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Moroccan Roll

Regierung erwägt Marihuana-Exporte
Publiziert am: 30.07.13 - Medienformen: Medienform Text

hanfjournal Sa 06 growing artikel Die wärmere Jahreszeit steht vor der Tür Die nächste Outdoor-Saison auch
Blühende Landschaften - Bald auch in Marokko legal? Foto:Archiv

Das in dem Gebiet des marokkanischen Rifs hergestellte Haschisch wissen Cannabis-Genießer seit Jahrhunderten zu schätzen.
Die Illegalität des Anbauens und Handelns, seit Beginn des letzten Jahrhunderts, hinderte die Bewohner Marokkos bisher aber wenig daran, eng mit ihrer Traditions-Pflanze verbunden zu bleiben.

Trotz Verminderung der Anbauflächen ab 2003 um weit mehr als 60 Prozent und einer seitdem stärkeren Verfolgung von Hanfbauern noch bis vor Ausbruch des "Arabischen Frühlings" 2011, stellt das illegale Geschäft mit der Wunder-Pflanze weiterhin ungefähr 10 Prozent der Wirtschaftsleistung des sich stark im Handelsdefizit befindlichen afrikanischen Staates dar.

Circa 800.000 Menschen seien laut der heutigen Meldung in der Welt in das Geschäft mit dem Hanf involviert, die sich mit dem illegalen Anbau und Verkauf ihren Lebensunterhalt absichern.

Die marokkanischen Bauern befürworten die aktuellen Vorschläge ihrer Abgeordneten, aus verschiedenen politischen Lagern, die den Anbau von Marihuana in Zukunft legalisieren wollen, um Exporte für eine medizinische Verwertung und Investitionen im eigenen Land voranzutreiben, auch wenn das einen Verlust des Kilogramm-Preises in Hälfte der Höhe des aktuellen Kurses mit sich bringen würde.

Denn im Gegensatz zu dem Vorschlag der Vereinten Nationen, anstatt des grünen Hanfs Mandeln oder Oliven anzubauen, bliebe der Verkaufspreis für ein Kilogramm Hanf weiterhin 75 mal höher als bei den empfohlenen Alternativ-Früchten.

Wachsen würde laut Aussage der ansässigen und erfahrenen Landwirte dort aber sowieso nichts.
Nur Hanf gedeihe unter den ökologisch schwierigen Bedingungen vor Ort.

Der zuständige Gouverneur der Hoceima-Taounate Region, deren Bewohner besonders vom Cannabis-Anbau abhängig seien, wolle versuchen den Wandel zur Legalität bereits in drei Jahren umzusetzen.
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