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Digital angebaut

POLEN
Unsere dortigen Grow-Redakteure stehen auf Technik im Growraum. Nach wenigen Jahren der Growkultur hat sich, auch aufgrund der Möglichkeit, legal Samen zu erwerben, die Szene rasant entwickelt. Nicht zuletzt aufgrund der Aufklärungsarbeit der “Spliff”-Redakteure gibt es jetzt auch in Polen eine verschworene Indoor-Gemeinde, die ihr Wissen gerne weitergibt, um ihren Teil zur Re-Legalisierung beizutragen.
Publiziert am: 13.04.12 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Maciej Kowalski
Foto: Hanf Journal

Lasst den Laptop ackern

High-Tech, wohin man schaut, selbst der Anbau von ein paar Graspflanzen muss nicht mehr nur aus Samen, einer Schaufel, Sonne und Regen bestehen. Dank ausgetüftelter Free-Ware aus dem Internet kann man heutzutage selbst die kleinste Growbox voll automatisiert laufen lassen.
Das Netz ist voller Growingguides, How To‘s oder FAQs, die sehr hilfreich sein können, wenn man findet, was man braucht. Selbst die digitale Pflege ist in Zeiten des World Wide Web keine Zukunftsmusik mehr, digitale Software überwacht die Fortschritte der Hanfmädels in allen wichtigen Entwicklungsstadien und erinnert Gärtner an alle notwendigen Maßnahmen und Schritte. Das dient zum einem als digitales Growtagebuch, das die Organisation vereinfacht und zum anderen als Tool zur Automatisierung der täglichen Handgriffe. Vielleicht finden es einige, die nur ein paar Pflänzchen stehen haben, ein wenig übertrieben, schließlich kann man einen Grow auch mit einem Fotoapparat, Stift und Zettel dokumentieren, wozu dann der ganze Aufwand? Eine spezielle Software vereinfacht die spätere Analyse ungemein.
Richtig spaßig wird es, wenn man einen ordentlich eingerichteten Growraum hat, in dem das Programm die Daten der Sensoren sammelt und daraufhin Verbesserungsvorschläge macht. Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Lüftergeschwindigkeit werden im Logbuch gespeichert und dienen als Basis für die “Entscheidungen” des Programms. Das geht so weit, dass die Kamera den Zustand der Pflanze analysiert und die automatische Bewässerung genau auf die Bedürfnisse konfiguriert.
Eine der beliebtesten Programme ist Herb.IQ. Diese Software wurde von (legalen) Growern aus Kalifornien geschrieben, die dort Medizinal-Hanfblüten anbauen. Mit Herb.IQ ist man in der Lage, mehrere Räume gleichzeitig zu kontrolieren, neben einer vegetativen Kammer und einer Box für die Blütephase kann das Programm auch einen Raum zum Breeden von Samen überwachen. Daneben gibt es verschiedene Düngepläne, Bewässerungsschemen, und sogar ein „Budget-Analyse-Menu“. Alle Informationen werden selbstverständlich verschlüsselt gespeichert.
Ob Growing auch im Hobbybereich verstärkt digitalisiert wird, bleibt abzuwarten, bis der erste Grow per Handy durchführbar ist. Hoffen wir mal, dass es nicht irgendwann auch Handys zum Kiffen gibt.

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