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Die Prohibition gehört ins Schwarzbuch

Der DHV bittet den Bund der Steuerzahler, sich der Steuerverschwendung durch das Cannabisverbot zu widmen
Publiziert am: 13.11.12 - Medienformen: Medienform Text

"Selbst bei sehr vorsichtigen Schätzungen und Annahmen kann man davon ausgehen, dass bei einer Cannabislegalisierung mindestens 1,4 Mrd. Euro pro Jahr direkt in die Staatskassen fließen. Ein Vielfaches davon scheint wahrscheinlich." Foto: Georg Wurth


Im Zuge der Re-Legalisierung von Hanf in Washington State und Colorado wird das Phänomen wachsender Steuereinnahmen, die eine regulierte Abgabe mit sich brächte, immer häufiger diskutiert. Der Deutsche Hanfverband nutzt die Gunst der Stunde, dem Bund der Steuerzahler die Kosten der Prohibition in Deutschland vor Augen zu halten. Georg Wurth rechnet in einem Offenen Brief vor, wie die vorsichtig geschätzen 1,5 Milliarden Euro zustande kommen, die Jahr für Jahr sinnlos zum Verfolgen und Einsperren von Konsumierenden, Hanfgärtnern und Fachverkäufern aus dem Fenster geworfen werden. Der DHV-Geschäftsführer bittet den Verein zudem, das Cannabisverbot und seine Folgen für den Staatssäckel in das jährlich erscheinende Schwarzbuch aufzunehmen.
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