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- Der Hanf Journal Newsletter vom 02.06.2009


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Kein New Green Deal ohne Hanf
* Kein Problem mit Cannabis
* Doktor-Hanfs Patienten Ecke - 1
* ÄRZTENOT - NOT DER ÄRZTE - NOTÄRZTE
* Wenn THC Krebszellen veranlasst, sich selbst zu verdauen
* GROWING IN A KOMBI-BOX, Teil 1
* Die andere Seite Mexikos
* PARTEIEN zur Wahl Im Hanf Journal
* pdf download - Juni 2009

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Wir eröffnen eine neue Rubrik für und von Cannabispatienen. Die kommenden Ausgaben wird Euch Lars Scheimann über sein Schicksal und seine Erlebnisse als Hanf-Patient berichten. "Cannabis als Medizin" ist auch gleichzeitig Schwerpunkthema dieser Ausgabe, denn trotz des von vielen Medizinern angemahnten Handlungsbedarfs wird sich in dieser Legislaturperiode nichts mehr ändern.



Das neue Hanf Journal (Juni 2009) ist nun auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist nun auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Kein New Green Deal ohne Hanf

Nach dem Scheitern des 10-Jahres Plans der UNO: Weltweite Proteste für einen Politikwechsel

In Deutschland gab es im Rahmen weltweit stattfindenden „Global Marihuana March“ , kurz GMM, am 9. und 10. Mai Proteste in Frankfurt/Main, Potsdam und Berlin.
In Frankfurt beteiligten sich am 9.Mai rund 100 HanffreundInnen an der Hanf-Kundgebung „GIVE FIVE“ zur Re-Legalisierung des Hanfanbaus zum Eigenbedarf auf dem Opernplatz. Die Grüne Hilfe und „Die Linke“- LAG Drogenpolitik Hessen waren mit Infoständen vor Ort, Ingrid Wunn von der Hanfinitiative Frankfurt zeigte sich in ihrer Rede dann auch erfreut ob der in Frankfurt wieder wachsende Gemeinde der Protestierenden.
In Potsdam arrangierte der Chill Out e.V. eine Protestaktion, in deren Verlauf sich einige Aktivisten per Boot den auf den Plan gerufenen Ordnungshütern entzogen.
Und last but not least kamen zum Hanftag in Berlin 300 Menschen und zur offiziellen Afterparty am Abend waren es sogar über 1000 Gäste, um zusammen mit den Demonstrierenden bis in die frühen Morgenstunden für eine Legalisierung unter strengsten Jugendschutzauflagen zu feiern.

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Kein Problem mit Cannabis

Der Drogen- und Suchtbericht 2009 ist wieder da und erzählt uns ein weiteres Mal viel ohne wirklich etwas auszusagen. Während sich die Jugend regelmässig in die Bewusstlosigkeit trinkt, war in der Presseerklärung wieder mal kein Platz für die mit vier bis sechs Millionen Konsumenten verbreitetste illegalisierte Droge - im Bericht selbst wird kurz darauf eingegangen: Wie schon im letzten Jahr beruft sich dieser auf die Zahlen des Epidemiologischen Suchtsurveys von 2006, der davon ausgeht, „dass in Deutschland insgesamt etwa 600.000 Personen zwischen 18 und 64 Jahren Cannabis entweder missbrauchen (380.000) oder von Cannabis abhängig sind (220.000)“. Interessant wäre zu wissen, wie Missbrauch und Abhängigkeit definiert werden, da ja demnach 3,4 - 5,4 Millionen nicht von Abhängigkeit oder Missbrauch betroffen sind. Solange keine Gesamtkonsumentenzahl angegeben wird, ist eine Einschätzung der Statistik unmöglich. Im Vergleich zu den Zahlen von 2003 sind die Lebenszeitprävalenz und die 12-Monatsprävalenzraten in allen Altersgruppen (zum Teil stark) rückläufig. Während es 2004 noch 31,1 % der Jugendlichen und jungen Erwachsenen waren, ist nun die Quote auf 28,3 % gefallen. Von den 12- bis 17-Jährigen griffen noch 2,3 Prozent (2001: 3 Prozent) zu Cannabis. Während auf die gesundheitliche Gefährdung durch Streckmittel erneut nicht eingegangen wurde, wird der „Modedroge Spice“ ein Extra-Kapitel gewidmet.

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Doktor-Hanfs Patienten Ecke - 1

Lars Scheimann, alias „Doktor-Hanf“, leidet seit frühester Jugend unter ADHS und dem Tourette-Syndrom. Er ist einer der ersten Patienten in Deutschland, denen natürliches Cannabis, importiert aus den Niederlanden, genehmigt wurde, weil die Einnahme von einem zuvor verordneten Cannabisextrakt nachweislich keinerlei Therapie-Erfolge erzielte. Lars lebt, seit er Gras aus der Apotheke erhält, fast beschwerdefrei. So hat er nun Zeit gefunden, andere PatientInnen zu unterstützen und unseren LeserInnen seine Erlebnisse als Cannabis-Patient zu schildern. In der ersten Folge geht es um die ...

Antragsstellung einer Ausnahmegenehmigung nach §3 Abs.2 BtMG

Nachfolgend möchten wir für die betreffenden Patienten/innen sowie Ärzten eine leicht verständliche Hilfestellung bieten, um das Verfahren der Antragsstellung unter Berücksichtigung der zu erfüllenden Voraussetzungen zur Erlangung der Ausnahmegenehmigung nach §3 Abs. 2 BtMG zu verstehen, näher zu bringen und unter gegebenen Voraussetzungen zu erlangen.

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ÄRZTENOT - NOT DER ÄRZTE - NOTÄRZTE

Immer wieder erreichen das Selbsthilfenetzwerk dringliche Anfragen verzweifelter Kranker auf der Suche nach Ärzten, die natürliches Cannabis als Mittel gegen z.B. Schmerzen, Spastik, Entzündungen, Appetitverlust oder Schlafstörungen nicht nur hinter vorgehaltener Hand empfehlen, sondern den Erkrankten bei der mühseligen Prozedur einer Beantragung auf Vergabe von Cannabis aus medizinischen Gründen beim Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) konkret unterstützen. Auch das Hanfjournal, das dem cannabismedizinischen Thema dankenswerterweise viel redaktionelle Aufmerksamkeit widmet, wird mit Anfragen überhäuft. Beim Hanfjournal steht man jedoch - ebenso wie beim SCM – dem drängenden Problem weitgehend hilflos gegenüber. Wenn es um Namen von Medizinern geht, die sich mit der komplizierten Materie auskennen und über hinreichend Erfahrung bei der Behandlung mit Cannabisblüten, Extrakt oder Dronabinol® verfügen, herrscht allseits betretenes Schweigen und weitgehende Ratlosigkeit. Woran mag das liegen?

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Wenn THC Krebszellen veranlasst, sich selbst zu verdauen

Eine internationale Arbeitsgruppe von Wissenschaftlern aus Spanien, Frankreich, Italien und den USA hat jüngst Forschungsergebnisse veröffentlicht, nach denen THC bei Krebszellen eine Autophagie auslösen kann.

Die Autophagie (aus dem griechischen wörtlich: „Selbstauffressen“) von Zellen ist ein normaler Prozess, der in einem gesunden Organismus laufend stattfindet, aber auch bei krankhaften Prozessen, wie Infektionen und Krebserkrankungen, eine Rolle spielen kann. So hat die Autophagie eine große Bedeutung bei dem Gleichgewicht zwischen Zellabbau und Zellneubildung eines Organismus. Bei der Autophagie wird ein Teil der Zelle durch eine Zellmembran vom Rest des Zellinhalts abgetrennt. Der Inhalt dieser so genannten Autophagosomen wird mit Hilfe bestimmter Enzyme innerhalb der Zelle abgebaut bzw. verdaut und kann für den Aufbau anderer Strukturen wiederverwertet werden. So werden beispielsweise beim Hungern nicht lebensnotwendige Zellen oder Zellinhalte mittels Autophagie abgebaut und ihre Bestandteile dem Organismus als Ausgangsmaterial für die Aufrechterhaltung lebenswichtiger Funktionen bereitgestellt.

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GROWING IN A KOMBI-BOX, Teil 1

Was machen eigentlich Fix und Foxi?

Ihr erinnert Euch? Wir haben Fix und Foxi im April 2005 und im Februar 2007 schon einmal interviewt. Damals haben die beiden ausschließlich Mutterpflanzen und Stecklinge gezüchtet. Bei einem zufälligen Treffen auf der Cannatrade in Basel hat unser guerilla growing Redakteur die beiden fragen dürfen, wie sich ihr Hobby seit dem letzten Gespräch entwickelt hat.

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Die andere Seite Mexikos

... oder wie man kiffen kann, ohne dabei erschossen zu werden

Drogenkartelle und mexikanische Armee

Mit ein wenig Übertreibung könnte man sagen, Mexiko sei das Land grenzenloser Möglichkeiten. Zumindest in Bezug auf Drogen stimmt das ganz sicher. Man müsste blind und taub sein, um ihnen hier nicht zu begegnen. Und was Hanf betrifft, müsste man dazu noch den Geruchsinn verloren haben. Bevor ich aber meine Geschichte anfange, finde ich es wichtig, dass Ihr Euch ein Gesamtbild von Drogen- und Sicherheitssituation in Mexiko macht. Beide Seiten dieser Aspekte sind sehr eng miteinander verwoben.

In den Medien wurde in den letzten Monaten über die Verschärfung der Sicherheitssituation in Mexiko berichtet. Dabei geht es nicht mehr vorrangig um Straßenkriminalität wie Überfälle, Entführungen oder massenhafte Vergewaltigungen in Diskos, die sich auf Großstädten konzentriert, sondern es geht vornehmlich um organisiertes Verbrechen der Drogenmafia, das vor allem im Norden Mexikos nahe der Grenze zu den Vereinigten Staaten agiert. In den Grenzstaaten Sonora, Chihuahua und Baja California wurde die Macht nämlich de facto von den Drogenkartellen übernommen. Inländische Berichterstatter sprechen von einem „Staat im Staat“. Die Situation ist derart eskaliert, dass Militär von der Bundesregierung nach Ciudad Juárez und Tijuana geschickt wurde. Die örtliche Polizei steht nämlich vollständig unter Kontrolle der Drogenkartelle. Ihr Einfluss reicht über sämtliche Lokalpolitiker bis hin zu allen Sicherheitsorganen, oftmals haben die lokalen Beamten keine andere Wahl: Entweder arbeiten sie mit Drogenkartellen zusammen, oder ihre ganze Familie wird ermordet.

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PARTEIEN zur Wahl Im Hanf Journal

Die Bundestagswahl 2009 naht. Drogen- oder hanfpolitisch wird auf Repression gesetzt, die Zahl der Drogenkonsumenten und -Toten steigt. Eine ohnehin nicht bundesweit angepasste Geringe Menge ist nur noch auf dem Papier vorhanden, Konsumenten werden trotz dieser Regelung zu drastischen Geldbussen oder gar Fahrverboten verurteilt. In den USA hingegen steht das Thema „Marihuana Taxation“ (Gras-Steuer) mittlerweile auf der politischen Tagesordnung und ist auch in den Massenmedien ein aktuelles Dauerthema.
Die Legalisierungsbewegung in den USA hat die klischeebehaftete Kifferecke verlassen und sich zum Teil der zivilen Bewegung entwickelt, die das Ende der Prohibition und des „War on Cannabis“ als Teil der dringend notwendigen gesellschaftlichen Erneuerung ansieht. Auch die Deutschen haben im Herbst die Chance, die Politik ein wenig zu beeinflussen. Das Hanf Journal möchte in diesem Zusammenhang den Lesern/Innen die Möglichkeit geben zu erfahren, was die im Bundestag vertreten Parteien unter einer sinnvollen Drogenpolitik verstehen. Dazu erhält je ein Vertreter jeder Partei die Möglichkeit, den jeweiligen Standpunkt im Hanf Journal darzustellen. In dieser Ausgabe stellt der drogenpolitische Sprecher der Fraktion Bündnis90/Die Grünen,
Dr. Harald Terpe, die Position seiner Partei dar:

Für eine Wende in der Drogenpolitik

Das Cannabisverbot ist gescheitert. Cannabis ist längst eine Alltagsdroge wie Alkohol oder Tabak. Dennoch wird noch immer an der Kriminalisierung von Cannabiskonsumentinnen und -konsumenten festgehalten. Obwohl das Cannabisverbot praktisch keine Wirkung hat, folgenlos ist es deswegen noch lange nicht. Die Konsumentinnen und Konsumenten werden in den Schwarzmarkt gedrängt. Sie müssen dort damit rechnen, in der Qualität stark schwankende oder mit Blei, Glas bzw. anderen Stoffen verunreinigte Produkte zu erhalten. Andere Konsumentinnen und Konsumenten verlieren ihren Führerschein oder müssen ihre Fahrtauglichkeit nachweisen, weil sie regelmäßig oder gelegentlich konsumieren. Dies geschieht auch dann, wenn sie noch nie unter Einfluss von Cannabis ein Fahrzeug geführt haben.

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pdf download - Juni 2009

Die Juniausgabe des Hanf Journals findet Ihr hier als pdf




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