Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 04.08.2009


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das neue Hanf Journal (August 2009)
* Bitte ausziehen!
* Cannabis und Schizophrenie: eine zwiespältige Beziehung
* GROWING IN A MAISONETTE
* Laos - Eine Fahrt auf dem Mekong
* PARTEIEN zur Wahl im Hanf Journal: Die FDP
* HUG’S - Eine grüne Oase in der Wiener Neustadt
* 25 Jahre Nachtschatten Verlag
* Das Hanflabyrinth ist eröffnet
* pdf download - August 2009

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Das Hanflabyrinth kann dieses Jahr gut 60 Tonnen CO2 sparen. Jeder Quadratmeter vermindert 1,5 kg des Klimakillers. Mit einer Hanfpatenschaft für nur 10 Euro hilfst auch Du mit, CO2 zu sparen - für die Umwelt und das gute Gewissen. Ein Quadratmeter Hanflabyrinth als Zeichen gegen den fossilen Wahnsinn ist sinnvoller und effizienter als der CO2-Ablasshandel klimazerstörender Billigflieger.

Bitte melde Dich bei Matthias Meyer per Mail oder telefonisch bei uns im Hanf Journal unter 030 44 79 32 85.


Das neue Hanf Journal (August 2009)

... ist nun auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist nun auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
Hanf Journal Abo

Bitte ausziehen!

Kontrollierte Lebensqualität

In Heidelberg (Juni 2009) und anderen süddeutschen Städten werden an Wochenenden einfache Passanten gefilzt, die ins Zielgruppenbild der Polizei passen, in Hamburg (Juli 2009) und Hannover (Oktober 2008) werden mehrere Tausend BürgerInnen in Augenschein genommen, um dann bei Anfangsverdacht in einer extra herangekarrten Kabine bis auf die Unterhose ausgezogen zu werden. In Berlin suchen 25 Zivilfahnder und ein Hubschrauber stundenlang nach drei Tütchen Gras, mit dem Ziel einen seit 20 Jahren stadtbekannten Cannabisumschlagplatz im Miami-Vice-Stil trocken zu legen. Der Erfolg dieser Aktion ist mehr als fraglich. Die Anfahrt zu Musikfestivals ist für junge Menschen zum Spießroutenlaufen geworden, auf dem Kölner Summerjam übernimmt die Security sogar die Aufgaben der Polizei, indem sie die Taschen der Besucher nach Gras durchsucht.
Auf Festivals sind mehr Drogenfahnder auf der A 30 bei Emmerich anzutreffen, die sich ausschließlich darauf beschränken, HanfkonsumentInnen zu schikanieren.

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Cannabis und Schizophrenie: eine zwiespältige Beziehung

Dass Cannabiskonsum schizophrene Psychosen bei entsprechend veranlagten Personen auslösen kann, ist seit vielen Jahren bekannt. Weitere Studien geben Hinweise darauf, dass Cannabiskonsum das Risiko für die Entwicklung einer Psychose auch bei Personen, die keine Neigung für diese Erkrankung aufweisen, erhöhen kann. Dies gilt vor allem bei einem Konsum im Jugendalter und bei jungen Erwachsenen. Das Bild über die Beziehung zwischen der Verwendung von Cannabis und schizophrenen Psychosen wird nun durch eine aktuelle Studie aus den USA erweitert. Danach profitierten einige Patienten, die seit vielen Jahren an einer schweren, sonst nicht behandelbaren Schizophrenie litten und im Krankenhaus behandelt werden mussten, deutlich von einer Therapie mit THC.

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GROWING IN A MAISONETTE

Einige Monate vor meiner Verhandlung wegen des Besitzes einer nicht geringen Menge Cannabis (zu medizinischen Zwecken) im März 2009 habe ich noch einmal meinen besten Kumpel besucht – es hätte ja sein können, dass ich wegen meines Frevels gegen das Gesetz vielleicht doch noch in den Knast hätte wandern müssen ... – Eigentlich ist aleXX eher mein bester Freund denn Kumpel, mein „Alter Ego“ sozusagen. Mein Grow-Master, Biorhythmus-Mittrommler und Leidensgenosse in lang währender Krankheit.

aleXX wohnt im benachbarten Ausland, ist frankophoner Herkunft, in etwa so alt wie ich und leidet schon sehr lange an Hepatitis C und behindernden Schmerz–symptomatiken wegen einer angeborenen Wirbelsäulendeformation. Er lebt in einem unscheinbaren Provinznest in einer kleinen Maisonette-Wohnung von etwas mehr als 30 qm, die er sich zusammen mit einer zahmen weißen Frettchendame teilt und mit einer jeweils saisonal abhängigen Anzahl von Cannabisdamen, welche auf nur einem Quadratmeter direkt unter einer Dachluke ihren Platz zum munteren Gedeihen finden. Markenzeichen: “Qualinatur“!
Mit welch simplen Mitteln aleXX gärtnert und züchtet, hat mich immer wieder erstaunt. In diesem Kontext soll aber auch Erwähnung finden, dass er eine schriftliche Befürwortung seines Arztes auf Cannabisgebrauch vorweisen kann - die ihm allerdings dort, wo er wohnt, leider wenig nützt. Aus langer persönlicher Erfahrung und Überzeugung ist es ihm daher eine Herzensangelegenheit, seine natürliche Medizin selbst wachsen zu lassen, nicht zuletzt darum, weil er – wie er richtigerweise sagt – dadurch zum einen das marodierende Gesundheitssystem und zum anderen sich selbst auf bestmögliche Weise finanziell entlastet.

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Laos - Eine Fahrt auf dem Mekong

Massagen, Moskitos und Marihuana, 2.Teil

So hieß es also, Prioritäten zu setzen. Wir folgten einem vielleicht gerade erwachsenen jungen Mann, der uns Gras und ein billiges Zimmer zum Übernachten versprach. Im Zimmer angekommen stellte sich heraus, dass es sich eher um einen kleinen Drogenumschlagplatz als eine Übernachtungsstätte handelte, was sich wohl auch im Preis widerspiegelte. Die Nacht pro Person kostete $ 1, eine Handvoll Gras gab es für $ 5. Beides eigentlich ein guter Deal. Doch um Überraschungen vorzubeugen, entschlossen wir uns, nachdem wir das Gras gekauft hatten, eine andere Unterkunft zu suchen und auf den einen Dollar zu scheißen. So trafen wir in unserem neuen kleinen Dschungelhotel in Halbdunkelheit auf einen anderen Mitreisenden vom Boot, dem ähnliches widerfuhr und der jetzt vor seinem Dealer floh, weil dieser sich als alles andere als nett herausstellte. Um Punkt 22 Uhr wurde in dem ganzen Dorf der Strom schlagartig abgestellt, und auch die letzten paar Lichter im Hotel und auf der sandigen Hauptstraße verschwanden. Netterweise hatte uns das Hotel präventiv mit ein paar Kerzen im Zimmer ausgestattet und so rauchten wir bei Kerzenlicht leckere grüne, laotische Medizin, hörten Musik vom Handy und philosphierten über Weltgeschehen und die kleinen Dinge des Lebens. Viel mehr braucht ein Mensch doch eigentlich gar nicht zum Glücklichsein. Und mit dem ständig wiederkehrenden Gedanken, dass wir jetzt mehrere Tagesmärsche vom nächsten Ort oder noch viel weiter von der nächsten konsularischen Vertretung im Notfall entfernt sind, bereiteten wir uns auf den zweiten Tag auf unsere strapaziöse Bootsfahrt auf dem Mekong vor.

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PARTEIEN zur Wahl im Hanf Journal: Die FDP

Nachdem unsere E-mail-Anfrage bezüglich eines Gastbeitrags von Detlef Parr, seines Zeichens drogenpolitischer Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, in unserer Reihe „Parteien zur Wahl im Hanf Journal“ bei der FDP unbeantwortet blieb, fragte unsere Redaktion telefonisch bei seinem Berliner Bundestagsbüro nach. Im Verlauf dieses Telefonats wurde unserem Chefredakteur ein Gastbeitrag von Herrn Parr zum Thema „Liberale Drogenpolitik“ für die Juli-Ausgabe vom Hanf Journal zugesagt. Als Deadline wurde der 20.06.2009 vereinbart. „Herr Parr befinde sich derzeit auf einer Reise, sei aber gerne bereit, bis zum gewünschten Termin einen Beitrag zu verfassen“ so seine Mitarbeiterin. Als unsere Redaktion dann am 22.06.2009 telefonisch nachfragte, ob der Beitrag von Herrn Parr noch zu erwarten sei, hieß es seitens der zuständigen Mitarbeiterin, man habe nie zugesagt, einen Gastbeitrag für das Hanf Journal zu verfassen.
Sei's drum, Chance vertan. So musste sich unsere Redaktion wieder mal selbst hinsetzen und die Grundsätze „Liberaler Drogenpolitik“ zusammenfassen:

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HUG’S - Eine grüne Oase in der Wiener Neustadt

Egal ob angehender oder voll aktiver Hobbygärtner – betritt man zum ersten Mal das HUG’S den Head- und GrowSupermarkt in der Wiener Neustadt, blüht das Herz auf.

Auf 350m² findet man von kompletten Growsystemen für Klein- bis Grossverbraucher, einzelnen Komponenten für den Indooranbau über Hilfsmittel wie Dünger oder Messgeräte bis hin zu Werkzeugen zur Weiterverarbeitung alles, was das grüne Herz begehrt.

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25 Jahre Nachtschatten Verlag

Das Hanf Journal gratuliert

Der Nachtschatten Verlag entstand 1984 mehr aus Zufall denn durch Planung. Roger Liggenstorfer, Gründer und heutiger Geschäftsführer, hatte gerade seine Lehre absolviert, fand aber an seiner damaligen Arbeit keinen Gefallen und so versuchte er sein Glück als fliegender Händler auf Märkten. Unter anderem verkaufte er an seinem Stand aufklärerische Werke über Suchtmittel, Drogen sowie bewusstseinsverändernde Pflanzen und Substanzen. In Solothurn wurde dann wegen dieser Titel ein Verfahren gegen ihn eingeleitet, bei dem es hauptsächlich um Bücher über den Hanfanbau ging. Die Bücher wurden beschlagnahmt und die Anklage lautete: „Aufforderung zum Drogenkonsum“. Roger ging in Berufung und stand kurz darauf vor dem Obergericht des Kantons Solothurn: Das Urteil von drei Wochen Gefängnis wurde bestätigt und die Bücher wurden verbrannt!

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Das Hanflabyrinth ist eröffnet

Am 27.06.2009 um 13:00 Uhr war es soweit. Das Hanflabyrinth Berlin eröffnete in der Späthstraße 111-120, in Berlin Treptow seine Pforten.

Das Hanflabyrinth Berlin ist ein ganz besonderes Projekt, das allen Familien, Schulklassen, Touristen und Neugierigen ein informatives, spannendes und stadtnahes Naturerlebnis bieten soll.
Die feierliche Eröffnung des ersten Hanflabyrinthes in Berlin begann mit kurzen Redebeiträgen von Barbara Seid (Die Linke), Rolf Ebbinghaus, Direktor des Hanfmuseums und Emanuel Kotzian, Geschäftsführer der Agentur Sowjet. Nach dem symbolischen Einsetzen einiger Hanfpflanzen folgte das Durchtrennen des Eröffnungsbandes, worauf alle Gäste um 13:30 Uhr einen ersten Spaziergang durch das frisch geschnittene Labyrinth wagten.

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pdf download - August 2009

Die Augustausgabe des Hanf Journals findet Ihr hier als pdf




Sport frei und grüne Grüsse - Euer Hanf Journal-Team




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