Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 13.04.2010


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das neue Hanf Journal (April 2010)
* Wie einst im Wilden Westen - Drogenfahndung in Bayern
* CannaTrade 2010 - 10 Jahre CannaTrade
* Cannabis und Arteriosklerose
* WASSERLÖSLICHE CANNABINOIDE
* Harze versenken mit Henk Paschulke
* Gute Connection für Vorkühler
* Diversity - Im Interview mit Gentleman
* Warum zum Hanftag? - „Verstecken ist nicht mehr“
* Hanf ist Weltkultur - Hanfparade 2010
* Im Spannungsfeld zwischen Drogenpolitik und Drogenprävention
* pdf download - April 2010

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Yeah Yeah Yeaah! Ziggi Jackson hat uns eingeladen, diesmal im Weed Star eigenen Thinktank in Amsterdam. Es gibt wieder tonnenweise neues Material aus der Weed Star Werkstatt, natürlich gibt es auch wieder was zu gewinnen UND ihr könnt euch Teile vom neuen Ziggi Jackson Song "About My Life" reinziehen. Freut euch also auf geballte 19 Minuten Bong-Marathon mit Ziggi und Micha.
www.weed-star.com
www.youtube.com/ziggijackson

Exzessiv 154 - Weed Star 2010

Das neue Hanf Journal (April 2010)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
Hanf Journal Abo

Wie einst im Wilden Westen - Drogenfahndung in Bayern

Mexiko, Afghanistan, USA - jetzt auch Bayern?
Bürgerrechte vs. Drogenkrieg

In Mexiko starben im vergangenen Jahr mehr Menschen im „War on Drugs“ als im Irak. Heroin ist weiterhin die finanzielle Basis für den Krieg in Afghanistan. War es in Afghanistan mit der Demokratie nach westlichen Maßstäben nie besonders weit her, so demonstriert das Beispiel Mexiko, wie ein ehemals ansatzweise demokratisches Staatswesen im Chaos versinkt, weil die Regierung Calderon seit vier Jahren gnadenlos einen Krieg führt, dessen Ursache die Lust auf Drogen derer, die sie bekämpfen, ist. Verwirrt? Das gehört zur Taktik. Das Angebot an Drogen vermag der „War On Drugs“ seit seinem Ausbruch Anfang der 1970er Jahre nicht zu reduzieren, dafür produziert er mehr Waffen und Tote auf allen Seiten als je zuvor.

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CannaTrade 2010 - 10 Jahre CannaTrade

16. - 18. April 2010 @ Halle 5, Messe Basel

Die internationale und allseits beliebte Hanfmesse steht kurz bevor. So feiert vom 16. bis zum 18. April die CannaTrade ihr zehnjähriges Jubiläum in der Halle 5 zu Basel auf mehr als 5000 m² Fläche, wo über 100 Aussteller aus aller Welt ihre Produkte und Dienstleistungen präsentieren. Zum Jubiläum erwartet euch endlich wieder ein grosses Hanffeld mit über 500 Hanfpflanzen! Weitere Highlights sind eine Foto- und Videoshow der vergangenen Jahre und der beliebte Joint-Roll-Wettbewerb.

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Cannabis und Arteriosklerose

Kürzlich hat eine Arbeitsgruppe chinesischer Wissenschaftler Ergebnisse von Untersuchungen zur Frage, wie Cannabinoide vor der Arteriosklerose (Gefäßverkalkung) schützen, veröffentlicht. Danach hemmte ein von ihnen verwendetes synthetisches Cannabinoid die Konzentration so genannter Adhäsionsmoleküle. Diese Moleküle sind dafür verantwortlich, dass sich Fresszellen (Makrophagen) an die innere Wand von Blutgefäßen anheften. Dies ist der erste Schritt der Arteriosklerose. Erstmals hatten Wissenschaftler der Universität Genf im Jahr 2005 darüber berichtet, dass der Cannabiswirkstoff THC bei Mäusen das Fortschreiten der Arteriosklerose um ein Drittel hemmte.

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WASSERLÖSLICHE CANNABINOIDE

Eine Entwicklung mit weitreichendem Nutzen

Cannabinoide als Schutzstoffe
Das von der Hanfpflanze abgesonderte Harz hat eine wichtige Schutzfunktion bei der Abwehr von Fressfeinden wie Insekten und vor allem von Vögeln, die es auf die nahrhaften Hanfsamen abgesehen haben. Deshalb wird auch das meiste Harz an den verstärkt weiblichen Blüten- und Fruchtständen abgesondert, wo die Samen gebildet werden und heranreifen. Die übrigen Blätter und Stängel, sowie die männlichen Pflanzen bilden daher nur sehr wenig davon.
Dieses Harz enthält hauptsächlich Cannabinoide, ätherische Öle und Wachse, wobei die enthaltenen ätherischen Öle, wie auch bei vielen anderen Pflanzen, eine Abwehrwirkung gegen Fressfeinde ausüben. Die genaue Funktion, welche die Cannabinoide dabei erfüllen, ist hier noch nicht restlos geklärt. Jedenfalls fungieren sie als Bitterstoffe und möglicherweise als Scharfstoffe, wie Erfahrungen mit solubilisierten, wasserlöslichen Cannabinoiden nun zeigten.

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Harze versenken mit Henk Paschulke

Leise rieselt das Hasch

Henk hat schon ein paarmaal Ice-Hasch gemacht und unserer Leserschaft darüber berichtet. Bisher immer mit Siebbeuteln, weil er es aus seiner Heimatstadt Amsterdam nicht anders kannte.
Vergangenes Jahr ist unser niederländischer Freund dann auf einen Artikel in der kanadischen Medical Marihuana-Zeitschrift „Treating Yourself“ gestoßen, in der behauptet wurde, dass Siebbeutel zur Herstellung von Ice-Hasch nicht nötig, ja sogar kontraproduktiv in Hinsicht der Produktqualität seien.
Der Rest vom leider nicht besonders intensiv recherchierten Artikel handelte von unerfüllten Verträgen, Patentrechten und einer Menge anderer schmutziger Wäsche, die das Hanf Journal nicht waschen möchte. Deshalb hat Henk einfach beide Methoden zur Ice-Hasch-Herstellung unter genau gleichen Voraussetzungen nebeneinander laufen lassen, so dass er sich ein möglichst objektives Bild von den Ergebnissen machen kann.

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Gute Connection für Vorkühler

Der WS Connector macht jeden Vorkühler zur Mini-Bong

Die exzessiven Bongtester vom Hanf Journal waren im Headquarter von Ziggy Jackson, Inhaber der innovativen Weed Star Bongschmiede, zu Gast, um seine neue WS-Collection zu bewundern. Der Besuch war die Reise nach Amsterdam auf jeden Fall Wert, einen kurzen Einblick und noch mehr neue Bongs der WS-Reihe gibt es gerade ganz aktuell auf www.youtube.com/exzessivdasmagazin, siehe Seite zwei. Ein besonderes Leckerchen und Eröffner der zugegeben langen Testreihe war der WS-Connector: Ein schön geschwungenes Rohr aus 5,0 mm dickem Glas, das am Ende mit einem 18,8er Schliff versehen ist. Mit dem WS-Connector kann man so all die schönen Vorkühler aus Ziggis Sortiment als Mini-Bong rauchen.

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Diversity - Im Interview mit Gentleman

Deutschlands wohl bekanntester Reggaekünstler veröffentlicht sein fünftes Studioalbum, mit dem er ab April 2010 auch gemeinsam mit seiner Band „The Evolution“ auf Tour geht. Am 24.Februar wurde in den legendären Hansa-Tonstudios, die bereits grosse Künstler wie David Bowie, Depeche Mode, Falco und U2 für ihre Produktionen nutzten, zu einer Listening Session geladen, in der Gentleman diverse Medienvertreter durch sein neues Album „Diversity“ führte. Nachdem er uns die einzelnen Songs mit interessanten und teilweise sehr amüsanten Hintergrundgeschichten nahe gebracht hatte, traf ich mich tags darauf mit ihm im „Grand Hyatt“ zu einer Frühstückscola, um mit ihm ein anregendes Gespräch zu führen. In seinem musikalischen Segment ist er längst zu einem der wichtigsten internationalen Impulsgeber zwischen Kingston und Europa avanciert. „Diversity“ erscheint am 09.April 2010 als 19-Track CD, 28-Track-Deluxe-Edition, Vierfach-Vinyl und Box-Set.

Roly: Wie lange hast Du denn an Deinem neuen Album gearbeitet?
Gentleman: Den ersten Song „Changes“ habe ich vor zwei Jahren aufgenommen. Der Löwenanteil ist in einem halben Jahr auf Jamaica entstanden. Ich glaub’, ich bin in dieses Ding reingekommen, was man so als kreativen Flow bezeichnen kann.

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Warum zum Hanftag? - „Verstecken ist nicht mehr“

Am 8. Mai 2010 haben alle Cannabisfreunde und Menschen, denen bewusst ist, wie viel Schaden durch die Prohibition von Hanf entstanden ist, die Chance sich Gehör zu verschaffen.

Der zweite Hanftag ermöglicht allen, die sich in Berlin befinden, den Bewohnern und den Medien ein weiteres Mal zu zeigen, dass die Ungerechtigkeiten diabolische Auswirkung auf unser aller Umgebung haben und dass der Hanf in diesem Jahrtausend wieder die Rolle einnehmen muss, die er verdient. Als Rohstoff, Medizin sowie als Lebens- und Genussmittel. Wer sich an einem solchen Tag versteckt, unterstützt damit unbewusst die Lobby der Hanfprohibitionisten und eine umweltschädliche Industrie, die seit Jahren erfolgreich ihre Version der Verbotsbegründung mit falschen Aussagen predigt.
„Verstecken ist nicht mehr“ rufen wir daher über alle Kanäle, um euch wachzurütteln, denn ihr habt es nicht nötig, weiterhin im Zwielicht zu stehen.
Der Hanftag ist eine friedliche Veranstaltung, bei der es darum geht Gesicht zu zeigen. Wir wollen nicht länger in einer Schublade verschwinden, die unsere Stimmen durch lächerliche Beschuldigungen, Missachtung der Natur sowie der menschlicher Würde dämpfen soll.

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Hanf ist Weltkultur - Hanfparade 2010

Zu den ersten kulturellen Hinweisen zum Hanf zählen Überlieferungen aus der Yang-Shao-Zeit, der ältesten bekannten jungsteinzeitlichen Kultur Chinas, die vor rund 6.500 Jahren entlang des Gelben Flusses auftauchte. Zu dieser Zeit wurde dort bereits mit Netzen gefischt, die aus Hanffasern gefertigt wurden. Auch soll diesen Menschen in jener Zeit die Textilkunst schon bekannt gewesen sein.

Als älteste schriftliche Erwähnung des Hanfs gilt bislang ein Lehrbuch der Botanik und Heilkunst des legendären Kaisers Shen-Nung, der das großartige Werk genau 2727 v. Chr. veröffentlicht haben soll. Darin wird der Hanf präzise beschrieben. Jeder Pflanzenteil wurde gemäß dieser Überlieferung genutzt: die Wurzeln für medizinische Zwecke, die Stengel zur Erzeugung von Textilien, Seilen und Papier, die Blätter und vor allem die Blüten als Medizin, die Samen als Nahrungsmittel und zur Ölgewinnung. Ein taoistischer Priester beschrieb 2.000 Jahre später, im fünften vorchristlichen Jahrhundert, die Bedeutung des Hanfs als Halluzinogen im chinesischen Schamanismus. In der Han-Periode in den ersten Jahrhunderten nach Christi Geburt wurde der Hanf in China als »Pflanze, die Deine Seele ins Unendliche öffnet«, beschrieben.
Den Handelswegen entlang (wie der Seidenstraße) und durch Völkerwanderungen verbreitete sich die wirtschaftlich bedeutende Hanfkultur im vierten bis zweiten vorchristlichen Jahrtausend über ganz Asien bis nach Nord-Ostafrika aus. Funde von Fasern, Seilen und Verarbeitugsgeräten zeigen das ungefähre Verbreitungstempo an:

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Im Spannungsfeld zwischen Drogenpolitik und Drogenprävention

Legaler Cannabisanbau in der Tschechischen Republik - Gefahr oder Chance?

In der Bildungsstätte Burg Hohenberg wird für Interessierte vom 2. bis 4. Juli 2010 Aufklärungsarbeit im Themenkreis Drogenpolitik und Drogenprävention geleistet. Anlass ist eine neue Handhabung in der Tschechischen Republik im Umgang mit dem Anbau und dem Besitz zumindest kleiner Mengen Hanf. Unsere Nachbarn entkriminalisierten zu Beginn des Jahres den Anbau geringer Mengen von Hanf-Pflanzen zum Eigengebrauch. Doch welche Folgen hat dies für die Grenzregion? „Mit dem soeben erfolgten positiven Förderentscheid, der es ermöglicht, dass Tschechen und Deutsche an einen Tisch kommen, um über diese Fragen zu diskutieren, zeigt die Euregio Egrensis ein besonderes Interesse an der Aufklärungsarbeit“, freut sich Seminarleiter und Bildungsreferent Stefan János Wágner. In Deutschland, insbesondere in Bayern, wird der Eigenanbau von Hanf weiter verfolgt. Schon bei relativ geringen Vergehen winken Gefängnisstrafen. Im europäischen Raum ist die Cannabispolitik recht unterschiedlich. Eine so weitgehende Duldung des Eigenanbaus gibt es sonst nur noch in Belgien (eine Pflanze), aber auch in den Niederlanden und Spanien wird der Anbau in kleinen Mengen zumindest „geduldet“.

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pdf download - April 2010

Die Aprilausgabe des Hanf Journals findet ihr hier als pdf



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