Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

-- newsletter

- Der Hanf Journal Newsletter vom 08.02.2011


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das Hanf Journal (Februar 2011)
* Coffeeclubs statt Coffeeshops?
* Wer bringt uns den Schwarzen?
* Evaluierung ist Dyckmans Sache nicht
* Psychoaktive Pflanzen unserer Heimat
* Wasser, Luft und Liebe ... dazu noch ein paar Nährstoffe
* Mehr Bud pro Watt
* Die Hotbox-Familie ist eingetroffen
* Substrate von Plagron
* Hofmanns Reisen (audioflow / nachtschatten)
* Ein Plätzchen an der Sonne
* pdf download - Februar 2011

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

da sind wir wieder ... im neuen Büro und inzwischen auch wieder mit Internet ausgestattet, weshalb es auch im Januar leider nicht zu einem Newsletter kam. Das PDF der Januarausgabe reichen wir aber selbstverständlich hiermit nach. - Ganz aktuell mussten wir leider erfahren, dass die CannaTrade 2011 leider abgesagt wurde.
Nun aber Bühne frei für den Februar ...

Das Hanf Journal (Februar 2011)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich,
und die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
Hanf Journal Abo

Coffeeclubs statt Coffeeshops?

Niederländische Strassendealer jubeln: „Endlich wieder Kundschaft“

Nachdem der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg kurz vor Weihnachten entschieden hatte, dass das geplante „Pass-System“ für Coffeeshopkunden nicht gegen das Gleichbehandlungsprinzip aller EU-Bürger/innen verstoße, rauschte es gewaltig im Blätterwald. Der EuGH war vom Staatsrat der Niederlande, dem höchsten niederländischen Gericht, um eine Stellungnahme ersucht worden, weil dieser eine entsprechende Berufungsklage behandeln muss. Nach dem Luxemburger Entscheid rechnet man damit, dass das niederländische Gericht binnen der ersten Jahreshälfte 2011 eine mögliche Einführung des so genannten „Pass-Systems“ beschließen wird.
„Kein Hasch mehr für Ausländer“ meldeten viele Zeitungen, doch wer sich das Urteil genauer anschaut, sieht, dass es nicht um die Staatsbürgerschaft potentieller Graskäufer, sondern um deren Wohnort geht. Ein Ausländer, der in den Niederlanden gemeldet ist, darf auch in Gemeinden, in denen das Pass-System zukünftig gelten wird, sehr wohl Gras kaufen. Nach wie vor nur fünf Gramm am Tag, und die auch nur toleriert, nicht legalisiert. Denn die neue Regierung unter Duldung von Rassisten (sparen wir uns die Verharmlosung „Populisten“ einmal) kommt den Coffeeshopbesitzern natürlich keineswegs entgegen, indem sie den Status für die verbliebenen Shops im Gegenzug verbessert.

weiterlesen

Wer bringt uns den Schwarzen?

Howard Marks ist's sicher nicht mehr

Früher waren es europäische und amerikanische Hippies oder auch Geschäftsleute, die den Drogenschmuggel aus Afghanistan organisiert haben. Touristen oder Hippies gibt es dort schon lange nicht mehr und Geschäfte kann man im vom Krieg geplagten Land auch keine erwähnenswerten mehr machen, weil es selbst für Ausländer im von NATO-Truppen kontrollierten Kabul als Europäer lebensgefährlich ist, alleine auf die Straße zu gehen. Regelmäßige Linienflüge nach und von der Hauptstadt sind an einer Hand abzuzählen. Nichtsdestotrotz ist die Versorgungslage mit afghanischen Drogen in den USA und Europa bestens. Die angeblichen Drahtzieher, die Taliban, haben jedoch kaum Connections zu europäischen und US-Großdealern oder die Möglichkeit, ein weltweites Verteilungssystem aufzubauen.

Wie also kommen die Drogen aus Afghanistan zu den Konsumenten?
So genannte Hintergrundberichte von Journalisten vor Ort klären zwar oft die Frage, wie, von wem und mit wessen Hilfe Opium angebaut und innerhalb des Landes gehandelt wird: Geht es um den Export, ist immer nur von „international agierenden Drogenbanden“ zu lesen oder man zeigt einen armseligen Kurier, der durch die Berge mit einem Rucksack voller Rohopium Richtung Grenze verschwindet. Doch so viel Heroin wie im Westen ankommt, passt nicht in alle Rucksäcke des Landes zusammen. Der Weg zu den Usern bleibt immer im Dunkeln.
Ein bekanntes, kanadisches Internetportal behauptet nun, sogar Beweise dafür zu haben, was viele bereits vermuten: Das US-Militär bringe fast alles aus Afghanistan, was dort angebaut wird und törnt. Genauer gesagt soll es für 85 Prozent der Drogen-Exporte verantwortlich sein.

weiterlesen

Evaluierung ist Dyckmans Sache nicht

Feuer auf Mechthild Dyckmans

Wenn es um neue Verbote geht, dann ist die Bundesrepublik Deutschland meistens an vorderster Front aktiv, ja sie profiliert sich als Motor der Verbotspolitik. Wenn es jedoch um die Evaluierung der Drogenpolitik geht, dann ist Deutschland derzeit absolut passiv und fällt durch das Fehlen jeglicher Aktivitäten auf.

In den Jahren 2008 und 2009 wurde eine neue Substanz als Freizeitdroge populär: Mephedron. Mephedron wirkt ähnlich wie Ecstasy und war in England im Jahr 2009 stärker verbreitet als Ecstasy. Mephedron war seinerzeit in England und fast allen anderen Ländern in Europa (außer Dänemark, Norwegen, Schweden und Finnland) legal erhältlich. In der zweiten Jahreshälfte 2009 begannen die Massenmedien ein Horrorbild bezüglich Mephedron zu kolportieren. In fetten Schlagzeilen wurde von immer mehr Todesfällen nach dem Konsum von Mephedron berichtet. Wie verlässlich Angaben über solche Todesfälle sind, zeigt ein Blick in das ehemalige Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“. So berichtete „Spiegel-Online“ am 11. November 2010 unter dem Titel „Gefährliche Substanzen – Drogenbeauftragte warnt vor neuer Ecstasy-Variante“ zu Mephedron: „In der EU wurden schon 73 Todesfälle im Zusammenhang mit dieser Droge gemeldet. Laut der Drogenbeauftragten Dyckmans ist Mephedron wegen der gesundheitlichen Gefahren in Deutschland und anderen 17 EU-Ländern seit Anfang des Jahres verboten und unter das Betäubungsmittelgesetz gestellt worden.“

weiterlesen

Psychoaktive Pflanzen unserer Heimat

Teil 4: Die Eibe

Psychoaktive Pflanzen unserer Heimat
diesmal geht’s um eine Konifere, die im Grunde überall zu finden ist: die Eibe. Der Nadelbaum ist eine häufig verwendete Zierpflanze und kommt besonders häufig als Gartenhecke und Friedhofsbaum zum Einsatz. Dass dieses Gewächs zu den psychoaktiven Zauberpflanzen gehört, wissen nur die wenigsten. Auch dass die psychonautische Nutzung wegen einiger Inhaltsstoffe mit vielen Gefahren verbunden ist. Und trotzdem ist und bleibt Taxus baccata eine höchst interessante psychoaktive Pflanze.

weiterlesen

Wasser, Luft und Liebe ... dazu noch ein paar Nährstoffe

Die große Hydroponik Serie im Hanf Journal

Teil II - Steinwolle & Co

In der letzten Ausgabe habe ich die Grundlagen der Hydroponik und der verschiedenen Medien erklärt, um in dieser und den kommenden Folgen der Serie genauer auf sie einzugehen. Natürlich nicht, ohne darauf hinzuweisen, dass ihr diese Technik nicht wie unser Freund Henk aus Amsterdam, von dem wir die Fotos haben, für die Zucht von Hanfpflanzen anwenden dürft, denn das ist strafbar. Aber man kann fast jede Pflanze, egal ob Arnika, Erdbeere, Gurke oder Tomate, auf diese Art und Weise züchten. Für solch ein Vorhaben ist dieser Artikel die optimale Anleitung, leider lagen unserer Redaktion nicht ausreichend Anschauungsfotos von Hydro-Gemüsegrows vor. So blieb uns nichts anderes übrig, als die alten Fotos von Henks Hydro-Grows aus dem Archiv zu kramen. Ihr verzeiht uns das sicher ;-), ohne das zugleich als Aufforderung zum Hanfanbau zu verstehen?!

weiterlesen

Mehr Bud pro Watt

oder weniger ist oft mehr

Bei Artikeln unserer tschechischen Mitarbeiter merkt man immer wieder, dass Grasanbau @home dort ein wenig lockerer gesehen wird als hierzulande, bei meinem Besuch in Prag hielt es der Hanfbauer noch nicht einmal für notwendig, die Rollos runter zu lassen, während er mir seine Pracht präsentiert hat. Hat halt wenig zu befürchten, anders als im deutschsprachigen Raum. Deshalb: Nur schauen, nicht nachmachen, es sei denn, ihr wohnt in einem Land, in dem der Anbau von Hanf liberaler geregelt ist.

„Angefangen hat es mit 18 Gramm unter einer 150 Watt HPS, irgendwann hat die nächste Armatur (400 Watt HPS) dann 220 Gramm geliefert, aber eine wirkliche Maximalausbeute sieht anders aus. Nach einigen Zuchtzyklen und vielen Versuchen mit allen möglichen Wundermitteln wurde mir klar, dass es nicht immer die Zutaten sind, die eine Pflanze ans annähernde Optimum bringen, sondern viel eher die Umweltbedingungen, die eine Zucht bietet.

weiterlesen

Die Hotbox-Familie ist eingetroffen

Neues von der Grow In AG:

zwar sind Indoorgärtner relativ unabhängig vom Klima, das draußen herrscht, allerdings spielt die Außen- und somit die Zulufttemperatur trotzdem eine entscheidende Rolle für das Wohlbefinden der Pflanzen.
Gerade im Winter oder auch in kalten Frühjahrs- oder Herbstnächten kann eine zu kalte Zuluft extrem stören, besonders wenn die Temperatur während der Dunkelphase unter 14 Grad fällt. Auch starke Temperaturschwankungen zwischen Licht- und Dunkelphase empfinden viele Nutz- oder Zierpflanzen als störend und entwickeln entsprechend schlechter.
Eine ideale Art, um im Pflanzraum auch bei kalten Außentemperaturen ein ideales Klima zu schaffen, sind Gasheizgeräte von der Firma Hotbox. Die neue Gas-Hotbox-Heizung ist eine moderne Gewächshaus-Gasheizung, die in zwei Varianten angeboten wird: Unabhängig vom Stromnetz mit Propan– bzw. Erdgasbetrieb oder wahlweise mit einem 220 Volt Stromanschluss.

weiterlesen

Substrate von Plagron

Optimaler Ertrag

Die Qualität des Substrats ist entscheidend für eine erfolgreiche Zucht und Ernte. Ein cleverer Züchter macht daher keine Zugeständnisse bei der Anschaffung der perfekten Basis: dem Substrat. Plagron hat das breiteste Angebot an Substraten höchster, erwiesener Qualität. Für jeden Züchter genau das Richtige: von vollständig vorgedüngten Substraten für Newbees bis hin zu Substraten, bei denen die Züchter selbst einen großen Spielraum haben. Für erfahrene Züchter, die selbst bestimmen möchten, wie viele und welche Nährstoffe die Pflanze erhalten soll, bietet Plagron zusätzlich verschiedene Flüssigdünger, Zusatzstoffe, Boosters und Bodenverbesserer von Spitzenqualität an. Die gibt es, ganz nach Wunsch, vollständig biologisch oder organisch.
Sämtliche Substrate von Plagron sind auf die natürlichen Bedingungen des Bodens bezüglich Luft- und Wasserhaushalt abgestimmt.

weiterlesen

Hofmanns Reisen (audioflow / nachtschatten)

Hörbuch - Mathias Broeckers & Roger Liggenstorfer

Audioflow produziert Hörspiele und Hörbücher mit dem Schwerpunkt Philosophie und Spiritualität. Unter der Leitung von Rüdiger Gleisberg und Matthias Reznik entstanden Produktionen wie „Albert Hofmann und die Entdeckung des LSD“, „Evan und Ella - eine Liebesgeschichte des 21. Jahrhunderts“, „Die Yoga-Weisheit der Bhagavad Gita für Menschen von heute“ sowie Daniel Pinchbeck’s „Den Kopf aufmachen - Eine psychedelische Reise ins Herz des Schamanismus“ (siehe Review in der Hanf Journal Dezemberausgabe 2009).
Mit „Hofmanns Reisen - Innere und äußere Reisen des LSD-Entdeckers Albert Hofmann“ ist es Audioflow in einer Kooperation mit dem Nachtschatten-Verlag erneut gelungen, spannende Unterhaltung mit wissenschaftlichem Anspruch zu verbinden. Mit Albert Hofmann hat ein Chemiker von Rang und zugleich unfreiwilliger Entdecker eine Substanz in die Welt entlassen, von der nicht wenige glauben, dass man durch ihre Hilfe „Gott selbst“ in sich hervorrufen (Stichwort „Entheogen“) und sprechen lassen könnte. Kein anderer Stoff hat einer ganzen Generation so sehr die Augen geöffnet.

weiterlesen

Ein Plätzchen an der Sonne

Neulich war es soweit, der Bus war da und hat unseren Vater abgeholt. Nun ist er weg, eingewiesen in den Knast, wo er voraussichtlich seine letzten Jahre zubringen wird. Und wir sind glücklich, wissen wir doch den Alten Herrn gut untergebracht. Und der liebe Papa ist ebenso glücklich. Endlich hat er ein ordentliches Zuhause, geregelte Mahlzeiten, frische Luft und fürsorgliche Menschen, die sich rund um die Uhr um ihn kümmern.
Ich will die Umstände seines Umzugs ins Kittchen etwas näher erläutern, damit Sie, werter Leser, nachempfinden können, weshalb uns ein Stein vom Herzen gefallen ist, als die Handschellen klickten und unser Vater ins ehemalige Konzentrationslager nach Groß-Hesepe deportiert wurde. Alles begann vor etwas mehr als einem Jahr, als unser Paps nach fünfzig Jahren Maloche seinen Rentenbescheid bekam. Sie können sich vielleicht vorstellen, was für ein Schock das war, als wir feststellten, dass seine Rente noch weit unter unserer Sozialhilfe liegt. Meine Frau und ich leben in erster Linie vom Kindergeld unserer fünf Buben, das gerade so reicht, um die wucherische Miete unserer feuchten Souterrainwohnung zu bezahlen. Würden unsere Jungs nicht die Schule schwänzen und als Kinderdealer den Hartz-IV-Regelsatz aufstocken, wären wir längst verhungert in diesem unseren Wohlfahrtsstaat.

weiterlesen

pdf download - Februar 2011

Die Februarausgabe des Hanf Journals findet ihr hier als pdf



Mit frühlingshaften Grüssen - Euer Hanf Journal-Team




Spannend? Dann diskutiere doch in dem Hanf Journal Forum mit anderen darüber.
Vom Newsletter austragen
Du möchtest den Hanf Journal Newsletter abbestellen? Das geht auf der Newsletter-Austragen Webseite.
Weitere Projekte:
Hanf Journal Portal
Exzessiv Das Magazin
Spliff (Polen)
Konoptikum (Tschechien)
КОНОПЛЯНА ПРАВДА (Україна)
Cannabizz (Praha - Tschechien)
Hanf Journal @ Facebook
Hanf Journal @ Twitter
Hollands beste Coffeeshops
DopeAmSonntag (alte Ausgaben)

Impressum

Dieser Newsletter sowie www.hanfjournal.de ist ein Produkt der
Agentur Sowjet GmbH
Rykestr. 13
10405 Berlin

So können Sie mit uns Kontakt aufnehmen:

Leserbriefe
leserbriefe@hanfjournal.de

Redaktion
redaktion@hanfjournal.de

Anzeigen & Vertrieb
vertrieb@hanfjournal.de

Hanfjournal Online
online@hanfjournal.de

Zentrale
zentrale@hanfjournal.de

tel: +49 (0) 30 / 44 79 32 84 (zentrale)
fax: +49 (0) 30 / 44 79 32 86
Redaktion:(0)30/ 44 67 59 01
Vertrieb: (0)30 / 44 67 59 03

Diese Personen machen www.hanfjournal.de:

Onlineredaktion:
Emanuel Kotzian (V.i.S.d.P.)

Agentur Sowjet GmbH, Geschäftsführer:
Emanuel Kotzian

Sitz der Gesellschaft:
Berlin AG Charlottenburg, HRB Nr. 89200,
Konto 133 701 857, Postbank Nürnberg - BLZ 760 100 85
IBAN Code 86 7601 0085 0133 701 857 | Swift Code/BIC: PBNKDEFF760

Ust-IdNr. DE 813 775 561 | Steuer-Nr. 37 220 20818

Disclaimer:
Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck nur mit Genehmigung des Herausgebers. Manuskripte, Bilder und Beiträge sind willkommen, es wird aber keine Haftung übernommen.

Im Sinne des Urteils des LG Hamburg vom 12. Mai 1998 – 312 0 85/98 distanziert sich der Herausgeber ausdrücklich von allen Inhalten der angegebenen Internetadressen und Links.

Achtung jeder Missbrauch von Drogen ist gefährlich! Wir wollen niemanden dazu auffordern oder animieren Drogen zu konsumieren.