Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 09.07.2010


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das wird teuer
* Hopp Schwiiz
* Legalisieren? Ich kiff' doch gar nicht!
* „Mal schauen, was noch kommt....“ - Ein Gespräch über Anbauten zum Anbauen
* Wenn das Verlangen nach Hanf schreit - Hanf-Zeit
* Erfahrung zählt - Gras Grün
* Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer
* Der Global Marihuana March in Warschau
* pdf download - Juli 2010

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

die Vorbereitungen auf die diesjährige Hanfparade am 07.August laufen auf Hochtouren. Damit ihr bis dahin auch wieder gut informiert seid, ist das Hanf Journal (Juli 2010) inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich.
Die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Das wird teuer

Cannabis als Medizin in Deutschland:
Wer profitiert vom aktuellen Modell?

Wer wäre der wirkliche Verlierer, wenn Deutschland die Behandlung mit medizinischem Cannabis ohne großen bürokratischen Aufwand, ähnlich wie in Spanien, den USA, Tschechien oder Kanada, zuließe? Jugendliche, die dauerbekifft mit einem gefaketen Rezept auf der Strasse gammeln? All die Cannabis-Gefährdeten, die dann einen gesellschaftlichen und sozialen Komplettabsturz erleiden würden?
Wohl kaum, die wahren Verlierer hießen Avensis, Novartis, Hexal, Bayer oder Astra-Zeneca, um nur einige zu nennen. Der Plan der Pharma-Riesen, die vielen nützlichen Cannabinoide zuerst zu synthetisieren und dann zu verkaufen, nimmt konkrete Formen an, während die beauftragten Lobbyisten im Bundestag die Zulassung und Kostenübernahme von pflanzlichem Cannabis so lange zu verhindern wissen, bis man mit künstlich hergestellten Cannabinoiden genauso viel Geld verdienen kann wie mit herkömmlichen Arzneimitteln. Trotz positiver Beispiele aus den erwähnten Ländern besteht die Bundesregierung auf eigene Studien zu Cannabinoiden, lässt aber gleichzeitig keinerlei Pilotprojekte oder Forschung mit natürlichem Cannabis zu. Selbst anerkannte Patienten erhalten nicht einfach ein Rezept, sie erhalten lediglich eine Ausnahmegenehmigung, müssen ihr Medikament selbst bezahlen und machen sich strafbar, wenn sie genau die gleiche Pflanze, die es getrocknet für sie in der Apotheke gibt, auf der Fensterbank selbst anpflanzen. Kurzum: Es ist mehr als offensichtlich, dass es den Patienten so schwer gemacht werden soll wie nur irgendwie möglich.

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Hopp Schwiiz

Immer wieder prescht die Schweiz vor, was neue Ansätze in Sachen Drogenpolitik betrifft. Bereits im Sommer 2006 hatte das Berner Stadtparlament ein Pilotprojekt zur kontrollierten Hanfabgabe unter strengen Jugendschutzauflagen beschlossen. Doch Vertreter des Kantons Bern hatten im Falle der Durchführung Schritte angedroht, und die einstigen Befürworter des Projekts liessen sich wohl von der Aussichtslosigkeit ihres Unterfanges leicht überzeugen und ruderten zurück.
Vier Jahre später gibt es im Zürcher Stadtrat nun eine Mehrheit für dieses Pilotprojekt, die Regierung hat zwei Jahre Zeit zur Umsetzung. Die Initiatoren sprachen von „einem politischen Signal Richtung Bern“. Und so haben inzwischen die Stadtparlamentarier von Bern und Basel nachgezogen und fordern ebenfalls, Hanfprodukte unter strengsten Jugendschutzauflagen probeweise legal zu verkaufen. Vor knapp zwei Jahren hatte Basel-Stadt bei der Hanflegalisierungs-Abstimmung mit fast 45 Prozent schweizweit die meisten Ja-Stimmen.

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Legalisieren? Ich kiff' doch gar nicht!

Mehr als 130.000 Mal wurden im Jahr 2009 von deutschen Polizisten Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) festgestellt, bei denen es lediglich um Cannabis ging. Die Regierung, allen voran Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Mechthild Dyckmans (FDP), war bei der Vorstellung dieser Zahlen im Rahmen der polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) bemüht, dies als Erfolg zu verkaufen. In Wahrheit zeigen die Zahlen (102 096 Fälle von Cannabisbesitz, 27 823 -handel, 1 044 -einfuhr) nicht mehr und nicht weniger als das Scheitern des fast 40 Jahre dauernden Prohibitionsexperiments.
Die (nichtkiffende) Bevölkerungsmehrheit ist überzeugt, das Verbot seit unumgänglich und würde Schlimmeres verhindern. Ihr eigenes Leben sehen sie von der Jagd auf die 4 Millionen Cannabiskonsumenten des Landes nicht betroffen. Dabei leisten wir alle unseren Beitrag zur Kifferhatz. Jeder! Und zwar täglich!
„Ich hab doch nix gegen Kiffer?“ wird der eine oder andere Leser jetzt empört einwerfen wollen und dies mag im Privaten sogar der Wahrheit entsprechen, wenn auch meine persönlichen Erfahrungen mit den vielfältigen Kifferklischees der wohlmeinenden Bevölkerungsmehrheit eher dagegen sprechen. Doch selbst wer nicht selbst gegen Cannabiskonsumenten aktiv wird, ist Teil des Kriegs gegen Drogen.
Wir alle, sogar wir Wenigen, die wir aktiv für eine Legalisierung streiten, bezahlen Polizisten, Staatsanwälte und Richter dafür, dass der Krieg gegen Cannabis weiter geht. Vom Bürokratiemonster Nutzhanfanbaugenehmigungsverfahren bis zum Polizeiknüppel, vom Drogenspürhund bis zu den Inhaftierungskosten kommt da so einiges zusammen - Mindestens 2 Milliarden Euro (2.000.000.000!!!) Jahr für Jahr. Und das ist längst noch nicht alles.

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„Mal schauen, was noch kommt....“ - Ein Gespräch über Anbauten zum Anbauen

Hartz IV, Wirtschaftskrise, Inflation, Elterngeld futsch, Löhne, die ohne staatlichen Zuschüsse nicht zum Leben reichen zwingen viele, sich aufs Wesentliche zu besinnen: „Wie komm ich durch, ohne dabei meine Würde oder gar die Wohnung zu verlieren?“
Ganz einfach, still und unauffällig mit ein paar Lampen. Ist zwar eigentlich immer noch kriminell, die Sache mit dem Gewissen und dem Unrechtsbewußtsein spielt dann mangels Opfer und einer von der Realität überholten Gesetzeslage meist eine eher untergeordnete Rolle. Menschen, die zuvor nie auf die Idee gekommen wären, Hanf zum Verkauf auf dem schwarzen Markt @home zu kultivieren, wissen mit einem Mal, was eine Natriumdampflampe, ein Hydrometer oder ein Rohrlüfter sind. Hinzu kommt, dass der so oft zitierte „Schwarzmarkt“ nicht die nächstbeste Strassenecke, sondern der eigene Freundes- oder Bekanntenkreis ist, in dem seit vielen Jahren gerne, aber nicht unbedingt exzessiv gekifft wird. Fast jeder Mensch unter 40 kennt heute jemanden, der gerne mal einen raucht und so kommt es, dass selbst Mitbürger, die noch nie im Leben mit Cannabis oder dessen Kultivierung zu tun hatten, plötzlich ihren grünen Daumen entdecken.
Jedoch ohne dabei gleich ganze Hallen zu mieten oder dadurch reich werden zu wollen, sondern einfach um die manchmal nicht mehr zu bewältigten finanziellen Belastungen auszugleichen, die ein immer weiter sinkendes Realeinkommen zur Folge hat.
Ingrid* hat zwei 400- und einen 160 Euro-Jobs, einen Sohn in der Ausbildung, ihr Arbeitspensum beträgt 48 Stunden / Woche, ohne Überstunden. Eine Festanstellung findet sie seit der Pleite ihres ehemaligen Betriebs vor acht Jahren nicht mehr und der Dispo-Kredit war trotz sparsamer Lebensführung vor zwei Jahren auf über 5000 Euro angeschwollen.
Eigentlich hatte die Kleingärtnerin in spe seit ihrer Ausbildung in den 1980er Jahren nur noch ab und zu gekifft. Eines Tages hat sie einen alten Freund getroffen, der auch heute noch regelmäßig und gerne raucht. Der hat sie dann mal bei einem Besuch in sein Kämmerlein geführt.

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Wenn das Verlangen nach Hanf schreit - Hanf-Zeit

Die im Juni 1997 gegründete Firma „Hanf-Zeit“ bietet unzählige, tolle Produkte und bürgt für einen hohen Rohstoffstandard. Auf einem kleinen Nutzhanffeld werden die Pflanzen per Hand geerntet, nach alt bewährter Methode gebündelt und in großen, gut gelüfteten Scheunen auf Leinen zum schonenden Trocknen aufgehängt. Da sich durch diese traditionelle Ernteweise die Aromen am Besten entfalten können und eine höchstmögliche Qualität der Waren erzielt wird, kann man diese Produkte nur empfehlen:
Von den unterschiedlichsten Tee-Sorten konnte ich kürzlich neben dem Hanfblütentee auch wieder den unvergleichlich leckeren CannaMint-Tee kosten. Hier vereinigen sich mit handgepflückten Hanfblättern und marokkanischer Nanaminze zwei ganz leckere Pflanzen zu einer besonderen Mischung. Gerade jetzt im Sommer löscht er auch eisgekühlt den schnellen Durst. 100% Handarbeit, schonende Lufttrocknung und anschließende Handsiebung machen all diese Tee-Sorten zu einer echten Spezialität. Hanftee enthält weder Tein (Koffein) noch Gerbstoffe und ist daher so bekömmlich. Da die Nutzhanfblüten durch die traditionelle Ernteweise wirklich ein sehr schönes Aroma entfalten, war es auch ein Erfolg, einen originalen Jamaica-Rum mit diesem Hanf anzusetzen. Den mit einer echten Blüte in jeder Flasche verzierte und überaus geschmackvolle „Golden-Ganja-Rum“ gibt es in einer sehr schicken 350 ml-Flasche. Sein Aroma ist pur, auf Eis, mit Fruchtsäften als Punch oder (in meinem Fall) mit Cola sehr angenehm. Wer eher Vodka vorzieht, wird sicherlich vom „Green-Ganja-Vodka“ begeistert sein. In einer 200 ml-Flasche, die besten, klaren und reinen Vodka als Ausgangsbasis bietet, wird dieser – wie auch der Rum – mit ätherischem Hanfblütenextrakt und durch die THC-arme Nutz-Hanfblüte im Geschmack fein abgerundet.

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Erfahrung zählt - Gras Grün

Seit 16 Jahren Grow-Kulturbotschafter aus Kreuzberg

Gras Grün ist ambitionierten Zimmergärtnern schon seit Mitte 1994 als einer der ersten professionellen Growshops Deutschlands ein Begriff. Mitten im Berliner Szenebezirk Kreuzberg 36 liegt der alteingesessene Fachhandel für den etwas anderen Gartenbedarf. Etwas versteckt im dritten Hinterhof eines denkmalgeschützten Fabrikgebäudes, dem Oranienhof, auf dem auch Parkmöglichkeiten in ausreichender Anzahl vorhanden sind.
Eine große Auswahl hochwertiger Qualitätsprodukte im Growbereich ist ständig verfügbar, abgerundet wird das Sortiment durch einen kleineren Headshopbereich und selbstverständlich jede Menge Literatur. Jedes andere Produkt kann auf Wunsch kurzfristig bestellt werden.

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Die Hanfberatung im Hanf Journal - Erste Hilfe für Kiffer

Kascha ist per e-Mail über kascha@hanfjournal.de zu erreichen. Also ran an die Tasten, dumme Fragen gibt es nicht, nur blöde Antworten.

Jonas (20) aus Hamburg möchte wissen:
„Hi Kascha,
ich habe mal eine Frage. In letzter Zeit passiert es mir immer häufiger, dass ich, wenn ich mir einen Joint anzünden muss, niesen muss. Ist das eine Gräserallergie? Aber Gras heißt doch nur so und ist nicht wirklich ein Gras? Jedenfalls wird das meist auch irgendwann wieder besser, nur wenn ich anzünde, muss ich so 1 oder 2 mal heftig niesen.“

Kascha antwortet:
„Hallo Jonas,
das kann eine Allergie sein, muss aber nicht. Du hast Recht: Cannabis gehört nicht zu den Gräsern, auch wenn es so genannt wird. Andererseits sind die (Blüten-)Pollen auch nicht das, was man so als „Pollenhasch“ auf dem Markt bekommt, in der Umgangssprache bleibt eben oft einiges unklar: Cannabis wird ja auch gern als Rauschgift bezeichnet, obwohl es wesentlich weniger giftig ist als manche Nahrungsmittel.

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Der Global Marihuana March in Warschau

Polizeigewalt gegen Hanfdemonstranten

Der diesjährige GMM fand zu einem besonderen Anlass statt: Die Regierung hatte endlich ein Projekt zur Liberalisierung des Drogenrechts vorgestellt, das schon lange versprochen wurde. Dieselbe Regierung arbeitet jedoch auch zeitgleich an dem Verbot jeglicher Smart-Drogen.

Am 29.05.2010, gleich nach der Parade zum GMM, hat die Polizei mit Gummiknüppeln im Stadtzentrum auf eine ruhige und unbewaffnete Gruppe von Menschen eingeschlagen. Ein Teil von den Menschen wurde brutal festgenommen und mit widerrechtlichen Mitteln gequält.

Die Teilnehmerzahl betrug nach Angaben der Polizei sowie Veranstaltern 5 000 Teilnehmer und neben den üblichen Vorkommnissen (offizielle Daten für den Demonstrationszug: 16 Festnahmen aufgrund von Konsum, 2009 waren es noch 50) verlief der Marsch ohne besondere Vorkommnisse.
Von vier Wagen dröhnten fette Jungle, Hip-Hop und Ragga Beats, die Organisatoren wie auch die Sponsoren trugen eineHanfarmeeuniform und verteilten (noch ) legale Smarts oder kleine Pur-Pfeifen an die zahlreich angereisten Hanfliebhaber.

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pdf download - Juli 2010

Die Juliausgabe des Hanf Journals findet ihr hier als pdf



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