Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 15.02.2010


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das neue Hanf Journal (Februar 2010)
* Umdenk- statt Strafprozess gefordert
* Feuer auf Mechthild Dyckmans
* Marihuana in Deutschland massiv gestreckt
* Cannabis bei HIV und Aids
* Schr(n)itt in die Blüte des (Cannabis)Lebens
* Die Grow City
* EasyGrow – die beste Wahl
* Der Hanftag bittet zum Tanz
* Warnmeldung
* pdf download - Februar 2010

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Hoher Besuch im exzessiven Studio, Ganjaman, seines Zeichens Reggae-Allrounder schaut bei uns vorbei und erzählt ein bisschen was von sich, der Reggae Philosophie und den anderen Themen rund um unsere bevorzugte Musik. Natürlich fehlt da auch die große G-Frage nicht. Lasst euch überraschen und reflektiert mal schön ...

Exzessiv 150 - Ganjaman

Das neue Hanf Journal (Februar 2010)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Umdenk- statt Strafprozess gefordert

Münsteraner Polizeipräsident:
Initiative für eine alternative Drogenpolitik gefragt

Noch im November 2009 haben wir im Leitartikel gefragt, wo die „Good Cops“ bleiben. In Großbritannien, den USA, den Niederlanden, der Schweiz und vielen anderen Staaten gibt es Polizisten und Staatsanwälte, die ein Umdenken in der Drogenpolitik fordern, nur in Deutschland hat sich lange niemand mehr zu Wort gemeldet. Der Deutsche Hanfverband (DHV) hatte deshalb im vergangenen Herbst das Buch „Rauschzeichen, Cannabis - Alles was man wissen muss“ an alle Polizeipräsidenten, Generalstaatsanwälte und das Bundeskriminalamt geschickt. Reaktionen blieben oft ganz aus, einige haben sich zurückgemeldet und den Eingang sowie die Zuführung in die jeweilige Hausbibliothek bestätigt, ein paar wenige haben den Inhalt des Buches gar kommentiert, darunter auch der Polizeipräsident von Münster, Hubert Wimber:
„Vielleicht ist es wirklich Zeit zu überlegen, ob nicht angesichts der weitgehenden Erfolglosigkeit staatlicher Repression und politischer Unbeweglichkeit eine erneute Initiative aus den Reihen der Polizei und anderer Strafverfolgungsbehörden für eine alternative Drogenpolitik angezeigt ist[...].“
Und zur Rolle der Polizei bei der Verfolgung von Hanfkonsumenten:
“Die Polizei kann ihr Handeln nicht danach ausrichten, ob sie das anzuwendende Gesetz als „gut“ oder „schlecht“ ansieht, noch hat sie bei der Form des geltenden Strafrechts irgendwelches Ermessen. […]. Würden wir bei der Substanz Cannabis bei Konsumenten oder Kleindealern „ein Auge zudrücken“, hätten wir sofort das Problem mit der „Strafvereitlung im Amt“ [....].“

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Feuer auf Mechthild Dyckmans

Verrat der liberalen Grundsätze

Der liberale Grundsatz von Freiheit
Der Liberalismus ist eine philosophische, ökonomische und politische Ideologie, die die individuelle Freiheit als normative Grundlage der Gesellschafts- und Wirtschaftsordnung anstrebt. Im Zentrum der politischen Philosophie des Liberalismus steht das Individuum, dessen Freiheit zu sichern und verteidigen die oberste Aufgabe des Staates sei. Die individuelle Freiheit ist nach liberaler Überzeugung die Grundnorm und Basis einer menschlichen Gesellschaft, auf die hin der Staat und seine politische wie wirtschaftliche Ordnung auszurichten seien. Wo die Freiheit des Einzelnen berührt wird, habe jede, auch die staatliche Gewalt zu enden – der Staat habe nur dann einzugreifen, wenn die Freiheit der Individuen verletzt wird. Seine Rolle habe sich vorrangig auf den Erhalt von Recht und Freiheit zu beschränken. Dem Einzelnen solle durch sein Mehr an Freiheit auch mehr Verantwortung für sich selbst übertragen werden.

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Marihuana in Deutschland massiv gestreckt

Der Streckmittelmelder vom Hanfverband wird so stark genutzt wie nie zuvor

Der Deutsche Hanf Verband (DHV) schlägt Alarm: In einigen Regionen gibt es kaum noch sauberes Marihuana. Millionen Deutsche rauchen Kunststoff, Zucker und Schlimmeres.
Schon seit 2006 sind Streckmittel in Marihuana auf dem Vormarsch. Was bei pulverförmigen illegalen Drogen Gang und Gäbe ist, war ein Schock für Cannabiskonsumenten: Plötzlich rieselten Sand, Talkum, Steinmehl oder feine Glassplitter aus ihrem Rauchkraut.
Der DHV forderte Anfang 2007 die damalige Drogenbeauftragte Bätzing auf, Verbreitung und gesundheitliche Auswirkungen der Streckmittel zu analysieren, eine Teststelle einzurichten und den Eigenanbau von Hanf zur Selbstversorgung zu legalisieren, wie es Tschechien mittlerweile getan hat. Zurzeit können sich viele Cannabiskonsumenten nur durch eigene Hanfpflanzen vor den Gefahren der Streckmittel schützen, sofern sie nicht ganz auf den Konsum verzichten wollen.

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Cannabis bei HIV und Aids

Cannabis wird seit langem von HIV-Infizierten zur Steigerung des Appetits und zur Reduzierung von Schmerzen verwendet. In einer 2004 veröffentlichten Studie aus Kanada berichteten 43 Prozent aller Personen mit HIV, Cannabis zu konsumieren, und 67 Prozent dieser Patienten gaben an, die Droge aus medizinischen Gründen zu verwenden. Zu den Gründen für die medizinische Verwendung zählten Appetitsteigerung (70 Prozent), Förderung von Schlaf und Entspannung (37 Prozent), Hemmung von Übelkeit und Erbrechen (33 Prozent), Linderung von Schmerzen (20 Prozent) sowie Bekämpfung von Angst und Depressionen (20 Prozent). Eine in den USA durchgeführte Umfrage aus dem gleichen Jahr ergab etwas andere Antworten. Nur 23 Prozent der befragten HIV-Positiven gaben einen Cannabiskonsum an, was zu einem großen Teil auf einer günstigeren rechtlichen Lage hinsichtlich des Cannabiskonsums in Kanada im Vergleich zu vielen Staaten der USA beruhen dürfte. In dieser Studie war der häufigste Grund für einen Cannabiskonsum die Linderung von Depressionen und Angst (57 Prozent), gefolgt von Appetitsteigerung (53 Prozent) und Schmerzlinderung (28 Prozent).

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Schr(n)itt in die Blüte des (Cannabis)Lebens

Beschneidung (und mehr) von Cannabis

Beim letzten Mal hat uns unser Untergrundbotaniker Piet in Holland einiges über die Keimung von Cannabis verraten. Dieses Mal setzen wir die Serie fort und behalten seinen kleinen Homegrow weiterhin im Auge und widmen uns diesmal unter anderem Themen wie der Beschneidung der grünen Göttinnen.
Piets bunter Mix aus drei verschiedenen Sorten, nämlich Master Kush, Cristal Paradise und einem Hybriden aus Sensi Skunk x Original Highway Delight, hat die kurze vegetative Phase von nur knapp drei Wochen hervorragend überstanden. Die relative Luftfeuchtigkeit wurde bei 60 - 70 Prozent gehalten und umgetopft hat er sie in sechs Liter Töpfe mit jeweils zwei Sprösslingen pro Topf in Compo Sana Erde und Perlite als Substrat. Bio Magic wurde als Wurzelstimulator beim Umtopfen hinzugegeben. Als rein organischen Dünger verwendete er ab etwa der ersten Woche nach der Keimung Jungle Boost. Während der vegetativen Phase gab er, ganz nach Schema, Jungle Grow kombiniert mit dem Growbooster ins Wasser. Erwähnenswert sei hier, dass er Regenwasser oder Schnee gesammelt hat und konnte mit dieser viel besseren Alternative zum verkalkten und oft nicht PH-gerechten Leitungswasser seinen Lieblingspflanzen noch mehr Nährstoffe zukommen lassen kann und Salzablagerungen vermeiden. Eine höhere Ausbeute in der Ernte sollte der Dank der Pflanze an den Untergrundbotaniker sein. Wir werden sehen.

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Die Grow City

Bushplanet führt Großes im Schilde

Der weltweit erste Flagshipstore für Growprodukte öffnet die Pforten vor den Toren Wiens und das Hanf Journal ist dabei.
Während Hanf als Nutzpflanze, Medizin und Genussmittel langsam aber sicher wieder ein Teil unserer Kultur wird, werden die Läden der Branche aufgrund desinformierter Politiker oder der lokalen Sensationspresse immer noch als „halbseiden“ wahrgenommen, in Seitengassen gedrängt und von so manchem profilsüchtigen Klein(stadt)geist sogar bekämpft, obwohl das Gefährdungspotential geringer als das eines Kioskes mit Bierverkauf ist.
Das liegt an der rechtlichen Stellung einer Pflanze, an der sich seit 1962 wenig geändert hat. Die Realität aber hat die politische Situation überholt: Hanf ist schon längst im Mainstream angekommen.
Die Zeiten, in denen sich Hanfläden ausschließlich in abgelegenen Hinterhöfen oder hässlichen Fabrikhallen einmieten konnten, sollten endgültig der Vergangenheit angehören. Die zarte Pflanze Hanfbranche, die es in den vergangenen Jahren, trotz des jugendlichen Alters, zu erstaunlicher Größe gebracht hat, muss sich immer noch gegen unbegründete Vorurteile, Stigmata oder gar schlimmer, die Staatsgewalt, wehren.
Die neue Grow City in Wien setzt genau hier einen unübersehbaren Kontrapunkt: Das Flaggschiff der drei Wiener Bushplanet Läden bietet eine neue, bisher noch nicht da gewesene Dimension in der Hanfbranche: Einen 1000 m2 Grow-Center am Verkehrsknotenpunkt der österreichischen Bundeshauptstadt, in direkter Nachbarschaft zu Europas größtem Einkaufszentrum SCS, um das wirtschaftliche und gesellschaftliche Potential der Hanfpflanze endlich in dem Ausmaß zu nutzen und bekannt zu machen, dem es in Zeiten des „War On Drugs“ und der Diskussion um nachwachsende Rohstoffe bedarf. Kein „New Green Deal ohne Hanf“.

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EasyGrow – die beste Wahl

Hochreflektierende Folien in Lebensmittelqualität direkt aus UK sind jetzt auch in Deutschland zu haben

Seit 1998 entwickelt und produziert die Firma EasyGrow in Großbritannien hochwertige Folien für die Grow-Branche. So entstand mit der Zeit ein Sortiment hochwertiger Folien, welche die Ausleuchtung im Zuchtraum verbessern, so dass die Pflanzen aufgrund des hohen Reflektionsgrads von annährend 100 Prozent prächtig gedeihen können und die nächste Ernte besonders ertragreich ausfällt. Die silberne Folie ist mit glatter, sowie mit einer speziellen diamantenartigen Oberfläche erhältlich, die das Licht zusätzlich streut und einer Entstehung von Hot-Spots somit entgegenwirkt.

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Der Hanftag bittet zum Tanz

Wie alle aktiven Hanffreunde wissen, wird auch in diesem Jahr der Hanftag in Berlin am 08.05.2010 stattfinden. Um 15 Uhr versammeln sich alle Teilnehmer vor dem Brandenburger Tor, um unter dem Motto „Natur pur!“ friedlich für die Legalisierung von Marihuana zu demonstrieren.
Dass eine solche Demonstration dafür Sorge tragen möchte, ihre Anliegen einer breiteren Schicht zu offerieren, sollte im Sinne der Erfindung liegen und allen Teilenehmern bewußt sein. Um sich dementsprechend auf ein solches Event vorzubereiten, bittet das Hanfwerk um eure Mithilfe. Erstens ist natürlich euer Erscheinen von dringender Notwendigkeit, um eine Wiederholung des Events zu garantieren, aber vor allem um die gewünschten Veränderungen hervorzubringen. Zweitens ist ein entsprechendes Verhalten an den Tag zu legen, so dass kein Unbeteiligter sich in seiner Freiheit eingeschränkt oder sogar unangenehm durch flegelhaftes Verhalten gestört wird. Drittens ist eine wirksame Präsentation unserer Anliegen von absoluter Dringlichkeit. Hier seid wieder ihr gefordert, um mit frechen, wohlformulierten Anspielungen euren Wünschen Gehör zu verschaffen.

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Warnmeldung

Wer wirklich wissen will, was drinne ist, rennt gegen Wände, Ärzte und längst überholte Vorurteile an

Gestrecktes Gras gefährdet seit fast fünf Jahren über vier Millionen Bürger/innen. Die Politik ignoriert das Problem trotz zahlreicher Hinweise. Aufgrund dessen werden Menschen, die mit Vergiftungserscheinungen einen Arzt aufsuchen, weder ernst genommen noch kompetent behandelt. Was sich vergangenes Jahr in einer Mittelhessischen Klinik ereignet hat wurde von der betroffenen Leserin dokumentiert und hat uns erst einmal die Sprache verschlagen:

Von Sunflower 88
Mitte Oktober 2009 erwarb ich von einem Kommilitonen Marihuana für den Eigenbedarf. Schnell stellte ich fest, dass mit diesem Gras etwas nicht stimmte. Hier eine Liste mit spezifischen Merkmalen des verunreinigten Marihuanas und meinen körperlichen, wie geistigen Nebenwirkungen:

Eigenschaften des verunreinigten Marihuanas:
Scheinbar gute Qualität (Aussehen und Geruch)
Funken beim Abbrennen (Brennprozess zu schnell)
Rauch lässt vom Geruch her auf chemischen Zusatz schließen
Weißer hartnäckiger Schmierfilm an der Innenseite der (Glas)- Pfeife
Pechschwarze, klebrige Asche anstatt grau und bröselig

Nebenwirkungen:
Verwirrtheitszustände (Blackouts)
Magen-Darmbeschwerden; insbesondere Durchfall (ca. 3-4 Tage)
Auffällige Schwellungen im Gesicht (wurde mehrmals angesprochen)
Extrem starke Schweißausbrüche (vor allem nachts)

Insgesamt ohne Übertreibung zwei Wochen angeschlagen gewesen
Ich rief meine Hausärztin an, die aussagte, dass es sinnvoll sei, das Streckmittel zu ermitteln und zu benennen, um eine gezielte Behandlung vornehmen zu können. Also fischte ich aus meinem Mülleimer 2-3 Jointstummel, die noch genügend Gras enthielten, um eine Untersuchung vornehmen zu lassen. Ich setzte mich mit dem Chefredakteur des Berliner Hanf Journals in Verbindung, der mir riet, diese vergifteten Reste an eine bestimmte Apotheke zu schicken.

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pdf download - Februar 2010

Die Februarausgabe des Hanf Journals findet Ihr hier als pdf



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