Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 01.09.2009


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Wählt Hanf
* Abschiedsfeuer auf Sabine Bätzing
* Wie Cannabiskonsum das Risiko für Kopf- und Nackenkrebs beeinflusst
* Doktor-Hanfs Patienten Ecke -4- Die Geschichte von Tom Ache
* Zucht und Ordnung
* Cannabis Sans Frontières - Cannabis ohne Grenzen
* „Partyfood“
* Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer
* pdf download - September 2009

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Das neue Hanf Journal (September 2009) ist nun auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist nun auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
Hanf Journal Abo

Wählt Hanf

Eure Stimme gegen die Prohibition

Zugegeben, Wählen im Jahr 2009 ist nichts für Menschen mit Rückgrat: So sind doch alle Parteien, die auch nur den Hauch einer Chance auf eine Regierungsbeteiligung haben, lediglich daran interessiert, trotz globaler Krise Wirtschafts-, Sozial-, Außen- und eben auch Drogenpolitik auf dem jetzigen Level weiter zu betreiben. Die Überwachung der Bürger mit Hilfe des Internets ist in der großen Koalition Konsens, ohne dass die Verantwortlichen eigentlich verstehen, wie das neue Medium funktioniert. Es gilt der Generalverdacht für alle Bürger, während die Seitenbetreiber meist unbehelligt und die Seiten online bleiben. Internationale Abkommen wie zum Beispiel die sofortige Stilllegung solcher Seiten werden gar nicht erst diskutiert, die Politik sieht es als unabänderbar an, dass man in einigen Ländern einfach alles ins Netz stellen kann. Andererseits werden für die Aufrechterhaltung der Hanf-Prohibition international Milliarden aufgewendet, fast alle Staaten der Welt haben sich deshalb zu repressiven Maßnahmen gegen ihre Gras rauchenden Bürger verpflichtet, ohne auch nur einen Hauch der oftmals versprochenen Erfolge vorzuweisen. Für internationale Abkommen zur Bestrafung der Betreibern von Seiten mit Menschen verachtenden Inhalten gibt es kaum Bestrebungen. Je nach politischer Couleur unterscheiden sich Aussagen von CDU/CSU, SPD und FDP gerade drogenpolitisch nur in Nuancen, der repressive Ansatz ist bei allen ähnlich. Lediglich Bündnis90/Grüne und DIE LINKE bekennen sich eindeutig zu einer straffreien, kontrollierten Abgabe von Cannabis unter strengsten Jugendschutzauflagen, die ein Abgabeverbot an Minderjährige, ein Werbeverbot sowie eine umfassende Aufklärung über die Gefahren und bedenkliche Konsummuster umfassen.

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Abschiedsfeuer auf Sabine Bätzing

Der fehlende Sachverstand von Sabine Bätzing war unerträglich

Sabine Bätzing, Diplom-Verwaltungswirtin (FH) und Mitglied der SPD-Bundestagsfraktion, wurde im November 2005 im Alter von 30 Jahren zur Drogenbeauftragten der Bundesregierung ernannt. Gleich zu Beginn ihrer Amtszeit schloss sie eine Legalisierung von Cannabis kategorisch aus. Derartige Forderungen, so betonte sie immer wieder, seien „nicht akzeptabel“, da das Problem des vor allem unter Jugendlichen deutlich gestiegenen Cannabiskonsums zu den „drängendsten Aufgaben der Drogenpolitik“ zähle. Da sie ihre Präsenz in den Medien liebte, konnte man immer wieder lesen und hören, dass sie sich dafür einsetzen wolle, dass Jugendliche weniger rauchen respektive weniger kiffen und auch weniger Alkohol trinken. Nach knapp vier Jahren Amtszeit zeigt sich ein äußerst ernüchterndes Ergebnis ihrer Arbeit. Die Zahl der Jugendlichen, die wegen Cannabis eine Beratungsstelle aufsuchen, ist in den letzten vier Jahren ebenso massiv gestiegen wie die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die wegen einer akuten Alkoholvergiftung in Krankenhäuser eingeliefert werden müssen.
Von Berufs wegen brachte Sabine Bätzing keinen Sachverstand mit ins Amt. Während ihrer Amtszeit war sie auch nicht bemüht, einen solchen zu erlangen. So hat sie während ihrer Amtszeit nie den Kontakt zu Organisationen wie dem Deutschen Hanf Verband (DHV) oder dem Verein für Drogenpolitik (VfD) gesucht und auf Gesprächsangebote seitens solcher Organisationen gar nicht oder abschlägig reagiert, obwohl die Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht (EBDD) immer wieder die Notwendigkeit einer Zusammenarbeit mit Nichtregierungsorganisationen hervorhebt.

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Wie Cannabiskonsum das Risiko für Kopf- und Nackenkrebs beeinflusst

Jüngst haben Wissenschaftler von vier Universitäten in den USA ein überraschendes Ergebnis zum Einfluss von Cannabiskonsum auf eine aggressive Form des Kopf- und Nackenkrebses veröffentlicht. Danach reduzierte Cannabiskonsum das Risiko für die Entwicklung so genannter Plattenepithelkarzinome. Sieben frühere Studien zu diesem Thema hatten zu widersprüchlichen Ergebnissen geführt. Sie hatten zum Teil eine Erhöhung und zum Teil eine Erniedrigung des Risikos für Plattenepithelkarzinome im Kopfbereich bei Cannabiskonsumenten ergeben.
In der neuen Studie wurden 434 Krebspatienten aus neun medizinischen Einrichtungen, die zwischen 1999 und 2003 erkrankt waren, mit 547 gesunden Personen verglichen. Die gesunden Personen waren zufällig nach den Melderegistern so ausgewählt worden, dass sie hinsichtlich Alters- und Geschlechtsverteilung sowie Wohnort mit den Erkrankten übereinstimmten. Mit Hilfe eines Fragebogens wurden von den Teilnehmern Informationen zum Konsum von Cannabis, Alkohol und Tabak gewonnen sowie weitere Daten erhoben.
Unter Berücksichtigung möglicher anderer Faktoren, die das Krebsrisiko beeinflussen können, war aktueller Cannabiskonsum ungefähr mit einer Halbierung des Krebsrisikos assoziiert. Unter den Krebskranken fanden sich weniger aktuelle Cannabiskonsumenten als in der Kontrollgruppe mit den gesunden Personen. Das Rauchen von Tabak und der Konsum von Alkohol waren dagegen mit einer Erhöhung des Risikos für Plattenepithelkarzinome verbunden. Moderater Tabakkonsum (weniger als 20 Zigaretten pro Tag) und geringer Alkoholskonsum (weniger als acht Getränke pro Woche) waren allerdings nicht mit einem erhöhten Krebsrisiko assoziiert, wenn die Betroffenen gleichzeitig Cannabis konsumierten. Die Autoren der Studie wiesen außerdem darauf hin, dass Cannabis offenbar auch das erhöhte Krebsrisiko für starke Tabak- und Alkoholkonsumenten abschwächte.

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Doktor-Hanfs Patienten Ecke -4- Die Geschichte von Tom Ache

Lars Scheimann leidet seit frühester Jugend unter ADHS und Tourette. Er ist einer der ersten Patienten in Deutschland, denen natürliches Cannabis, importiert aus den Niederlanden, genehmigt wurde. Lars lebt, seit er Gras aus der Apotheke erhält, fast beschwerdefrei.
In dieser Ausgabe könnt ihr die Geschichte eines Patienten lesen, der mit Hilfe von Lars Scheimann, alias Doktor-Hanf, ein Dronabinol Rezept erhalten hat.

Mein Name ist Tom Ache, ich bin 32 Jahre alt, komme aus Berlin und möchte euch in folgenden Zeilen meine Geschichte erzählen. Bis zum heutigen Zeitpunkt stand ich zum größten Teil auf der Sonnenseite des Lebens. Meine musikalische Früherziehung begann, bedingt durch meine behinderte Schwester, zuallererst in spielerischer und anschließender didaktischer Form, mit dem Ergebnis, dass ich bereits sehr früh durch diese Umstände bis zu 12 verschiedene Musikinstrumente, zum größten Teil, Blasinstrumente spielen konnte. 1994 folgte die erste Studio-Gründung, Furniture Records in Berlin Lichterfelde. Plattenaufnahmen mit Musikern der BBKing Formation, freie Theaterprojekte in der Berliner Staatsoper in Aufnahme sowie Mikrofonierungsbereich.

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Zucht und Ordnung

oder Ordnung ist die halbe Ernte

Durch meine langjährige Arbeit im Growshop habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele ambitionierte HobbygärtnerInnen an sich selbst scheitern und deshalb ihr Hobby früher oder später aufgeben (müssen).
Denn entweder quält der allzu sorglose Gärtner die Pflanzen, bis sie keine Lust mehr haben zu wachsen oder die Schlampigkeit hat gar Schlimmeres wie einen ungebetenen Besuch zur Folge.
Diesmal präsentieren wir die Top Ten aus der Kategorie „was ich besser lassen sollte“, mitten aus dem Leben eines Growshoppers in einer deutschen Großstadt:

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Cannabis Sans Frontières - Cannabis ohne Grenzen

Neuigkeiten von der französischen Legalisierungsfront

Der Millenium Marihuana March am 2. und 9. Mai
Wie in den vergangenen Jahren war es auch 2009 in Frankreich wieder sehr schwierig, dieses Datum als DAS wichtigste Date zur Hanflegalisierung in die Köpfe der Massen zu bekommen oder wenigstens zu erreichen, dass die Zahl der teilnehmenden Städte im Vergleich zum Vorjahr steigt.
So gab es genau wie die Jahre zuvor am zweiten in Chalon-sur-Saône sowie am neunten Mai in Lyon, Nancy und Paris „Legalize“-Events.
Die Abschlussveranstaltung des Pariser MMM erfreute sich dann noch größerer Aufmerksamkeit als der Marsch an sich, weil wir dort unsere Idee einer Parteigründung in die Tat umsetzen konnten. Wir stellten eine Liste für's Europaparlament auf: CSF (Cannabis Sans Frontières/alternative écologique)-Cannabis ohne Grenzen/ökologische Alternative) kandierte am 7. Juni 2009 für das Europaparlament, konnte aber trotz lokaler Achtungserfolge (noch) keinen Sitz erringen.

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„Partyfood“

Damit die gute Energie einer Party in den Alltag transformiert wird:

Ein informativer Ratgeber für alle, die sich Gedanken über eine gesunde Ernährung vor, auf und nach Parties machen. In dem Buch „Partyfood“ wurde der Frage nachgegangen: Wie kann ich meinen Körper in Extremsituationen mit guter Ernährung gezielt unterstützen?

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Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer

Markus (ohne Alter und Wohnort) fragt:
"Guten Tag,
ich habe mal eine Frage zum Anbauen. Ich habe mir aus meinem Amsterdam-Urlaub 10 Samen der Sorte "Early Shrunk" mitgebracht. Ich wollte eigentlich Outdoor anbauen, da dies einfacher ist. Nun wurde mir aber gesagt, dass bis Oktober zu wenig Sonne ist und dass ich dann nur Mini-Pflanzen bekomme. Soll ich jetzt trotzdem die Triebe raus setzen oder bis zur Ernte im Wintergarten lassen?
Vielen Dank im Voraus."

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pdf download - September 2009

Die Septemberausgabe des Hanf Journals findet Ihr hier als pdf



Sport frei und grüne Grüsse - Euer Hanf Journal-Team




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