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Cannabiskultour

Meine Idee, meine Stadt,
meine Legalisierung.
Publiziert am: 07.03.12 - Medienformen: Medienform Text

Gute Fahrt!

Es ist schon ein gewaltiges Stück Arbeit, was sich der Berliner Hanfaktivist Steffen Geyer da vorgenommen hat. Ob sein Konzept „einhundert Hanfevents in ebensovielen Orten zu organisieren, durchzuführen und zu dokumentieren“ aufgeht, steht indes noch in den Sternen.

Um die deutsche Hanfszene steht es schlecht.
Zu wenige Aktive und zu wenig Geld sind nur zwei der vielen Probleme, die einer schnellen Legalisierung im Wege stehen. „Zentralismus“ gehört ebenso dazu. In keinem anderen Land Europas konzentriert sich ein so großer Teil der Hanfaktiven auf so kleinen Raum.

Während man in Berlin auf beinahe jeder Party einem S.I.P. (Somehow important Pothead) die Hand schütteln kann, gibt es für Mitmachwillige in anderen deutschen Großstädten oft keine Ansprechpartner. Mit Hanfparade, Hanfverband, Hanf Journal und dem Hanf Museum hat sich in der Hauptstadt seit Mitte der Neunziger Jahre eine feste „Familie“ rund um die Legalisierung gebildet. Man kennt sich, hilft und reibt sich aneinander ... und dreht sich allzuoft im Kreis.

Auch die Cannabiskultour wurde in Berlin ersonnen. Steffen Geyer, der Lesern als langjähriger Organisator der Hanfparade, Autor und tagesrauschender Videoblogger sicherlich kein Unbekannter ist, will „die Aktivisten-Familie“ damit um neue Gesichter ergänzen und die Landkarte der deutschen Legalisierungsszene von vielen weißen Flecken befreien.

Dazu will er mit einem eigens für die Tour zum rollenden Aktionsbüro, mobilen Multiplikatoren-Plattform und technischen Hauptquartier umgebauten Kleintransporter - dem Cannabus - zwischen Mai und August die Republik bereisen und Woche für Woche, Bundesland für Bundesland mit Pro-Hanf-Events überziehen.
„Am Ende der Cannabiskultour soll niemand in Deutschland mehr sagen können: Da konnte ich nicht hin. Das was zu weit weg.“ so Steffen.

Als positiven Nebeneffekt des Aufklärungsmarathons verspricht sich der Veranstalter, dass es der Cannabiskultour gelingen könnte, „potentiell drogenpolitisch Aktive dazu zu motivieren, das vielfach selbst verschuldete Nischendasein zu beenden, die Öffentlichkeit bewusst zu suchen sowie regionale und bundesweite Netzwerke zu knüpfen.“

Bis zu den angekündigten 100 Events in 100 Tagen ist es jedoch noch ein weiter Weg. Gerade einmal zwei Dutzend Veranstaltungsideen stehen bisher auf dem provisorischen Tourkalender. Doch das sieht Steffen gelassen: „Viele haben von dem Projekt noch nichts gehört. Und dann gibt es noch jene, die einfach nicht daran glauben, dass es funktioniert. Aber die Skeptiker holen wir schon noch ins Boot.“

Viel kritischer ist laut Steffen die finanzielle Seite seiner Pläne. „Wenn ich bis Anfang März nicht wenigstens das Geld für Kauf und Umbau des Cannabusses habe, muss ich die Notbremse ziehen“. Steffen hofft nun* darauf, ausreichend Sponsoren von seiner Idee zu überzeugen. Die Redaktion drückt ihm dafür beide Daumen!

*zum Redaktionsschluss kämpfte der Veranstalter noch mit der Finanzierung. Wenn ihr dieses Hanf Journal in den Händen haltet, ist die „Geldfrage“ hoffentlich auf die eine oder andere Art beantwortet.


Alle Infos und Möglichkeiten zum Spenden findet ihr auf Steffen´s Website zur CannabisKultour
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