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Kein Zusammenhang zwischen Schizophrenie und Cannabiskonsum

Die Familiengeschichte als ausschlaggebender Faktor im Fokus
Publiziert am: 09.12.13 - Medienformen: Medienform Text

Auschlaggebend sei auch das THC-CBD Verhältnis


Eine neue Studie der rennomierten Harvard Medical School kommt zu dem Schluss, dass der Konsum von Cannabis nicht als Aulöser für Schizophrenie angesehen werden kann.

Die Ärzte um MD Lynn DeLisi, Professorin für Psychiatrie an der Harvard Medical School, untersuchten 171 gesunde sowie 108 an Schizophrenie erkrankte Probanden, um herauszufinden, ob der Gebrauch von Cannabis als Aulöser für die Krankheit betrachtet werden kann.
Die Forscher kamen zu dem Ergebniss, dass die Erkrankung nichts mit dem Cannabiskonsum, sondern mit der familiären Vorgeschichte zu tun habe.

"Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Cannabis an sich keine Psychosen auslöst." heißt es in der Studie. Bei genetisch vorbelasteten Individuen könne Cannabis den Ausbruch, die Schwere und den Verlauf beeinflussen, deshalb gäbe es diesbezüglich weiteren Forschungsbedarf. Auslösender Faktor sei der Konsum von Hanf allerdings keinesfalls.

"Der THC-Gehalt spielt eine Rolle, wohingegen CBD selbst bei Schizophrenie einen medizinischen Wert haben könnte.
Denn Gras könne, so die Forscher, auch positive Effekte bei den Erkrankten haben.


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