Hanf Journal Newsletter Kopfzeile

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- Der Hanf Journal Newsletter vom 08.03.2011


* Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,
* Das Hanf Journal (März 2011)
* Geheimsache Drogenpolitik
* Lalüüü, Lalaaa - 'ne neue Statistik ist da ...
* Doktor-Hanfs Patienten Ecke 22 - Schmerzfrei dank Cannabis
* Mein Name ist Growbody
* Neu bei Grow In: Die USB-Maus-Waage
* Neu bei Plagron: ein Samen - eine Chance
* Immer langsam: Natürlich bremsen mit Hanf
* Der größte Lump im ganzen Land ...
* Sadhus, Sufis und Psychonauten
* Sicherungsverwahrung
* pdf download - März 2011

Seid gegrüsst, liebe Hanffreunde,

zwei druckfrische Ausgaben sind am Start. Neben der regulären Märzausgabe haben wir für euch auch eine Sonderausgabe "Guerilla Growing Spezial" zusammengebastelt, in der die Botanikerherzen sicherlich höher schlagen. Lehrreiche Texte, spannende Reportagen und aufklärende Informationen findet ihr auch online in unserer Rubrik Guerilla Growing.
Ansonsten empfehlen wir natürlich, auch immer wieder regelmässig ein paar Augen auf unseren Videokanal Exzessiv zu werfen und wünschen nun viel Freude mit dem neuen Hanf Journal ...

Das Hanf Journal (März 2011)

... ist inzwischen auch im Headshop Eueres Vertrauens erhältlich,
und die Ausgabe ist auch auf unserer Homepage unter www.hanfjournal.de abrufbar!

Wer nicht vor die Tür will, aber trotzdem nicht auf ein gedrucktes Exemplar verzichten möchte, kann sich das Hanf Journal auch bequem jeden Monat zuschicken lassen:
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Geheimsache Drogenpolitik

Drogen- und Suchtrat tagt nicht mehr öffentlich

„Die Strafe für den Gebrauch einer Droge sollte nicht schädlicher sein als die Droge selbst.“
das sagte der Friedensnobelpreisträger und ehemalige amerikanische Präsident Jimmy Carter 1977.
Zugegeben, damals noch so blauäugig, dass er ernsthaft dachte, die Legalisierung von Cannabis mal kurz per Bundesgesetz realisieren zu können. Auch er hatte nicht mit der unheiligen Allianz von Pharmakonzernen, Alkoholindustrie, Rohstoffproduzenten und anderen mächtigen Lobbyverbänden gerechnet, die im Hintergrund alle Hebel in Bewegung gesetzt hatten und noch immer setzen, wenn es darum geht, der stigmatisierten Heil- und Nutzpflanze ihren illegalen Status abzuerkennen, sei es auch nur ansatzweise. Als er erkannte, was er da losträte, hat er den Entwurf einfach zurückgenommen und dem Thema seitdem in der Öffentlichkeit den Rücken gekehrt.

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Lalüüü, Lalaaa - 'ne neue Statistik ist da ...

Im Vorfeld des 49. deutschen Verkehrsgerichtstages in Goslar war verschiedenen Medien zu entnehmen, dass nach neuester Statistik des Kraftfahrtbundesamtes die Zahl der Drogenfahrten in den letzten Jahren um über 20 % angestiegen sei, die Zahl der Alkoholfahrten hingegen um 22 % zurück gegangen wäre. Die Welt-Online machte mit der Schlagzeile „Die Kiffer werden zum Problem im Straßenverkehr“ auf eine scheinbar zunehmende Gefahr aufmerksam. RP-Online titelte sogar „Statistik des Kraftfahrtbundesamtes: Kiffer kommen am Steuer glimpflicher davon“

Was ist dran an den Zahlen und welche Rückschlüsse lassen diese tatsächlich zu?

An den reinen Zahlen ist kaum zu zweifeln, daraus ein Rückschluss auf ein zunehmendes Verkehrssicherheitsproblem zu ziehen, ist aber nicht nur abenteuerlich, sondern geht auch völlig an der Realität vorbei. Auch die Behauptung, dass Kiffer am Steuer rechtlich glimpflicher davon kommen, zeugt von der Unkenntnis und Naivität so mancher Autoren.

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Doktor-Hanfs Patienten Ecke 22 - Schmerzfrei dank Cannabis

Liebe Hanf Journal Leser und Leser/innen,

heute möchten wir euch auf einen Patienten aufmerksam machen, der es leider nicht mehr geschafft hat, einen Antrag zur legalen Nutzung von Cannabis zu medizinischen Zwecken nach § 3 BtMG Abs. 2 zu stellen. Aufgrund des ausdrücklichen Wunsches seiner Familie, die uns seine Geschichte zur Verfügung stellte, haben wir seinen Namen in folgenden Zeilen verändert. Andreas, 45 Jahre alt. Diagnose: metastasiertes Blasencarcinom.

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Mein Name ist Growbody

Terence Chill im Zwiegespräch

Nachdem wir uns mit Bud Spencer schon dreimal verabredet hatten, kam nun sein Kumpel Terence Chill an die Reihe, sich bei uns die Last von der Seele zu reden. Wie es dazu kam, dass er nun doch mit dem Growen angefangen hat und wie die Ergebnisse ausschauen. Nur hier bei uns im Hanf Journal. Und das auch noch jetzt! Los geht’s:

Ha Jo: Hallöchen Terence, schön dass du dich bei uns gemeldet hast!
T.Chill: Guten Tag. Schön, dass ihr Zeit für mich habt, Buddy ist derzeit zu beschäftigt, sich mit mir zu treffen, da freue ich mich sehr über euren Besuch.

Ha Jo: Aber Kontakt habt ihr noch, auch wenn er sich in seinem letzten Artikel etwas lustig über dich gemacht hatte ... wohnen bei Mutti und so?!
T.Chill: Ja klar, das nehme ich ihm auch nicht übel, im Gegenteil, es hat sich dadurch ergeben, dass ich mal ein ernstes Wörtchen mit meiner Mama gewechselt habe und ihr vermitteln konnte, dass es besser für alle Beteiligten wäre, wenn ich mir eine kleine Growkammer einrichte, in der ich mich zu meiner Selbstversorgung betätigen könnte.

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Neu bei Grow In: Die USB-Maus-Waage

Handlich, originell und wiederaufladbar

Eine USB-Maus braucht heute fast jeder. Eine Waage auch. Deshalb bietet die Grow In AG ein nützliches Doppel-Tool an, das ganz auf die Ansprüche der Internet-Generation zugeschnitten ist:
Eine USB-Maus mit integrierter Wiegefunktion, die ohne lästige Batterien funktioniert. Die USB Maus-Waage wird wie ein mp3-Player einfach mit dem im Lieferumfang enthaltenen USB-Kabel am Laptop oder am PC aufgeladen.
Unter dem abnehmbaren Oberteil, das gleichzeitig als Waagendeckel dient, kommt eine Edelstahlplatte zum Vorschein, auf der die mitgelieferte Wiegeschale platziert wird. Nach getaner Wiegearbeit dient die handliche Waage dann wieder der Text- oder Bildbearbeitung.

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Neu bei Plagron: ein Samen - eine Chance

Die Seedbox liefert beste Voraussetzungen

Mit der einzigartigen Seedbox von Plagron schafft ihr zu Hause die ideale Keimumgebung.
Die neue Seedbox ist das perfekte Einstiegsset für Hobbygärtner. Der Anzuchtbehälter, die zehn Anzuchtmatten und der einzigartige Seedbooster ermöglichen euren kostbaren Samen den bestmöglichen Start.
Der Anzuchtbehälter und die Kokosmatten schützen die Samen vor großen Temperaturschwankungen, Zugluft und Austrocknung. Reguliert einfach den pH- und Ec-Wert sowie den Luft- und Wassergehalt der Luft, und diese Seedbox bietet während der ersten Tage des empfindlichen Keimprozesses und bei der ersten Wurzelbildung eine ideale und sichere Umgebung.

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Immer langsam: Natürlich bremsen mit Hanf

Es gibt zwei Arten mich zu berauschen, von denen ich einfach nicht lassen möchte: Ich fahre seit über 30 Jahren Ski und kiffe mittlerweile auch schon gute 20 Jahre. Alkohol, schnelle Autos, Internetpornos, exzessive Zockerei oder gar härtere Sachen sind nicht mein Ding. Dieses Jahr habe ich mich seit langer Zeit mal wieder dazu entschieden, meinen Skiurlaub aufgrund eines unschlagbaren „Familienangebots“ in einem „angesagten“ Skiort in Tirol zu verbringen. Mit Apres-Ski, Tätärätä und Helau, das Niveau einiger Gastro-Betriebe liegt nur undeutlich über Ballermann, also nicht unbedingt ein Ambiente, das Hanfliebhabern zusagt.
Aber Kiffer sind ja tolerant, und da ich wusste, was mich erwartet, sieht man zum Wohle der Kinder über vieles hinweg, nicht aber über alles: Trotz Alkoholverbots auf der Piste saufen sich einige „Sportler“ schon um 11 Uhr vormittags den Rausch an, der sie wenig später zur übel riechenden, unkontrollierbaren Silvester-Rakete auf zwei Brettern mutieren lässt. Schlimm genug, dass ein gepflegter Cappuchino nach dem Skifahren nur in Läden mit einem Durchschnittsalter von 65+ angeboten wird, weil alle anderen Lokalitäten vom Anton aus Tirol und seinen besoffenen Kumpels okkupiert sind: „Ich will mit Dir fliegen“ oder „We are the people“ heißen die Highlights deutscher Leitkultur 2011, die einem schon morgens um neun so richtig zum Rasen bringen könnten. Das aber ist gefährlich und ein solch angespannter Zustand ist als Grundlage für einen sicheren, chilligen Skitag ungeeignet.

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Der größte Lump im ganzen Land ...

... ist und bleibt der Denunziant. Um diesen Beruf nicht aussterben zu lassen, werden in Deutschland Verräter und Spitzel mit ordentlich Blutgeld subventioniert – zum Leidwesen der Cannabisgewerbes, in dem nichts so ist, wie es scheint.

Während der Kiffer den Tag damit beginnt, sich noch einmal im Bett umzudrehen und von einem schönen Stück Haschisch zu träumen, hocken bereits abertausend Staatsbüttel Wurstsemmel kauend in der morgendlichen Dienstbesprechung, denn bekanntlich fängt der frühe Vogel den Wurm. Der immer gleiche Dienstauftrag lautet, den süßen Traum der Kiffer in einen Alptraum zu verwandeln. Und nichts ist einfacher als das, denn das oftmals schlichte und völlig verpeilte Gemüt der Cannabisliebhaber macht es dem Jägersmann leicht, die Fährte aufzunehmen und die Beute so lange zu hetzen, bis sie sich widerstandslos auffressen lässt. Dass dieser mediengerechte Job Spaß macht, dürfte außer Frage stehen, obwohl die tolle Kiffer-Hatz der Kripobeamten wohl eher dem Pilze sammeln oder Angeln gleicht – möglichst bequem soll es sein, ohne hohes Risiko, geradeso, als würde man mit der Fliegenklatsche im Fernsehsessel sitzen. Die gegen Drogenkriminalität abgestellten Beamten wissen sehr wohl, dass ihr Engagement im Anti-Hanf-Krieg ein verlogener, aber vor allem ein verlorener ist.

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Sadhus, Sufis und Psychonauten

Teil 1

Am 29. Januar 2011 fand die 28. Lange Nacht der Museen in Berlin statt und das Hanf Museum war wie seit Jahren schon immer mit dabei. Thema der Langen Nacht war in dieser Januarnacht „Körper trifft Seele“ und das Hanfmuseum gestaltete hierfür die Sonderausstellung „Sadhus, Sufis und Psychonauten – Geschichten und Geschichte des Mystizismus“. Im Rahmen dieser Ausstellung beantwortete Steffen Geyer die Fragen der über 1.100 Besucher, die in jener Nacht ins Hanf Museum strömten, zum Thema während Hans Cousto im Cafe des Hanf Museums dreimal an diesem Abend einen Vortrag hielt mit anschließender Fragestunde. Ein Resümee der Vorträge hat Hans Cousto für das Hanfjournal zusammengestellt.
Das Thema der Langen Nacht der Museen lautete „Körper trifft Seele“. Diese Formulierung hat etwas Provokatives an sich, da der Mensch ein Individuum (lateinisch für das Ungeteilte) ist. Treffen können sich jedoch nur verschiedene Wesenheiten oder Dinge. Das, was zum Ungeteilten gehört, kann sich hingegen nicht treffen, da es schon eins ist.

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Sicherungsverwahrung

Für immer Knast fürs Kiffen?

Seit einer Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) über die „nachträgliche Sicherungsverwahrung“ wird viel über Sinn und Unsinn des „für immer Wegsperrens“ diskutiert. Die sogenannte Sicherungsverwahrung gilt als schärfstes Schwert im deutschen Strafrecht - Zum Schutz der Bevölkerung können besonders gefährliche Täter auch nach Ende ihrer Haft eingesperrt bleiben. Wer allerdings dachte, „ewig wegsperren“ beträfe nur Kinderschänder, Mörder und andere Schwerstverbrecher, der irrt. Am 21. Januar verurteilte das Essener Landgericht einen 62-Jährigen wegen Einfuhr und Handel mit Marihuana zu einem Leben hinter Gitter. Droht inzwischen selbst „harmlosen Hänflingen“ lebenslange Haft?

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pdf download - März 2011

Die Märzausgabe des Hanf Journals findet ihr hier als pdf

Die Sonderausgabe "Guerilla Growing Spezial" gibt's hier als pdf


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