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Obamas Quittung für den DEA-Rausschmiss

Bolivien und Venezuela wehren sich gegen Vorwürfe des US-Präsidenten
Publiziert am: 20.09.13 - Medienformen: Medienform Text

Stehen der DEA-Chefin Leonard schwere Zeiten ins Haus ?

Bolivien und Venezuala wehren sich gegen Vorwürfe der USA, zu wenig gegen den Internationalen Drogenhandel zu unternehmen. Die US-Regierung hatte in einer Erklärung Burma sowie die beiden südamerikanischen Staaten explizit beschuldigt, bei der Bekämpfung von Drogenkriminalität augenscheinlich versagt zu haben.
Andere Länder, darunter der weltgrößte Heroinproduzent Afghanistan oder der US-Kokslieferant Mexiko oder die US-Verbündeten Kolumbien und Peru, ganz nebenbei die beiden größten Koka-Produzenten, werden hingegen nicht getadelt.
Der Hintergrund für die US-amerikanische Verstimmheit ist vielmehr der Rausschmiss der DEA aus Venezuela und Bolivien vor einiger Zeit. Nach Burma durfte die DEA sowieso noch nie, das Regime dort ist an harte Worte aus Washington gewöhnt, die Devisen aus dem Heroingeschäft sind wichtiger als internationales Renomée. Venezuela und Bolivien hingegen weisen die Kritik vehement zurück. "Die USA versuchen die Souveränität unserer Regierung zu ignorieren," sagte der oberste Chef der Anti-Drogenbehörde des Landes. Sein Land habe 2013 bereits 6400 Drogenhändler inhaftiert, tonnenweise Drogen beschlagnahmt sowie einige Großhändler ausgeliefert und ausgeliefert, auch in die USA.


Auch die Regierung Boliviens sieht sich zu Unrecht beschuldigt.
"Die bolivianische Regierung erkennt den Anspruch der USA auf ein Zertifikat für die teilnahme oder Nicht-Teilnahme am Drogenkrieg nicht an. Die einzige anerkannte Internationale Institution, deren Bericht seit kurzer Zeit vorliegt, sei die UNO. Der bescheinigt Präsident Morales Erfolge und einen stetigen Reduzierung der Anbauflächen. Ganz ohne DEA oder drakonische Strafen. Das ONDCP (Office of National Drug Control Policy) des Weißen Hauses hatte sogar im Juli bestätigt, dass die Anbaufläche in Bolivien seit 2011 um im Vergleich zum Rest der Region um überdurchschnittliche 18 Prozent zurückgegangen sei.

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