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Die Hanfberatung im Hanf Journal: Erste Hilfe für Kiffer

Kascha ist per e-Mail über kascha@hanfjournal.de zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht, nur blöde Antworten.
Publiziert am: 01.02.12 - Medienformen: Medienform Text

Schüler aufgepasst!

Ein Leser (ohne Alter und Wohnort) möchte wissen:
„Dicken Gruß ans Hanf Journal!
Und zwar habe ich eine Frage. Kennt ihr euch mit Abstürzen aus? Ich habe vor langer Zeit angefangen Weed zu rauchen und kam für Monate immer gut klar damit (nie übertrieben). Als ich dann aber (was sehr leichtsinnig war) auf einem Seminar mit fremden Leuten geraucht habe, hatte ich den Mega-Absturz (ca. 2 Std.). Und zwar wie in einem Deja-Vu, nur halt 6x hintereinander. Ich habe das Gleiche gesehen und gehört, nur mein Verstand war da und wurde nicht beeinflusst. Als ich dann wieder zu mir kam, hielt dies leider nur für mindestens zwei bis drei Minuten an und fing wieder von vorne an. Ich bin dann wieder herumgelaufen und hab alles schon ein zweites Mal gesehen, und konnte sogar Sätze von anderen vervollständigen, da ich sie ja schon mal gehört habe, aber in Echt für sie gar nicht ganz ausgesprochen wurden, und die Leute selbst ins Staunen kamen. Meine Bewegungen waren immer gleich, je mehr ich mich auch angestrengt habe dagegen an zu gehen. Die Leute rieten mir, darauf einzugehen und zu entspannen oder gar zu meditieren, was man meines Wissens bei Hanf nicht macht, so gesehen. Meine Frage jetzt: Lag dies nun auch an normalen Hanf oder war das Zeug von denen einfach derbe gepanscht? Wenn ja, was könnte das gewesen sein? Weil, sobald ich wieder rauchen wollte, was ich bis jetzt nur einmal wieder gemacht habe, bekomme ich dieses alte Gefühl wie hier in dem Absturz wieder. Ich hoffe, ich habe hier alles verständlich geschrieben und nicht viel „rumgebabbelt“, wäre sehr nett, wenn ich eure Meinung mal hören würde. Vielen Dank dafür!“

Kascha antwortet:
„Lieber Leser,
für dein Erlebnis gibt es zwei mögliche Erklärungen: Entweder war an dem Gras, das du geraucht hast, wirklich irgendetwas dran, ich würde – was aber nur anhand der Symptome nicht einfach ist – auf ein Halluzinogen wie LSD oder Psilocybin tippen. Wenn du mit „dieses alte Gefühl“ eher nur das Gefühl meinst, aber nicht die gleichen krassen Effekte hast, ist das wohl ähnlich wie man auch von alkoholfreiem Bier betrunken werden kann: Einfach durch die Assoziation eines Vorganges mit einem bestimmten Effekt – es gibt zum Beispiel Fälle von Leuten, die nach einer Psilocybinerfahrung mit Taubheitsgefühl im Kinn sowohl auf Pilzen als auch z.B. nach einer hohen Dosis Cannabis dieses Taubheitsgefühl wieder bekommen. In diesem Fall sollte, wenn du für eine Weile keine Halluzinogene nimmst und nur wenig oder moderat Cannabis konsumierst, mit der Zeit wieder alles normal werden. Die andere Möglichkeit ist die, dass du einfach so krass auf das Gras reagiert hast. Das kann zwei Ursachen haben: Entweder warst du gerade sehr gestresst oder in einer angespannten Lage, da kann Cannabis schon mal sehr ungewöhnlich wirken. In einer solchen Situation sind nicht nur Abstürze viel häufiger, sondern es wird gelegentlich auch über halluzinogene Effekte berichtet. Oder, was aber, da anscheinend alles eigentlich wieder normal war als der Rausch vorbei war, nicht sehr wahrscheinlich sein dürfte (insofern ich als Laie dies in einer Ferndiagnose feststellen kann, also ohne Gewähr), es liegt eine latente Psychose vor, der dieser Joint dabei geholfen hat, heraus zu kommen. In diesem Fall tritt beim Kiffen nicht nur das „alte Gefühl“ wieder auf, sondern auch ein gleicher oder ähnlicher Effekt, der weit über die normale Cannabiswirkung (Leichte Veränderung der Zeitwahrnehmung, Beeinflussung des Kurzzeitgedächtnisses und der Aufmerksamkeit, usw.) hinaus geht. Deshalb ist dann natürlich vom Cannabiskonsum dringend abzuraten und das Problem sollte mit einem Arzt geklärt werden.“



Hirsch (19, aus Schaffhausen) möchte wissen:
„Ein herzliches Hallöle aus der Schweiz ans ganze Hanfjournal Team.
Ich konsumiere schon länger Salat und habe mich mal erkundigt wegen eines Vaporizers. Ich kenne aber niemanden persönlich, der so ein Gerät hat, darum hoffe ich hier Rat zu finden. Ich weiß jetzt nicht, für was ich mich entscheiden soll, ob ich einen teuren Tisch-Vaporizer wie der Extreme Q 4.0 holen soll, oder ob es ein billigeres tragbares Gerät genau so tut?“

Kascha antwortet:
„High Hirsch,
Vaporizer gibt es mittlerweile in sehr vielen verschiedenen Ausführungen und Preisklassen. Die großen Tischvaporizer sind häufig sehr komfortabel und arbeiten sehr sauber und genau, so dass man mit ihnen in der Regel die besten Resultate erzielt. Tragbare Geräte sind vor allem eine Lösung für unterwegs, einige können aber durchaus auch sehr ausgereift und brauchbar sein. Das einfachste, das ich mal in der Hand hatte, war nicht mehr als ein Glasröhrchen, unter das man ein Feuerzeug hält – und selbst das hat schon ganz gut funktioniert. Was der passende Vaporizer für dich ist, hängt also sehr davon ab, wie du ihn verwenden möchtest: Bist du viel unterwegs, dann ist wohl der beste Tischvaporizer nicht die richtige Option für dich. Benutzt du ihn aber nur zuhause, dann machen sich die zusätzlichen Ausgaben für einen „großen“ Vaporizer idealerweise in Komfort und Qualität wieder bezahlt. In jedem Fall solltest du dir auch Testberichte im Hanf Journal und allgemein im Internet ansehen, um ein Modell zu finden, das deinen Erwartungen entspricht.“



Anja (22) aus Frankfurt möchte wissen:
„Hi Kascha,
ich bin letztens im Regen nach Hause gelaufen und mein Gras war nur in Papier eingewickelt in meiner Hosentasche. Als ich nach Hause kam, war es völlig nass und ließ sich nicht mehr rauchen, der Joint ist selbst ganz nass und schwer geworden und hat gar nicht gebrannt. Jetzt wollte ich wissen, ob ich das noch trocknen kann oder ob es dann verschimmelt?“

Kascha antwortet:
„Hi Anja,
dass Gras mal nass wird, passiert schnell, und es ist ja zumindest im erntefrischen Zustand auch gar nicht wirklich trocken. In der Regel kann man es schon trocken bekommen, ohne dass es schimmelt, dabei würde ich aber sorgsam vorgehen. Größere Buds sollte man zerpflücken, so dass möglichst viel Oberfläche entsteht, über die Feuchtigkeit an die Umgebung abgegeben werden kann. Dann sollte das Gras z.B. auf einem Blatt Papier an einem dunklen, warmen aber nicht zu warmen und gut belüfteten Ort zum Trocknen ausgelegt werden. Gar nicht empfehlenswert sind Radikalprogramme mit der Heizung oder im Ofen: Durch die hohen Temperaturen geht viel THC verloren und das Gras wird sehr trocken und kratzt dann beim Rauchen.
Im Übrigen sollte man genau beachten, wie das Gras nass geworden ist: Vom Regen durchweichtes Gras ist nach dem Trocknen in der Regel noch okay. Anders sieht es mit Gras aus, das in der Waschmaschine mitgewaschen wurde: hier finden sich häufig Waschmittelreste im Gras, die nicht nur komisch riechen, sondern beim Rauchen gesundheitsschädlich sein könnten. Ähnliches gilt für einen Joint, der in die Badewanne voll Schaumbad gefallen ist.“
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