Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 08.05.2009


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* Das neue Hanf Journal (Mai 2009)
* Mit Hanf aus der Krise?
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* ANDERSWO SYLTz - VALENTINS-TRAUM
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* Low-Budget Growing oder Growing@Hartz IV, Teil4
* Frisch aus Kanada: Der Trimpro - eine Erntemaschine der Extraklasse
* PARTEIEN zur Wahl Im Hanf Journal
* pdf download - Mai 2009



morgen findet der Hanftag statt, an dem m�glichst viele Menschen global auf die Strasse gehen, um f�r die Legalisierung von weichen Drogen zu demonstrieren.
Unter dem Banner der European Legalization Front, kurz E.L.F, versammeln sich alle Freiwilligen in Deutschland beim Hanfwerk, um die derzeitige, stark problematische Hanfpolitik in eine realistische, sinnvolle und zukunftsweisende Richtung zu lenken. Unter strengsten Jugendschutzgesetzen fordert das Hanfwerk die vollkommene Freigabe von Marihuana f�r Patienten und Konsumenten, die Rehabilitierung der Nutzpflanze Hanf unter genauen Qualit�tskontrollen sowie fr�he Aufkl�rung zum bewussten Konsum von Cannabis. Das Hanfwerk m�chte dazu einer tatkr�ftigen Lobby eine Basis bieten, die mit kreativen Aktionen f�r eine konsequent sinnvolle Pr�senz und ein positives Au�enbild von Hanf sorgen werden.

Freiwillige Helfer sind willkommen und sollten sich heute noch telefonisch unter 030 - 44 79 32 84 oder per mail an zentrale@hanfwerk.de melden.

www.hanftag.de
www.hanfwerk.de

Das neue Hanf Journal (Mai 2009)

... ist im Headshop Eueres Vertrauens erh�ltlich.
Die Ausgabe ist nun auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die T�r will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten m�chte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Mit Hanf aus der Krise?

Noch besser als die Abwrackpr�mie

Noch in diesem Jahr, genauer gesagt am 27. September, haben wir die Wahl. Die Krise wird uns bis dahin schon kr�ftig durchgesch�ttelt haben. Warum in Deutschland in diesem Zusammenhang noch niemand laut �ber die Kosten des �War on Cannabis� spricht, ist ein wenig r�tselhaft.
In den USA haben gro�e Teile der Zivilgesellschaft bereits erkannt, dass Hanf eine Alternative darstellen kann, nicht nur als Energietr�ger und Medizin, sondern auch als legales Genussmittel (siehe Kasten), mit fast dem gleichen steuerlichen Potential wie Alkohol, allerdings mit weniger gef�hrlichen, sozial sch�dlichen und gesundheitlichen Nebenwirkungen. Auch wir brauchen einen Wechsel. Nebenbei w�re die Diskussion um Cannabis als Medizin und damit auch das Leid von den zahllosen CannabispatientInnen auf einen Schlag gel�st bzw. gelindert. Dies w�rde eine zus�tzliche Kostenersparnis in nicht unerheblichem Umfang mit sich bringen.

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B�tzings seltsames Verst�ndnis von Schadensminderung

Bei der Originalstoffabgabe von Heroin (Diacetylmorphin) an schwer von Opiaten abh�ngige Menschen spricht die Drogenbeauftragte gerne von Schadensminderung (harm reuction) und r�gt immer wieder die CDU/CSU-Bundestagsfraktion wegen ihrer Blockadehaltung beim fraktions�bergreifenden Gesetzentwurf f�r eine Regelbehandlung der schwerstabh�ngigen Heroinkonsumenten mit Diacetylmorphin. So sehr sich die Drogenbeauftragte in dieser Sache in der �ffentlichkeit zu profilieren versucht, so erb�rmlich sind ihre �u�erungen zu Cannabis als Medizin oder zum Drug-Checking � hier will sie nach wie vor nichts von Schadensminderung wissen.

Bei einer Abstimmungsrunde zu einer politischen Deklaration durch die Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen am 12. M�rz dieses Jahres ist die Delegation aus Deutschland vorgetreten und hat folgendes Statement abgegeben:

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ANDERSWO SYLTz - VALENTINS-TRAUM

Nun, da die viel zitierte �Krise� auf Deutschlands Insel der Reichen schon beim Prekariat angekommen ist und in Jobverlust und drohender Wohnungsnot ausartet, gibt das Thema �Cannabismedizin� in schwer gebeutelten Randgesellschaftsschichten nicht mehr viel an diskussionsw�rdigem Stoff her, k�nnte man in Restdeutschland glauben. Weit gefehlt! All�berall werden die Homegrows fetter, der Ertrag gr��er und die Produkt-Wirkstoffqualit�t sukzessive optimiert. Das wird Niemandem verborgen bleiben. Keinem Inselbewohner und der �brigen Festlands-Population schon gar nicht.

Politisch springen die GR�NEN mal wieder auf diesen l�ngst abgefahrenen Trend-Zug auf und fordern neuerlich die Legalisierung � die Wahlen stehen vor der T�r. Aus Patientensicht besteht diese Forderung ohnehin zu Recht, denn eine an klare Regeln gekn�pfte Abgabe w�rde allen Bed�rftigen endlich die furchtbare Angst nehmen, sie k�nnten beim n�chsten Kr�ckengang/Rollstuhlfahrt �ber den Schwarzmarkt �gebustet� werden.

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Das k�rpereigene Cannabinoidsystem hat vielf�ltige nat�rliche Aufgaben. Die wichtigste Gemeinsamkeit ist ein Schutz des Organismus vor �beraktivit�t und �berlastung und damit die Aufrechterhaltung eines gesunden Gleichgewichts des K�rpers. Dieses gesunde Gleichgewicht eines Organismus wird Hom�ostase genannt.

Das Cannabinoidsystem besteht aus Cannabinoidrezeptoren, Endocannabinoiden (k�rpereigenen Cannabinoiden) sowie Eiwei�stoffen, die f�r die Regulierung der Konzentration der Endocannabinoide verantwortlich sind. Sowohl die Konzentrationen der Endocannabinoide als auch der Cannabinoidrezeptoren unterliegen deutlichen Ver�nderungen in Abh�ngigkeit von nat�rlichen oder krankhaften Reizen. Es handelt sich um ein sehr dynamisches System. Man darf sich also nicht vorstellen, dass die Zahl der Cannabinoidrezeptoren unver�nderlich ist. Nicht nur ihre Zahl, sondern auch ihre Ansprechbarkeit auf Endocannabinoide und auf von au�en zugef�hrte Cannabinoide wie THC k�nnen sich stark ver�ndern.

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Low-Budget Growing oder Growing@Hartz IV, Teil4

Herzlich willkommen beim letzten und abschliessenden Teil unserer Serie f�r den friedliebenden, naturverbundenen und frei denkenden Hobbybotaniker aus �berzeugung. Unser Freund Henk in Holland hat die letzten drei Monate viel Arbeit, Liebe und F�rsorge in sein kleines Selbstversorgerprojekt gesteckt und versucht, ungef�hr mit dem Budget eines deutschen Hartz IV-Empf�ngers, ein St�ckchen mehr Lebensqualit�t und Freiheit zu erlangen. Auch aus medizinischer Sicht sicherlich die ges�ndeste Alternative in den heutigen Zeiten repressiver Gesetzgebung und Prohibition.

Endergebnis und Fazit

Die geernteten Bl�ten der vier Sorten von insgesamt elf weiblichen Pflanzen durchlaufen letztlich eine mehrw�chige Trocknungsphase. Bei richtig durchgef�hrter Trocknung (siehe dritter Teil Growing @ Hartz IV) wird vor allem die geschmackliche Qualit�t der Ernte von Tag zu Tag besser. So ist Henk in der Lage, sein Gras nach ein bis zwei Wochen Trocknung zu genie�en, w�hrend er den Rest der Ernte weiterhin im Dunkeln und luftdicht trocknet sowie ein bis zweimal t�glich frische Luft hinein- und das Chlorophyll hinausl�sst. Diese Prozedur l�sst sich am besten mit der von Wein vergleichen, und genauso schmecken l�nger und langsam getrocknete Kr�uter einfach besser als die ganz frischen. Das aus den T�ten entweichende Aroma ist bei jedem erneuten �ffnen ein Hochgenuss f�r jeden Cannabisgeniesser!

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Frisch aus Kanada: Der Trimpro - eine Erntemaschine der Extraklasse

Beim Faserhanf steckt die Entwicklung von Erntemaschinen noch in den Kinderschuhen, in anderen Bereichen gibt es schon l�ngst High-Tech-Ger�te, die alle Standards und Anspr�che von zeitgem��en @home-G�rtnern erf�llen.

Die Grow In AG hat den TRIMPRO aus Kanada in ihr Programm aufgenommen. Alle Ger�te der Serie bestechen durch gute Verarbeitung, edle Teile, einen leisen Lauf sowie die M�glichkeit einer stufenlosen, millimetergenauen Regulierung der Schnitttiefe. Der eingebaute, kraftvolle Motor, die vier Schneideklingen und die runde, luftdichte Bauweise l�sen einen Wirbelwindeffekt aus. Dadurch sind, im Vergleich zu herk�mmlichen Ger�ten, noch schnellere und effektivere Ergebnisse zu erzielen.

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PARTEIEN zur Wahl Im Hanf Journal

Die Bundestagswahl 2009 naht. Drogen- oder hanfpolitisch wird auf Repression gesetzt , die Zahl der Drogenkonsumenten und -Toten steigt. Eine ohnehin nicht bundesweit angepasste Geringe Menge ist nur noch auf dem Papier vorhanden, Konsumenten werden trotz dieser Regelung zu drastischen Geldbussen oder gar Fahrverboten verurteilt. In den USA hingegen steht das Thema �Marihuana Taxation� (Gras-Steuer) mittlerweile auf der politischen Tagesordnung und ist auch in den Massenmedien ein aktuelles Dauerthema.
Die Legalisierungsbewegung in den USA hat die klischeebehaftete Kifferecke verlassen und sich zum Teil der zivilen Bewegung entwickelt, die das Ende der Prohibition und des �War on Cannabis� als Teil der dringend notwendigen gesellschaftlichen Erneuerung ansieht. Auch die Deutschen haben im Herbst die Chance, die Politik ein wenig zu beeinflussen. Das Hanf Journal m�chte in diesem Zusammenhang den Lesern/Innen die M�glichkeit geben zu erfahren, was die im Bundestag vertreten Parteien unter einer sinnvollen Drogenpolitik verstehen. Dazu erh�lt je ein Vertreter jeder Partei die M�glichkeit, den jeweiligen Standpunkt im Hanf Journal darzustellen. Den Anfang macht Monika Knoche, MdB und drogenpolitische Sprecherin der Fraktion Die LINKE:

Die Jahrestagung der f�r Drogen zust�ndigen UN-Kommission UNODC hat im M�rz dieses Jahres best�tigt, was KritikerInnen schon immer wussten: Der �Krieg gegen die Drogen� mit Hilfe von Prohibitions- und Repressionsma�nahmen wird niemals zum Erfolg f�hren. Trotz des Plans der Mehrheit der Staatengemeinschaft, Anbau und Missbrauch illegalisierter Drogen bis 2008 weitestgehend eliminiert zu haben, werden heute nach UN-Sch�tzungen weltweit etwa 320 Milliarden Dollar j�hrlich mit dem Drogenhandel umgesetzt. Damit w�re der Umsatz gr��er als der von Tabak, Wein, Bier, Schokolade Kaffee und Tee zusammen.

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pdf download - Mai 2009

Die Maiausgabe des Hanf Journals findet Ihr hier als pdf




Sport frei und gr�ne Gr�sse - Euer Hanf Journal-Team




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