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Mehr Coffeeshops durch den Weedpass?

Ein paar Fakten zur geplanten Einführung des Weedpasses
Publiziert am: 08.02.12 - Medienformen: Medienform Text

Nix mehr Kiffi-Kiffi für Deutsche in Venlo: Roots und Oase machen dicht

Trotz ständiger Updates zum Weedpass erreichen uns täglich neue Leseranfragen, ob man denn in den Niederlanden noch Weed kaufen könne, wenn man dort nicht über einen Wohnsitz verfüge.
Zur Zeit ist das wohl in den südlichen Provinzen Limburg und Noord-Brabant nur noch mit einem deutschen, belgischen
oder eben einem niederländischen Personaldokument möglich. Ab Mai wird es in diesen Provinzen dann nur noch für in den Niederlanden gemeldete Personen möglich sein, Gras oder Haschisch im Coffeeshop zu erwerben. Der Rest des Landes soll nach dem Willen des Justizminister Ivo Olpstetten bis 2013 folgen.
Die beiden größten Coffeeshop der Niederlande, das "Roots" und das "Oase" in Venlo, die dirket nebeneinander, nur einen Steinwurf entfernt von der deutschen Grenze liegen, haben kürzlich angekündigt, mit der Einführung des Weedpasses für Deutsche ab 1. Mai 2012 zu schließen.

Bereits jetzt klagen die Anwohner in Maastricht, wo der "Weedpass-light" im Oktober 2011 eingeführt wurde, über eine Verlagerung des Handels auf die Straße und die damit verbundenen, massiven Belästigungen. Es gibt in Maastricht "Kilo-Häuser", aus denen geschätze 300-500 Schlepper mehr oder weniger Rauchbares auf den Starße an französiche und andere Touristen verkaufen, denen der Zutritt zu den ortsansässigen Coffeeshops verwehrt bleibt. Als Lösung des Problems werden bereits mehr Polizei und härtere Strafen in Erwägung gezogen.
"Wenn es sein muss gibt es mehr Polizisten. Cannabis kann man überlall illegal kaufen, weshalb sollten Touristen nach Maastricht kommen, um das zu machen?" sagte sagte Bürgermeister Onno Hoes, nachdem er von den Beschwerden der Anwohner erfahren hatte.


Eindhovens Bürgermeister hat angekündigt, seine Stadt brauche mit der Einführung des Weedpasses mehr Coffeeshops, da ein "Club" nicht mehr als 2000 Mitglieder aufnehmen dürfe und die Zahl der einheimischen Hanfliebhaber/innen definitiv höher sei.

Auch Helmond, eine Kleinstadt, in der der ehemalige Bürgermeister noch kurz vor Amtsende versuchte, die Eröffnung eines zweiten Coffeeshops zu verhindern, wird unter seinem neuen Bürgermeister sogar "ein oder zwei" zusätzliche Cannabisläden erhalten. Der neue, christdemokratische Bürgermeister Fons Jacobs erklärte: "Es ist falsch zu glauben, dass es bei weniger Coffeeshops weniger User gebe".

Man sieht bereits jetzt, dass Olpstetten trotz wiederholter Ankündigung der flächendeckenden Einführung bis 2013 auf heftigen Widerstand stößt und das letzte Wort noch nicht gesprochen scheint.



Wir danken Nol Van Schalk und seinen Projekt coffeeshopnieuws.nl für die intensive Recherche zum Thema "Weedpass".





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