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Cannabis legalisieren heißt den Markt für Erwachsene regulieren

Der Hanfverband sucht erneut den Dialog mit der Kanzlerin
Publiziert am: 06.02.12 - Medienformen: Medienform Text

Ist dem DHV noch eine Antwort schuldig: Frau Dr. Merkel. Foto: Armin Linnartz CCBYSA 3.0

Sie tun es wieder. Nach der erfolgreichen youtube-Aktion fragt der Deutsche Hanfverband (DHV) die Kanzlerin im Rahmen des "Dialogs über Deutschland" nach einer Zukunft ohne ein pauschales Cannabisverbot.
Die am besten bewerteten Fragen wird die Kanzlerin den Fragestellern persönlich bei einem Gespräch im Kanzleramt beantworten. Zur Zeit rangiert die "Cannabisfrage" auf Platz zwei und hat somit wieder gute Chancen, einen Spitzenplatz zu belegen und so daran zu erinnern, dass das Hanfverbot Millionen mündige und erwachsene Bürger/innen betrifft.

Hier geht es zur Abstimmung.


Der Vorschlag des DHV im Wortlaut:

"Cannabis legalisieren = den Markt für Erwachsene regulieren!

Der bestehende Schwarzmarkt für Cannabis sollte durch einen regulierten Markt mit Jugend- und (Kontrolle von Qualität und THC-Gehalt) ersetzt werden. Durch eine Besteuerung kann mehr Suchtprävention finanziert werden.

Das Cannabisverbot hat viele negative Konsequenzen für unser Zusammenleben.

- Unsere Sicherheit ist bedroht, weil das Verbot den Hells Angels und der Mafia Milliardenumsätze überlässt.

- Die strafrechtliche Verfolgung von Millionen Menschen, die mit ihrem Cannabiskonsum niemand anderem schaden, stört das Verhältnis zwischen Bürger und Staat.

- Die Tabuisierung behindert einen vernünftigen Dialog über den Umgang mit Cannabis zwischen den Generationen, insbesondere in Familien, sowie eine glaubwürdige Prävention.

- Die Legalisierung hat nichts mit Verharmlosung von Cannabis zu tun. Ganz im Gegenteil: der Staat wird seiner Verantwortung erst gerecht, wenn er differenziert agiert.

- Problematischem Konsum, insbesondere bei Jugendlichen, kann durch Prävention und Jugendschutz besser begegnet werden als durch ein pauschales Verbot für die gesamte Gesellschaft.

- Bei der Regulierung des Cannabismarktes, z.B. durch Fachgeschäfte oder Cannabis-Clubs, geht es ausschließlich um Volljährige (sofortiger Lizenzentzug bei Abgabe an Jugendliche).

- Für Erwachsene haben Strafverfolgung und Schwarzmarkt (z.B. Streckmittel) erheblich schlimmere Folgen als der Cannabiskonsum an sich. Diese "Nebenwirkungen" der Cannabispolitik dürfen nicht länger verharmlost werden!"

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