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4,1 Millionen für Höllentrip

Cannabiskonsument wird ausbezahlt
Publiziert am: 31.07.13 - Medienformen: Medienform Text

Schon wieder Geld durch Hanf generiert. Foto:Foto:aranjuez1404 - creative commons.

Daniel Chong, ein kalifornischer Student, der aufgrund des Konsums von Cannabis ungerechtfertigt fast fünf Tage lang allein in einer Arrestzelle verbringen musste, wird nun von der US-Regierung angemessen entschädigt.

Wie das Hanf Journal im Mai 2012 berichtete, wurde der Kalifornier auf einer 4/20 Party beim Kiffen erwischt und ohne Anklage vor Entlassung aus dem Polizeigewahrsam in eine Zelle verfrachtet, in welcher er fünf Tage lang vergessen wurde.

Überlebt habe der 25-Jährige, der während der Isolation in extrem eingeschränkten Räumlichkeiten ohne Fenster zu halluzinieren begann, damals nur, da er seinen eigenen Urin trank.
Der stark dehydrierte Chong musste nach der ungerechtfertigten Behandlung in einem Krankenhaus auf der Intensivstation behandelt werden und leidet seither unter einer posttraumatischen Belastungsstörung, die laut eines örtlichen Psychologen zeitweise stärker als bei Kriegsveteranen ausgeprägt gewesen sei.

Die Schmerzensgeldzahlung in Höhe von 4,1 Millionen Dollar aus dem leeren Geldsack der US-Bundesregierung bringt den Eltern des entschädigten Hanf-Rauchers nun nach eigener Aussage ein neues Haus in den Besitz.
Den einen oder anderen DEA Polizisten könnte diese teure Tatsache dagegen nicht nur die gute Jagdlaune, sondern möglicherweise auch noch den Job kosten.
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