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„Ja, is denn heit scho Hanftag?“

Treffpunkt: 05. Mai, 14 Uhr, Berlin
Publiziert am: 02.04.12 - Medienformen: Medienform Text

Foto: Archiv

Die ersten Sonnenstrahlen kämpfen sich ihren Weg durch die Wolkendecke und der Frühling steht startbereit auf der Türschwelle.
Die winterliche Kälte ist verdrängt und das Treiben auf den Straßen nimmt wieder zu.
Am 05. Mai 2012 wird sich in Berlin auch daher die Hanfszene wieder im Freien versammeln, um die Öffentlichkeit auf Missstände in Politik, Recht, Wirtschaft, Medizin und Gesellschaft hinzuweisen und den Blick auf ein Naturprodukt zu lenken, das viel zu lange dämonisiert wurde, obwohl es Vieles auf unserem Planeten zum Guten wandeln könnte, wenn man es denn nur ließe.
Hanf verdient wie Mütter, Väter, Valentin und das Christkind seinen eigenen Tag und darf nicht weiterhin ein Nischendasein fristen, das den Befürwortern, der Gesellschaft sowie der eigentlichen Pflanze nur schadet und allen Beteiligten zudem noch einen schlechten Ruf beschert. Daher hat sich der Global Marihuana March, eine weltweit stattfindende Demonstration, die sich seit über zehn Jahren in vielen hundert Städten etabliert hat, zum Ziel gesetzt, den Kampf gegen den Hanf dauerhaft zu beenden und einen vernunftorientierten Umgang mit Cannabisprodukten voranzubringen.
Der Hanftag ist die Berliner Variante dieser weltweiten Veranstaltung, der in diesem Jahr zum vierten Mal stattfindet und 2012 unter dem anti-apokalyptischen wie anti-prohibitionistischen Motto einer Zara Leander steht. „Davon geht die Welt nicht unter” ist der Slogan, den sich die Veranstalter ausgesucht haben, um ihn als schmetterndes Argument gegen das Hanfverbot zu verwenden. Denn die Produktion, der Handel und der Konsum, der unter das Betäubungsmittel fallenden Substanz, finden trotz vierzigjähriger Prohibition tagtäglich in allen Gesellschaftsschichten auf der gesamten Welt statt.
Nur eine Legalisierung sorgt für einen öffentlichen, reglementierten, sicheren und Steuer senkenden Weg, durch Prohibition entstandene, verheerende Probleme wieder aus dem Weg zu räumen. Das Verbot einer Pflanze schuf und schafft seit Bestehen nämlich keine Lösung gegen den Gebrauch, sondern ist bloß für die Verlagerung des Handels in mafiöse Unterweltsstrukturen verantwortlich. Dort reichen die Geschäftsfelder dann meist sehr viel weiter als der eigentliche Gemüsehandel.
Will man endlich den kriminellen Strukturen Einhalt gebieten, will man endlich dafür sorgen, dass unbescholtene Bürger aufgrund ihrer alternativen Genussentscheidung nicht länger bestraft werden, will man endlich dafür sorgen, dass Kranke ohne Umwege ihre dringend benötigte Medizin bekommen, dass Kinder und Jugendliche nicht in den Kontakt mit geldgeilen Dealern geraten, sondern lieber frühzeitig auf mögliche Gefahren durch objektive Suchtberatungsstellen hingewiesen werden können und will man dafür sorgen, dass die Polizei nicht Millionen von Steuergeldern und viel Energie an harmlosen Kiffer verschwendet, anstatt echten Verbrechern das Handwerk zu legen, dann ist am 05. Mai der Tag gekommen, auf den man ein Jahr warten musste.


Der Hanftag 2012 in Berlin.
“Davon geht die Welt nicht unter“ - Im Gegenteil!
Die Demonstration für den Hanf beginnt um 14 Uhr vor der Berliner Weltzeituhr am Alexanderplatz.
Alle Informationen und das Programm 2012 entnehmt ihr der Webseite www.hanftag.de

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