Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 15.01.2010


* Seid gegrüsst und ein frohes Neues, liebe Hanffreunde,
* Das neue Hanf Journal (Januar 2010)
* Stoppt die Drogenkrieger
* Hanftag & Hanfparade 2010
* Die Cannabinoide der Cannabispflanze
* Samennot macht erfinderisch
* Von Irrtümern und Gerüchten
* U-Gro Kokossubstrate
* Ganjaman
* Die CannaTrade feiert ihr 10jähriges Jubiläum
* Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer
* pdf download - Januar 2010

Seid gegrüsst und ein frohes Neues, liebe Hanffreunde,

Jetzt aber! Nach (wieder) langer Zeit ohne exzessiv Folge, gibt es jetzt eine Extralange: Die Hanfmesse in Wien, die Cultiva, hat wieder einiges an Hanfigem geboten. Micha hat seine Runden gedreht, neues und altes kennengelernt, ein paar Tüten abgegriffen, zum Schluss sind es 30 Minuten voller Produkt- und Shopinformationen geworden. Außerdem haben wir euch drei Gewinnspiele organisiert. Das Ganze gibt es jetzt zum Sonderpreis von 0 (in Worten: null) Euro. Exzessives live-shoppen! PS Den "Director's Cut" gibt's dann als DVD.

Exzessiv 149 - Cultiva 2009, Hanfmesse Wien



Das neue Hanf Journal (Januar 2010)

... ist nun auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist nun auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Stoppt die Drogenkrieger

Der „Krieg gegen die Drogen“ ist Geldwaschanlage und Wirtschaftsfaktor

Bisher haben wir meist gefragt, warum Cannabis immer noch illegalisiert ist, obwohl alle neueren wissenschaftlichen Forschungen und Erkenntnisse die Prohibition mehr als in Frage stellen. Vielleicht sollte man eher fragen, ob das Verbot aus ganz anderen Gründen aufrecht erhalten wird. Ende der 1960er Jahre und zu Beginn der 1970er Jahre wurde die Bevölkerung mit Horrormeldungen über eine gigantischen Drogenwelle konfrontiert, Wissen über Drogen ist zu dieser Zeit jedoch nie vermittelt worden. Als Richard Nixon in den 1970er Jahren den „Krieg gegen Drogen“ ausrief, glaubten blauäugige Zeitgenossen vielleicht noch, diese Art der Suchtprävention sei erfolgreich, weil es wenig Erfahrungen in diesem Bereich gab.

Doch spätestens seit Ronald Reagan ist klar, dass der „War on Drugs“ eigentlich der Durchsetzung politischer Ziele dient. Allzu schnell wird vergessen, dass auch die CIA mehr als einmal dabei ertappt wurde, aktiv am Kokainhandel mitverdient zu haben. Doch selbst wenn man glaubt, dass US-Geheimdienste heutzutage nicht mehr dealen, ist nach fast 40 Jahren klar, dass dieser Krieg als Opfer fast ausschließlich unbeteiligte Zivilisten zu beklagen hat und zudem den weltweiten Konsum in keiner Weise reduziert.

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Hanftag & Hanfparade 2010

Hanftag und Hanfparade auch dieses Jahr in der Haupstadt
Wie auch im letzten Jahr werden sich die Hanfaktivisten Berlins zweimal in der Hauptstadt zueinander gesellen, um gegen die absurde Drogenpolitik zu demonstrieren.
Das Recht auf körperliche und geistige Unversehrtheit darf bei Hanfkonsumenten keine Ausnahme machen.

Um diesen dargestellten, einseitig genutzten Ungereimtheiten endlich ein Ende zu machen, veranstalten die Hanfparade sowie das Hanfwerk auch 2010 zwei Hanfdemonstrationen, die die Bevölkerung aufrütteln möchten und sich den Verantwortlichen dauerhaft ins Gedächtnis brennen sollen. Alle Teilnehmer werden sich nicht länger von unsinnigen Regeln kriminalisieren lassen, die von starrköpfigen Lobbyisten erdacht, aber vom gesunden Menschenverstand, durch wissenschaftliche Studien bewiesen, als falsch diagnostiziert wurden.

Die erste Hanfdemo, die diesem Zustand ein Ende bereiten will, findet wie auch im letzten Jahr schon im Mai statt und steht unter der Schirmherrschaft des Global Marijuana March, der am zweiten Maiwochenende in über 200 Städten weltweit starten wird. Diese global jährlich stattfindende Cannabisdemonstration wurde vor guten zehn Jahren vom Cannabis Culture Magazin und dem Aktivisten Dana Beal ins Leben gerufen, um dem drogenpoltischen Anliegen im globalen Kontext Nachdruck zu verleihen. Seit dieser Zeit werden es jährlich immer mehr Städte, in denen sich eine Kampagne gegen die unzureichenden Zustände formiert und welcher immer eine gewisse Sympathie aus der Bevölkerung und den darüber berichtenden Medienschaffenden entgegengebracht wird.

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Die Cannabinoide der Cannabispflanze

Beim letzten Kongress der Internationalen Arbeitsgemeinschaft für Cannabinoidmedikamente (IACM) im Oktober 2009 in Köln erzählte mir Prof. Mehmedic. von der Universität von Mississippi, dass die Anzahl der von ihrer Arbeitsgruppe nachgewiesenen Cannabinoide nunmehr 109 erreicht habe. In einem Buchkapitel für eines meiner Bücher aus dem Jahr 2002 hatte sein Kollege Prof. ElSohly noch 66 bekannte Cannabinoide bei insgesamt 483 natürlichen Bestandteilen der Cannabispflanze aufgelistet. Die Zahl 66 findet sich in vielen Veröffentlichungen, weil viele Jahre lang nicht nach neuen Cannabinoiden gesucht wurde. Vor allem in den vergangenen zwei bis drei Jahren haben diese Forscher von der Universität von Mississippi, die weltweit führend bei der Analyse von Cannabisbestandteilen sind, neue Cannabinoide überwiegend in Pflanzen mit einem hohen THC-Gehalt nachgewiesen.Untersuchungen zur chemischen Zusammensetzung von Cannabis begannen im 19. Jahrhundert, die ersten Cannabinoide wurden jedoch erst in den 30er und 40er Jahren des letzten Jahrhunderts identifiziert.

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Samennot macht erfinderisch

Deutschland ist eines der wenigen EU-Länder, in denen Hanfsamen, mit Ausnahme von denen zum Verzehr bestimmten, illegal sind.
Der heimlichen Grasanbau @home wurde durch dieses Samenverbot nur kurz nach Inkrafttreten getroffen, obwohl das ja eigentlich Ziel und Zweck des Verbots war. Deutsche Grower haben sich viele Nischen geschaffen, um genauso gutes und genau so viel Gras anzubauen, wie die Nachbarn, die legal Samen erwerben dürfen.

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Von Irrtümern und Gerüchten

Pflanzen in einem Schrank und unter künstlichem Licht zu kultivieren, ist eine relativ neue Angelegenheit. Die Anwendung der hydroponischen Technologie in diesen geschlossenen Räumen ist genauso neu. Diese Tätigkeit wird oft von jungen Leuten ausgeübt, die keine Vorkenntnisse im Bereich der Pflanzenentwicklung besitzen.
Sicherlich nicht das typische Profil eines erfahrenen Gewächshauszüchters!!!
Daraus ergibt sich, dass zahlreiche Gerüchte in der Grower-Welt zirkulieren, die in den Köpfen fest verankert sind. Diese verbreiten sich dann in Internet-Foren und Chats.
In der Tat gibt es auch wenig Fachinformation. Technische Fachbücher über Hydroponik sind für die meisten Leute ohne Vorkenntnisse in Chemie und Pflanzenbiologie schwer verständlich. Die neuen Bücher über das Thema beschäftigen sich mit der Wahl des Systems, der Beleuchtung, Belüftung. Manche von ihnen sind recht gut gemacht, aber präzise

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U-Gro Kokossubstrate

Damit sich deine Pflanzen pudelwohl fühlen

Für viele Grower ist biologischer Anbau schon heute ein Muss. Jetzt gibt es auch für Liebhaber von Kokossubstrat ein großes Sortiment an gepressten und 100 % organischen Grow-Medien aus Kokos vorzustellen. Nach einem erfolgreichen Start in Frankreich und Spanien sind diese Substrate nun auch in deutschen Growshops erhältlich.
Kokosfasern im Allgemeinen sorgen für ein optimales Wasser/Luft-Verhältnis, so dass sich die Wurzeln prächtig entwickeln und die Pflanzen gesund und kräftig wachsen können. Der natürliche Schimmelpilz „Trichoderma“ regt das Wurzelwachstum an und beugt zusätzlich Bodenkrankheiten vor.
Dank ihres geringen Gewichtes sind die gepressten Kokosfasern außerdem leicht zu transportieren und zu lagern. Bei Bestellungen über Online-Shops fallen, verglichen mit herkömmlichen 50-Liter-Säcken, daher meist auch nur geringe Versandkosten an.
Die U-Gro Produkte sind in reinem Süßwasser gewaschen und somit, anders als in Meerwasser ausgespülte Produkte auf Kokosfaserbasis, nicht versalzen. Sie eignen sich für alle Pflanzen und können sowohl im Indoor- als auch im Outdoorbereich eingesetzt werden.

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Ganjaman

Reflektiert noch besser als schwarz/weiss Folie

Wer in Deutschland Reggae hört, kennt Ganjaman. Und Reggae hören ja viele unserer Exzessiv-Zuschauer und Hanf Journal-Leser. Und da wir ja auch immer fleissig versuchen, gerade den deutschsprachigen Reggae zu pushen, hat sich Ganjaman unseren Fragen offen und ehrlich gestellt.

Ha Jo: Wie bist du dazu gekommen, in Deutschland Reggae zu machen?
Ganjaman: Ich bin in den 80ern in einem besetzten Haus gross geworden, in Schöneberg. Da ist viel Reggae gelaufen. Und ich hab’ relativ früh angefangen, Musik zu machen, also Instrumente zu spielen und hab’ dann irgendwann mal im Alter von 13 Jahren jemanden kennengelernt, der damals das einzige Soundsystem betrieben hat und Mitte / Ende der 80er schon jamaikanischen DJ Style in Berlin gemacht hat. Ich hab’ dann meinen ersten Plattenspieler und die ersten Instrumental Platten gekauft und hab’ angefangen zu chanten, also Phrasen zu übernehmen. Das war so mein persönlicher Einstieg, den Fokus auf Reggaemusik zu legen und vor allem zu singen, weil ich bis dato eigentlich nur Instrumente gespielt hab’. Mir persönlich war’s immer ein Anliegen, die Inhalte zu transportieren. Und für mich war immer klar, dass eigentlich Reggae die einzige inhaltliche Instanz ist, die dem Antiimperialismus noch etwas entgegengesetzt in Anbetracht der breiten Masse von Unterhaltungsmusik. Und vor allem sind Reggae und Dancehall die einzige Musik gewesen, die sich unabhängig der grossen Industrie weltweit verbreiten konnte und die als Musik immer den Anspruch hatte zu übermitteln und Botschafter zu sein. Natürlich ist es meine Muttersprache, ich kann mich viel klarer ausdrücken als im Englischen, deswegen ist es irgendwann wichtig gewesen, gewisse Inhalte deutsch zu interpretieren.

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Die CannaTrade feiert ihr 10jähriges Jubiläum

16. - 18. April 2010 @ Messe Basel, Halle 5

Die CannaTrade setzt seit ihrem Bestehen 2001 Maßstäbe in Sachen Hanf. Aus einer anfangs kleinen Hanf-Messe ist in den vergangenen Jahren ein weltweit bekanntes Event sowie ein beliebter Treffpunkt der gesamten Hanf-Branche geworden. Nach acht Jahren in Bern findet die CannaTrade wie auch schon im letzten Jahr auch 2010 wieder im verkehrsgünstiger gelegenen Basel statt. Auf mehr als 5000 m2 Fläche präsentieren zwischen 100 und 150 Aussteller aus aller Welt Produkte und Dienstleistungen rund um die Hanfpflanze (bisher ist schon die halbe Messe ausverkauft, so viele Anmeldungen gab es in den vergangenen 9 Jahren noch nie).

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Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer

Gerald (anonym) möchte wissen:
„Hallo,
wie bereitet man richtig einen Hanftee zu? Von einer Variante las ich, die folgendermaßen lautet: Gras und Butter / Öl auf einem Esslöffel mit einem Feuerzeug erhitzen, und in den heißen Tee schütten. Schadet das heiße Wasser nicht dem THC? Gibt es bessere Varianten / Rezepte? Interessant wäre es, wenn ihr mal ein Rezept im Journal abdrucken würdet.“

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pdf download - Januar 2010

Die Januarausgabe des Hanf Journals findet Ihr hier als pdf



Sport frei! - Euer Hanf Journal-Team




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