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Frankfurter CDU lehnt Cannabis Social Clubs ab

Frankfurter Heroin-User haben es einfacher
Publiziert am: 25.06.13 - Medienformen: Medienform Text

Eine Idee zieht Kreise: Ein Cannabis Social Club in Belgien bei der Ernte

Die Stadt Frankfurt praktiziert trotz einer CDU-Mehrheit schon lange eine relativ liberale Drogenpolitik. In Frankfurt gab es dank des persönlichen Einsatzes der ehemaligen CDU-Oberbürgermeisterin Petra Roth (CDU) bereits 2002 den ersten Modellversuch zur Heroinabgabe für Schwerstabhängige. Nicht zuletzt der Erfolg des Frankfurter Modells trug dann dazu bei, dass diese Form der Überlebenshilfe eine bundesweite, gesetzliche Grundlage erhielt.

In Sachen Cannabis hingegen zeigt sich die Frankfurter CDU weniger mutig. Gestern lehnte die CDU in Frankfurt eine Bürger-Petion für einen Modellversuch zu Cannabis Social Clubs kategorisch ab:
"Die Forschung und Literatur geht heute davon aus, Cannabisgebrauch könne sowohl zu psychischer als auch körperlicher Abhängigkeit führen. So entwickeln etwa zehn Prozent der Cannabiskonsumenten eine körperliche Abhängigkeit. Von den Personen, die sich mit ihrer Cannabisabhängigkeit einem Behandlungsprogramm unterziehen, haben über 50 Prozent sogar Entzugssymptome, die denen von Opiat- und Alkoholentzügen entsprechen“, so die gesundheitspolitische Sprecherin der CDU-Fraktion, Verena David."
Der Fraktionspartner der CDU, Bündnis90/Die Grünen, haben sich bislang nicht öffentlich zu der Petition geäußert.
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