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Mehr Schall als Rauch

Ist die Einteilung von Gras in Sorten Unsinn?
Publiziert am: 04.12.13 - Medienformen: Medienform Text

Nebulös.....

Das zumindest behauptet nicht irgend jemand, sondern einer der führenden Cannabis-Experten aus Kalifornien. Jeffrey Raber testet seit Jahren die Hanfblüten für die legal operierenden Hanfapotheken, die so genannten "Medical Dispensaries", auf Pestizidbelastung, THC-Gehalt, den Gehalt anderer Cannabinoide und Terpene, insgesamt untersucht er jede Probe auf 42 Substanzen.

Der CEO eines Analyselabors behauptet, es gäbe keine wissenschaftliche Grundlage für die von den Abgabestellen angegebenen unterschiedlichen Effekte ihrer Hanfblüten. Raber arbeitet gerade an einer Studie, in deren Rahmen er bis heute über 1000 Strains getestet hat. So könne er jetzt schon beweisen, dass sich ein "OG Kush" aus Hanfapotheke "X" grundlegend von einem OG Kush aus Dispensary "Y" unterscheide.
"Die meisten Menschen haben keine Ahnung", so Raber. Wir haben eine weit verbreitet Sorte (für unsere Testkäufe) ausgesucht und bemerkt, dass sie nicht mal annährend gleich aussehen. OG wie auch immer, Kush wie auch immer and das damit verbundene Marketing haben keinen wirklich medizinischen Anspruch."
Auch habe er in seiner Studie keine Anhaltspunkte für unterschiedliche Wirkungsweisen eines Sativa- oder eines Indica-Strains gefunden. Es sei wissenschaftlich nicht belegbar, dass ein Sativa Strain belebend, wähernd der Konsum eines Indica Strains eher sedierend sei. Raber hat angekündigt, die Studie im Frühjar 2014 zu veröffentlichen.


Hanfblüten-Test der Firma von Jeffrey Rager, The Werk Shop


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