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Die Hanfberatung im Hanf Journal

Kascha ist ab sofort per e-Mail zu erreichen.
Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht...
Publiziert am: 05.02.13 - Medienformen: Medienform Text

Autor: Kascha
Bild: Lukas

Steve (20) aus Hamburg fragt:
„Hi Kascha,
ich rauche gerne Eisbong, habe aber ein Problem. Ich würde mir gerne eine Glas-Eisbong kaufen, habe mir aber schon drei davon kaputt gemacht, wenn ich das Eis oben reingeworfen habe. Aus Frust habe ich jetzt eine Acrylbong, aber ich kann mich an den Geschmack einfach nicht gewöhnen. Kennst du Tricks, wie man das Eis ohne viel Umstände da rein bekommt, ohne dass die Bong zerbricht?“

Kascha antwortet
„Hi Steve,
das ist wohl fast jedem schon mal passiert: Man wirft einen Eiswürfel in die Eisbong, es knackt und man hat ein Loch in der Bong. Nun gibt es verschiedene Tricks, die mehr oder weniger Geschicklichkeit erfordern. Einige verwenden zum Beispiel statt Eiswürfeln lieber Crushed Ice – die kleineren Eistückchen beschädigen in der Regel das Glas nicht. Dafür schmelzen sie schneller.
Zu große Würfel sollte man auf jeden Fall nicht reinwerfen, sondern langsam rein gleiten lassen. Das geht indem man die Bong schief hält, fast waagerecht, und das Eis langsam hineinrutschen lässt. Aber Achtung: Es sollte noch kein Wasser in der Bong sein. Das kann man nachher noch ganz entspannt mit einem Trichter durchs Kickloch einfüllen.
Diese Variante ist sicherlich die einfachste und ungefährlichste. Aber auch mit einem langen Löffel, wie er zum Beispiel für Kaffee manchmal verwendet wird, kann man das Eis schonend in die Bong manövrieren. Das erfordert allerdings ein wenig Fingerspitzengefühl.
Je nachdem, wie groß die Bong ist, können unterschiedliche Techniken hilfreich sein – probier es einfach aus.“



Alex (19) aus Stuttgart möchte wissen:
„Hallo Kascha,
ich habe mal eine Frage zur Nachweisbarkeit von THC. Ich habe zwar schon ein bisschen was darüber gelesen, aber ich verstehe es noch nicht ganz. Mal heißt es, das sei vier Wochen lang nachweisbar.
Dann höre ich wieder, dass Leute ihren Führerschein verloren haben, weil sie am Abend zuvor geraucht hatten. Aber nie, weil jemand zum Beispiel vor einer Woche geraucht hat? Wann kann ich nun wieder Auto fahren, nachdem ich einen Joint geraucht habe?“

Kascha antwortet
„Hi Alex,
das ist tatsächlich etwas schwierig zu verstehen. Es werden nämlich bei einem Drogentest im Blut zwei Werte gemessen: Das „aktive“ THC, das auch die Rauschwirkung verursacht, und ein Abbauprodukt, das keine Rauschwirkung verursacht. Diese beiden Stoffe sind unterschiedlich lange nachweisbar. Das „aktive“ THC ist nur bis zu etwa 24 Stunden nachweisbar. Da es sich allerdings langsam abbaut, kann man bei regelmäßigem Konsum auch noch 72 Stunden bis zu fünf Tagen nach dem letzten Konsum aktives THC finden, der Joint von Samstagabend ist also unter Umständen auch am Dienstagmorgen noch nachweisbar. Üblicherweise wird ab einem Wert von 1,0 ng/ml von einer „Rauschfahrt“ ausgegangen, was die entsprechenden Konsequenzen hat: Fahrverbot, Geldstrafe usw...
Dann gibt es noch die Abbauprodukte (THC-COOH). Die sind unter Umständen noch nach drei Monaten nachweisbar – auch wenn man dann schon längst nicht mehr berauscht ist. Das Problem: Bei regelmäßigem Konsum reichert sich das THC-COOH im Körper an und erreicht unter Umständen eine recht hohe Blutkonzentration. So lässt sich regelmäßiger Konsum auch in einem Drogentest nachweisen, wenn man völlig nüchtern ist. Ab einem bestimmten Wert wird also von regelmäßigem Konsum ausgegangen und somit die Fahreignung angezweifelt. Damit würde der Führerschein entzogen und man müsste seine Fahreignung mittels einer MPU und negativer Drogentests nachweisen – selbst wenn man nicht nur nicht bekifft gefahren ist, sondern selbst dann, wenn man gar nicht gefahren ist.
Denn selbst in diesen Fällen wird, da man ja regelmäßiger Drogenkonsument ist, davon ausgegangen, dass man nicht in der Lage sei, Drogenkonsum und Straßenverkehr zu trennen. Klingt seltsam, ist aber so. Für eine Blutuntersuchung bei einer Polizeikontrolle müssen allerdings Anzeichen für Drogenkonsum vorliegen.
Vernünftige Grenzwerte wie die 0,5-Promille-Grenze bei Alkohol gibt es leider in Deutschland bisher nicht. Bei weniger als 1,0 ng/ml wird in der Regel von einem nicht mehr beeinträchtigenden Restwert ausgegangen.
Verschiedene Studien legen allerdings Grenzwerte zwischen 5,0 und 10,0 ng/ml nahe.“



Luise (20) aus Chemnitz möchte wissen:
„Hi Kascha,
ich rauche seit drei Jahren immer mit Drehtabak. Da habe ich auch schon verschiedene Sachen durchprobiert, früher den besonders leichten Tabak und jetzt den Tabak ohne Beimischungen, den es jetzt überall gibt. Allerdings sehe ich schon immer viele Leute mit Zigaretten ihren Joint bauen. Ich kann das gar nicht und die sagen, sie können nicht mit Tabak bauen. Kannst du mir sagen, was besser ist? Es gibt ja jetzt auch viele „Bio“-Zigaretten neuerdings.“

Kascha antwortet
„Hi Luise,
zuallererst möchte ich natürlich vorweg stellen, dass ich hier keine Werbung für Tabakkonsum machen möchte. Die sicherste Konsumform ist wohl immer noch die ohne Beimischungen, wenn man rauchen möchte. Ansonsten hat wohl beides Vor- und Nachteile, das muss jeder für sich selbst herausfinden. Drehtabak lässt sich, vor allem wenn man Zigaretten auch selbst dreht, sicherlich leichter drehen. Er ist auch oft etwas feuchter als Filterzigarettentabak und brennt etwas langsamer, dadurch wird er als weniger kratzig empfunden. Filterzigarettentabak ist dafür krümeliger und lässt sich leichter mischen – es ist leichter, damit einen Joint zu bauen, der gut durchmischt ist und regelmäßig abbrennt.
Da man ihn nicht erst zerkleinern muss, geht das Bauen oft auch etwas schneller und einfacher. Ein weiterer Punkt ist das Stopfen: Joints mit Zigarettentabak muss man nur etwas nachklopfen und sie sind bis zum Filter gleichmäßig gefüllt.
Bei einem Joint mit Tabak entsteht manchmal eine Lücke zwischen Filtertip und Tabakansatz, wobei das mit etwas Übung auch kein Problem ist. Bei einem Joint mit Drehtabak besteht zudem das Risiko, dass er zu dicht gestopft wird und sich kaum rauchen lässt, während ein Kippenjoint wiederum wenn er locker gestopft ist so schnell brennt, dass er z.B. für Haschisch eher ungünstig ist.
Sehr feuchtes Gras lässt sich allerdings mit trockenem Tabak wiederum besser rauchen.“


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