Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 11.05.2010


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das neue Hanf Journal (Mai 2010) sowie die Sonderausgabe zum Hanftag
* Schwarzer Afghane fürs Nato-Mandat
* Ruhe in Frieden, Vater der Hanf-Renaissance
* Cannatrade 2010 - Ein kleiner Rückblick
* Doktor-Hanfs Patienten Ecke Teil 11: Betäubungsmittel auf Reisen II
* Der süße Hasch-Ersatz
* Das Chillhouse bringt Rauch- und Growkultur unters Volk
* Falko Hennig - Springfield auf Trip
* Gefährlicher Mißbrauch - Blütedünger als Streckmittel
* pdf download - Mai 2010

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

Eigentlich sollte euch dieser Newsletter ja noch vor dem Hanftag erreichen, doch leider ritt der verantwortliche Redakteur ein paar Tage lang auf einem Trojanischen Pferd wild durch die Gegend, so dass aus diesem Plan nichts wurde. Nun scheint wieder alles (bis auf die Sonne) zu funktionieren, und inzwischen stehen auch wieder zwei dicke Ausgaben zum Lesen für euch bereit.


Das neue Hanf Journal (Mai 2010) sowie die Sonderausgabe zum Hanftag

... sind inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die beiden Ausgaben sind auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Schwarzer Afghane fürs Nato-Mandat

UNO: Statistik-Tuning für den „War on Drugs"

Kürzlich meldete die UNO, dass Afghanistan zum weltgrößten Haschisch-Produzenten aufgestiegen sei. Deshalb müsse man sich jetzt auf die Bekämpfung des Cannabisanbaus konzentrieren.
Schaut man sich die Zahlen genauer an und vergleicht sie mit denen der Vorjahre*, so scheint der Rückgang von Marokkos Anbaufläche um mehr als die Hälfte eher Wunschdenken. Fährt man dann direkt vor Ort, um im beschaulichen ChefChaouen nach der Stimmung unter den in der Gegend ansässigen Hanfbauern zu fragen, erfährt man, dass der König zwar jedes Jahr ein wenig strenger werde, im Prinzip aber immer noch fleißig angebaut wird. Nach UNO Angaben erwirtschaften die Afghanen drei mal mehr pro Hektar als die Marokkaner, weshalb wird gar nicht erst erklärt. Wer die fruchtbaren Böden des Rif-Gebirges, die seit Jahrzehnten gewachsene Infrastruktur mit bester Dünger-und Saatgutversorgung zwischen ChefChaouen und Al-Hoceima kennt, dem fällt es schwer zu glauben, dass erfahrene Bauern in einem Land, das ökonomisch und politisch Afghanistan weit voraus ist, so miese Erträge erwirtschaften sollen.

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Ruhe in Frieden, Vater der Hanf-Renaissance

Jack Herer
* 18. Juni 1939 in New York City
† 15. April 2010 in Eugene, Oregon

„Es gibt nur eine Pflanze, die als nachwachsender Rohstoff in der Lage ist, den größten Teil an Papier, Textilien und Nahrungsmitteln sowie des Energieverbrauchs zu liefern und die zugleich die Umweltverschmutzung eindämmt, die Böden verbessert und unsere Luft reinigt: es ist eine alte Gefährtin, die dies schon immer getan hat: Cannabis, Hanf, Marihuana.“ So schrieb es Jack Herer in seinem wegweisenden Buch „The Emperor Wears No Clothes“, was 1993 erstmals in deutscher Sprache („Die Wiederentdeckung der Nutzpflanze Hanf“) erschien und quasi als Standardwerk für Hanfbauern und Legalisierungskämpfer gilt. Hier lieh er sich Andersen’s Märchen „Des Kaisers neue Kleider” aus, um seine Überzeugung zu erklären, dass die Regierung sich verschworen hat, um die Öffentlichkeit über die Gefahren von Cannabis zu täuschen, teilweise um die Investitionen in die „Pharma-, Energie- und Papierindustrie zu schützen bzw. den giftigen, synthetischen Industrien einen Vorteil gegenüber dem natürlichen Hanf zu geben”. Der „Hemperor“ glaubte, dass die moderne Landwirtschaftstechnologie „Hanf zur grössten landwirtschaftlichen Nutzpflanze der heutigen Welt“ machen und so eine grosse Bedrohung für die Interessen der Industrie werden könnte. Im Laufe seines Lebens propagierte er Hanf als eine erneuerbare Ressource, die in den Bereichen der Medizin, Energie und Lebensmittelherstellung sehr nützlich sein könnte.

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Cannatrade 2010 - Ein kleiner Rückblick

Schuld sind ja immer die anderen - in diesem Fall war es Eyjafjallajökull, ein isländischer Schiedsrichter, der unserer Redaktion die rote Karte zeigte und uns somit für das Spiel in der Messehalle 5 zu Basel sperrte.
Seine ausgestoßenen Aschepartikel wurden vom starken Wind in Richtung Europa getrieben, wo sie in den letzten Tagen den Flugverkehr in Europa komplett lahmgelegt haben.
Daher wechselten wir unsere Ersatzmannschaft ein, die etwas Hanf rauchte und somit auch ohne Flugzeug direkt nach Basel fliegen konnte, um uns und euch vom 10jährigen Jubiläum der CannaTrade 2010 ein paar Eindrücke mitzubringen.

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Doktor-Hanfs Patienten Ecke Teil 11: Betäubungsmittel auf Reisen II

Doktor Hanf alias Lars Scheimann leidet an Tourette sowie ADHS und ist seit Anfang 2009 Besitzer einer Erlaubnis, seine Symptome mit Cannabis zu lindern

Liebe Leser und Leserinnen,
Vor ein paar Monaten berichteten wir euch von der Möglichkeiten der Erlaubnisinhaber nach §3 BtMG Abs. 2 , die im Sinn hatten, erlaubte Cannabis-Blüten, die zum Zweck der Behandlung jeweiliger Erkrankung dienen, mit in den Urlaub zu nehmen. Dies bedeutete für einen Großteil der betreffenden Patienten eine wesentliche Erleichterung und die Hoffnung auf zunehmende Lebensqualität. Nach mehreren Nachfragen bei der Bundesopiumstelle wurde uns in der Zeit, zu der der damalige Artikel entstand, zugesichert, dass eine Mitnahme, unter der Voraussetzung der Dokumentation und einer Handhabung vergleichbar mit der Mitführung verordneter gängiger Betäubungsmittel, durchaus machbar wäre. Alleine diese Tatsache war für noch mobile Patienten, die einfach mal in den Urlaub möchten, oder wie in meinem Fall als jemand, der aus beruflichen Gründen auf geschäftliche Auslandsaufenthalte nicht verzichten kann, eine große Erleichterung, da man während dieser Zeit nicht auf seine Medikation verzichten müsste. Wie auch in meinem Fall liegt es auf der Hand, dass niemand, der die Erlaubnis dazu hat medizinisches Cannabis zu nutzen, auf sein Medikament verzichten kann.

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Der süße Hasch-Ersatz

Kurzer Abriss über Cannabinoid-Analoga in Theobroma cacao

Lange Zeit wurde von Wissenschaftlern vermutet, dass Cannabinoide und deren Analoga ausschließlich im Hanf vorzufinden seien. Dem ist jedoch bei weitem nicht so. Tomaso et al. berichteten 1996 über das Vorkommen von Anandamid, genauer: von Arachidonylethanolamid in der Schokolade bzw. der Kakaobohne. Die Kakaobohne ist die Frucht des Theobroma cacao, Arachidonylethanolamid ist ein Ethanolamid der Arachidonsäure, einer vierfach ungesättigten Fettsäure. Das Anandamid ist neben bislang drei weiteren Cannabionoidanalogen Bestandteil unseres endogenen Chemiehaushaltes. Das heißt, dass jeder Mensch THC-ähnliche Wirkstoffe im Körper trägt.

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Das Chillhouse bringt Rauch- und Growkultur unters Volk

Mit vereinten Kräften für Hanfkultur- Sieben Mal in Deutschland

Begonnen hat alles Mitte der 90er Jahre, als Rene Reinhold und Tino Lietz nebenberuflich unter dem Namen „Madhouse“ einen Szene-Secondhand-Laden in Zwickau eröffneten. Damals gab es noch Klamotten zum Kilopreis, gleichzeitig stieg Ende der 1990er Jahre die Nachfrage nach Head- & Growprodukten. So eröffnete 1997 das erste „Chillhouse“ als integrierter Headshop im erwähnten Klamottenladen. 1998 folgte in Chemnitz die Gründung des ersten „Chillhouse“ als reiner Head- & Growshop. Zwei Jahre später ging dann der Onlineshop www.chillhouse.de online. Es folgten bis 2007 weitere Eröffnungen in Leipzig, Dresden, Gera, Erfurt und Jena. Das jüngste Chillhouse-Pflänzchen ist der 2009 eröffnete Grow Show-Room im Chemnitzer Stadtteil Röhrsdorf.
Das Chillhouse bietet in seinen sieben Ladengeschäften Zuchtsysteme, Bongs von Herstellern wie ROOR, Smile, Ehle, G-Spot und Hurricane sowie Shishas und Zubehör in Sachsen und Thüringen und natürlich im Onlineshop www.chillhouse.de an.

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Falko Hennig - Springfield auf Trip

Edition Rauschkunde 72

Bei einer Vogelattacke erleidet Homer schmerzhafte Augenverletzungen. Sein Arzt verschreibt ihm zur Linderung seiner Beschwerden Haschisch. Homer wandelt nun - völlig legal - high durchs Leben. In diesem Zustand findet er sogar Mr. Burns’ Witze lustig. Dieser honoriert Homers Verhalten und ernennt ihn zum Vizechef seiner Firma. Als Haschisch auf Rezept verboten werden soll, sieht Homer auch seine Karriere den Bach runtergehen („Medical Maijuana“, 16.Folge der 13.Staffel). - Spätestens seit dem Zaubertrank bei Asterix oder bei Popeyes spinatgrüner Kraftnahrung hätte man eigentlich schon ahnen müssen, dass der gewohnheitsmäßige Drogenkonsum vor der Comic- und Cartoonwelt keineswegs Halt macht. Falko Hennig hat sich in seiner Broschüre „Springfield auf Trip“ ganz dem Thema „Rausch, Wahn und Halluzinationen bei den Simpsons“ verschrieben, alle Episoden vorgenommen und auf ihre Drogenlastigkeit überprüft. Alles, was knallt, kommt in die Hippielimonade.

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Gefährlicher Mißbrauch - Blütedünger als Streckmittel

Seit einiger Zeit ist in vielen Streckmittelmeldungen neben Brix auch von Verunreinigungen die Rede, die nicht die charakteristischen Brix-Eigenschaften haben und dem Konsumenten lediglich durch einen „komischen Geschmack“ und recht auffälliges Glitzern des Grases auffallen.
Ein dem DHV von verschiedenen Seiten zugetragener Verdacht scheint sich nach einem Test bestätigt zu haben: Es wird vermehrt mit PK 13-14 gestreckt! Hierbei handelt es sich eigentlich um einen sinnvollen Phosphor/Kalium-Dünger, der jedoch seit einiger Zeit von skrupellosen Dealern als Streckmittel missbraucht wird.
Die „Vorteile“ gegenüber Brix liegen auf der Hand: Es ist deutlich billiger als Brix (1 Liter für 12€, gegenüber Brix, wo eine Literflasche mit etwa 50 € zu Buche schlägt) und leider auch deutlich unauffälliger. Eine Blüte in den Dünger getaucht ergab ein zusätzliches Gewicht von ca. 30%, ziemlich genau die Menge, die auch bei Brix erreicht werden soll.
Während Brix sich durch einen extrem synthetischen Geruch beim Rauchen bemerkbar macht, Funken schlägt und harte, schmierige Asche hinterlässt, ist mit PK 13-14 verunreinigte Ware deutlich schwerer zu identifizieren. Neben dem spätestens bei größeren Mengen unrealistischen Gewicht/Volumenverhältnis ist dem DHV folgendes aufgefallen:
Ungewöhnliches Glitzern der Blüte unter direktem, hellem Lichteinfall. Ungestrecktes Marihuana würde zwar ggf. auch leicht glitzern (Trichome), jedoch geringer und unauffälliger. Bei dem gestreckten Gras glitzerte es je nach Lichteinfall sogar rötlich oder bläulich!

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pdf download - Mai 2010

Die Maiausgabe des Hanf Journals findet ihr hier als pdf

Die Sonderausgabe zum Hanftag findet ihr hier als pdf



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