das kostet mich ja jedes mal zwei Wochen. Ich habe mir eine kleine Trockenbox gebaut, damit ich immer nahtlos durchblühen kann. Ansonsten müsste ich ja nicht so einen Aufwand mit den Steckklingen treiben. Ich kann so fünf Mal im Jahr ernten, ohne Trockenbox wären nur vier Ernten drin.


Unsere letzte Frage: Deine persönliche Lieblingssorte.

Amnesia Haze, aber das bau ich selbst nicht an, dauert zu lange. Und halt meine Sorten, sonst würde ich sie ja nicht züchten.


Vielen Dank für die Einblicke, die du uns in deine botanischen Aktivitäten gewährt hast. Mach‘s gut und pass auf dich auf.

Ich danke für die Aufmerksamkeit. Grüße an alle Leser/innen und denkt daran: 20 mal eine Lampe macht viel mehr Sinn als ein mal 20.


AK47 fertsch



Als ich Lutz’ Haus verlasse, muss ich noch im Zug nach Hause an die erfolgreiche guerilla-Taktik meines Gastgebers denken und kurz darauf träume ich von Drogenfahndern, die eine riesige Indoorplantage zerschlagen, woraufhin sich die Lampen postwendend in 20 Kiffer-Wohnungen ein neues Zuhause suchen, um dort weiterzubrennen. Rosige Aussichten.
Aber leider nur ein Traum.Deshalb denkt bitte immer daran:

Dieser Bericht soll nicht zu Straftaten auffordern, besonders nicht zum illegalen Anbau von Hanf. Das ist und bleibt strafbar, auch wenn es noch so schön klingt. Dieser Bericht beschreibt lediglich Zustände, die nach knapp 80 Jahren Prohibition in jedem Land der EU im Jahr 2012 Realität sind.
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